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Verordnung

Verordnung über die Berufsausbildung in der Isolier-Industrie

Abkürzung
ISAusbV 1997
Ausfertigungsdatum
31. Januar 1997
Paragrafen
16

Anlagen & Schlussformeln

Eingangsformel

Auf Grund des § 25 des Berufsbildungsgesetzes vom 14. August 1969 (BGBl. I S. 1112), der zuletzt durch § 24 Nr. 1 des Gesetzes vom 24. August 1976 (BGBl. I S. 2525) geändert worden ist, in Verbindung mit Artikel 56 des Zuständigkeitsanpassungs-Gesetzes vom 18. März 1975 (BGBl. I S. 705) und dem Organisationserlaß vom 17. November 1994 (BGBl. I S. 3667) verordnet das Bundesministerium für Wirtschaft im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie:

§ 1Staatliche Anerkennung der Ausbildungsberufe im Rahmen einer Stufenausbildung

Der Ausbildungsberuf Isolierfacharbeiter/Isolierfacharbeiterin sowie der darauf aufbauende Ausbildungsberuf Industrie-Isolierer/Industrie-Isoliererin werden staatlich anerkannt.

§ 2Ausbildungsdauer

(1) Die Stufenausbildung in der Isolier-Industrie dauert insgesamt 36 Monate.

(2) Die Ausbildung in der ersten Stufe zum Ausbildungsberuf Isolierfacharbeiter/Isolierfacharbeiterin dauert 24 Monate. In der darauf aufbauenden zweiten Stufe zum Ausbildungsberuf Industrie-Isolierer/Industrie-Isoliererin dauert die Ausbildung weitere 12 Monate.

§ 3Gliederung der Berufsausbildung

12im ersten Ausbildungsjahr in 16 Wochen insbesondere die in der Anlage 1 unter den laufenden Nummern 5 bis 11 aufgeführten Fertigkeiten und Kenntnisse in überbetrieblichen Ausbildungsstätten,im zweiten Ausbildungsjahr in 12 Wochen insbesondere die in der Anlage 1 unter laufender Nummer 10 Buchstabe f und g, laufender Nummer 11 Buchstabe h und i, laufender Nummer 13 Buchstabe h, i, m und n sowie laufender Nummer 14 Buchstabe a und b aufgeführten Fertigkeiten und Kenntnisse in überbetrieblichen oder in geeigneten betrieblichen Ausbildungsstätten(1) In der Berufsausbildung zum Isolierfacharbeiter/zur Isolierfacharbeiterin sindzu vermitteln.

(2) In der Berufsausbildung in dem aufbauenden Ausbildungsberuf Industrie-Isolierer/Industrie-Isoliererin sind in 12 Wochen insbesondere die in der Anlage 2 unter den laufenden Nummern 5, 6 und 10 Buchstabe a, c, d und i aufgeführten Fertigkeiten und Kenntnisse in überbetrieblichen oder in geeigneten betrieblichen Ausbildungsstätten zu vermitteln.

(3) Der Urlaub ist jeweils auf die Dauer der Berufsausbildung in der betrieblichen Ausbildungsstätte anzurechnen.

§ 4Ausbildungsberufsbild Isolierfacharbeiter/Isolierfacharbeiterin

1234567891011121314Berufsbildung,Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes,Arbeits- und Tarifrecht, Arbeitsschutz,Arbeitssicherheit, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung,Lesen und Anfertigen von Skizzen und Zeichnungen,Planen und Vorbereiten von Arbeitsabläufen, Einrichten von Baustellen, Kontrollieren der Arbeitsergebnisse,Grundfertigkeiten im Trockenbau,Aufstellen und Prüfen von Arbeits- und Schutzgerüsten,Arbeiten mit Kunststoffen,Bearbeiten von Blechen,Herstellen von Wärme-, Kälte- und Schalldämmungen,Anbringen von Unterkonstruktionen,Ummanteln von Dämmungen,Instandhalten von Werkzeugen und Geräten.Gegenstand der Berufsausbildung sind mindestens die folgenden Fertigkeiten und Kenntnisse:

§ 5Ausbildungsberufsbild Industrie-Isolierer/Industrie-Isoliererin

1234567891011Berufsbildung,Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes,Arbeits- und Tarifrecht, Arbeitsschutz,Arbeitssicherheit, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung,Lesen und Anfertigen von Skizzen und Zeichnungen,Planen und Vorbereiten von Arbeitsabläufen, Einrichten von Baustellen, Kontrollieren der Arbeitsergebnisse,Herstellen von Wärme-, Kälte- und Schalldämmungen,Beurteilen und Herstellen von Dampfbremsen,Anbringen von Unterkonstruktionen,Aufmessen, Aufreißen, Abwickeln, Zurichten und Montieren von Formstücken,Feststellen von Störungen an Maschinen und Geräten, Veranlassen von Reparaturen.Gegenstand der Berufsausbildung sind mindestens die folgenden Fertigkeiten und Kenntnisse:

§ 6Ausbildungsrahmenpläne

(1) Die Fertigkeiten und Kenntnisse nach § 4 sollen nach der in der Anlage 1 und die Fertigkeiten und Kenntnisse nach § 5 nach der in der Anlage 2 enthaltenen Anleitung zur sachlichen und zeitlichen Gliederung der Berufsausbildung (Ausbildungsrahmenpläne) vermittelt werden. Eine von den Ausbildungsrahmenplänen abweichende sachliche und zeitliche Gliederung der Ausbildungsinhalte ist insbesondere zulässig, wenn betriebspraktische Besonderheiten die Abweichung erfordern.

(2) Die in dieser Verordnung genannten Fertigkeiten und Kenntnisse sollen so vermittelt werden, daß der Auszubildende zur Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit im Sinne des § 1 Abs. 2 des Berufsbildungsgesetzes befähigt wird, die insbesondere selbständiges Planen, Durchführen und Kontrollieren an seinem Arbeitsplatz einschließt. Diese Befähigung ist auch in den Prüfungen nach den §§ 9 bis 11 nachzuweisen.

§ 7Ausbildungsplan

Der Ausbildende hat unter Zugrundelegung des Ausbildungsrahmenplans für den Auszubildenden einen Ausbildungsplan zu erstellen.

§ 8Berichtsheft

Der Auszubildende hat ein Berichtsheft in Form eines Ausbildungsnachweises zu führen. Ihm ist Gelegenheit zu geben, das Berichtsheft während der Ausbildungszeit zu führen. Der Ausbildende hat das Berichtsheft regelmäßig durchzusehen.

§ 9Zwischenprüfung

(1) Während der Berufsausbildung zum Isolierfacharbeiter/zur Isolierfacharbeiterin ist zur Ermittlung des Ausbildungsstandes eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll am Ende des ersten Ausbildungsjahres stattfinden.

(2) Die Abschlußprüfung im Ausbildungsberuf Isolierfacharbeiter/Isolierfacharbeiterin gilt bei Fortsetzung der Berufsausbildung in dem aufbauenden Ausbildungsberuf Industrie-Isolierer/Industrie-Isoliererin als Zwischenprüfung nach § 42 des Berufsbildungsgesetzes.

(3) Die Zwischenprüfung erstreckt sich auf die in der Anlage 1 für das erste Ausbildungsjahr aufgeführten Fertigkeiten und Kenntnisse sowie auf den im Berufsschulunterricht entsprechend den Rahmenlehrplänen zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.

12Herstellen eines Werkstückes aus Blech undAnbringen einer Dämmung.(4) Der Prüfling soll in der praktischen Prüfung in insgesamt höchstens vier Stunden zwei Prüfungsstücke herstellen. Hierfür kommen insbesondere in Betracht:

1234567Arbeitssicherheit, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung,Skizzen, Zeichnungen, Stücklisten und Normen,Dämmstoffe und Dämmtechnik,Ummantelungen,Arbeits- und Schutzgerüste,berufsbezogene Berechnungen,Werkzeuge, Maschinen und Geräte.(5) Der Prüfling soll in der schriftlichen Prüfung in insgesamt höchstens 90 Minuten Aufgaben, die sich auf praxisbezogene Fälle beziehen sollen, aus folgenden Gebieten schriftlich lösen:

(6) Die in Absatz 5 genannte Prüfungsdauer kann insbesondere unterschritten werden, soweit die schriftliche Prüfung in programmierter Form durchgeführt wird.

§ 10Abschlußprüfung für den Ausbildungsberuf Isolierfacharbeiter/Isolierfacharbeiterin

(1) Die Abschlußprüfung erstreckt sich auf die in der Anlage 1 aufgeführten Fertigkeiten und Kenntnisse sowie auf den im Berufsschulunterricht vermittelten Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.

12a)b)Herstellen eines Formstückes undAnbringen von Mineralfasermatten an Rohrleitungen oder in Kappen;als Prüfungsstücke:a)b)Dämmen einer Kälteleitung mit Formteilen oderMontieren einer Ummantelung.als Arbeitsprobe:(2) Der Prüfling soll in der praktischen Prüfung in insgesamt höchstens sieben Stunden zwei Prüfungsstücke herstellen und eine Arbeitsprobe durchführen. Hierfür kommen insbesondere in Betracht:

(3) Die Prüfungsstücke sollen zusammen mit 70 vom Hundert und die Arbeitsprobe soll mit 30 vom Hundert gewichtet werden.

1234a)b)c)d)e)f)g)h)Arbeitssicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz sowie rationelle Energieverwendung,Werk- und Hilfsstoffe,Handelsformen, Eigenschaften und Anwendung von Dämmstoffen,Aufgaben von Wärme-, Kälte- und Schalldämmungen,Herstellen von Wärme-, Kälte- und Schalldämmungen,Unterkonstruktionen,Ummanteln von Dämmungen,Einsatz von Maschinen, Werkzeugen und Geräten;im Prüfungsfach Technologie:a)b)c)d)Berechnen des Werkstoffbedarfs,Massenberechnungen,wärmetechnische Berechnungen,Abrechnen von Dämmarbeiten;im Prüfungsfach Technische Mathematik:a)b)Skizzen, Zeichnungen, Stücklisten, Normen,Aufriß und Abwicklung von einfachen Formteilen;im Prüfungsfach Technisches Zeichnen:im Prüfungsfach Wirtschafts- und Sozialkunde:allgemeine wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge in der Berufs- und Arbeitswelt.(4) Der Prüfling soll in der schriftlichen Prüfung in den Prüfungsfächern Technologie, Technische Mathematik, Technisches Zeichnen sowie Wirtschafts- und Sozialkunde geprüft werden. Es kommen Aufgaben, die sich auf praxisbezogene Fälle beziehen sollen, insbesondere aus folgenden Gebieten in Betracht:

1im Prüfungsfach Technologie75 Minuten,2im Prüfungsfach TechnischeMathematik60 Minuten,3im Prüfungsfach TechnischesZeichnen75 Minuten,4im PrüfungsfachWirtschafts- und Sozialkunde45 Minuten.(5) Für die schriftliche Prüfung ist von folgenden zeitlichen Höchstwerten auszugehen:

(6) Die in Absatz 4 genannte Prüfungsdauer kann insbesondere unterschritten werden, soweit die schriftliche Prüfung in programmierter Form durchgeführt wird.

(7) Die schriftliche Prüfung ist auf Antrag des Prüflings oder nach Ermessen des Prüfungsausschusses in einzelnen Fächern durch eine mündliche Prüfung zu ergänzen, wenn diese für das Bestehen der Prüfung den Ausschlag geben kann. Die schriftliche Prüfung hat gegenüber der mündlichen das doppelte Gewicht.

(8) Innerhalb der schriftlichen Prüfung hat das Prüfungsfach Technologie gegenüber jedem der übrigen Prüfungsfächer das doppelte Gewicht.

(9) Die Prüfung ist bestanden, wenn jeweils in der praktischen und der schriftlichen Prüfung sowie innerhalb der schriftlichen Prüfung im Prüfungsfach Technologie mindestens ausreichende Leistungen erbracht worden sind.

§ 11Abschlußprüfung für den Ausbildungsberuf Industrie-Isolierer/Industrie-Isoliererin

(1) Die Abschlußprüfung erstreckt sich auf die in der Anlage 2 aufgeführten Fertigkeiten und Kenntnisse sowie auf den im Berufsschulunterricht vermittelten Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.

12a)b)Dämmen eines Rohrbogens und eines Rohrabzweiges mit zwei Lagen Hartschaumschalen undFertigen eines Formteiles mit mindestens drei verschiedenen Abwicklungen, insbesondere Rohrbogen, Abzweigung, Trichter, Übergangsstücke, Formkappe, Hosenstück;als Prüfungsstücke:als Arbeitsprobe:Dämmen eines Rohrbogens und eines Rohrabzweiges mit Mineralfasermatten und nichtmetallischer Ummantelung.(2) Der Prüfling soll in der praktischen Prüfung in insgesamt höchstens 12 Stunden zwei Prüfungsstücke herstellen und eine Arbeitsprobe durchführen. Hierfür kommen insbesondere in Betracht:

(3) Die Prüfungsstücke sollen zusammen mit 80 vom Hundert und die Arbeitsprobe soll mit 20 vom Hundert gewichtet werden.

1234a)b)c)d)e)f)g)h)i)k)l)m)Arbeitssicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz sowie rationelle Energieverwendung,Werk- und Hilfsstoffe,Handelsformen, Herstellung, Eigenschaften und Anwendung von Dämmstoffen,Grundlagen der Wärme-, Kälte- und Schalltechnik sowie des BrandschutzesAufgaben von Wärme-, Kälte- und Schalldämmungen,Herstellen von Wärme-, Kälte- und Schalldämmungen sowie von Brandschutzabschlüssen,Unterkonstruktionen,Ummanteln von Dämmungen,Dampfbremsen,Kühlzellen und Kühlräume,Einsatz von Werkzeugen, Maschinen und Geräten,Qualitätssicherung;im Prüfungsfach Technologie:a)b)c)d)Berechnen des Werkstoffbedarfs unter Berücksichtigung von Verschnitt und Bruch,Massenberechnungen,wärmetechnische Berechnungen,Aufmaß und Abrechnen von Dämmarbeiten;im Prüfungsfach Technische Mathematik:a)b)c)Skizzen, Zeichnungen, Stücklisten, Normen,isometrische Darstellungen von Rohrleitungen,Aufriß und Abwicklungen von zusammengesetzten Formteilen;im Prüfungsfach Technisches Zeichnen:im Prüfungsfach Wirtschafts- und Sozialkunde:allgemeine wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge in der Berufs- und Arbeitswelt.(4) Der Prüfling soll in der schriftlichen Prüfung in den Prüfungsfächern Technologie, Technische Mathematik, Technisches Zeichnen sowie Wirtschafts- und Sozialkunde geprüft werden. Es kommen Fragen und Aufgaben, die sich auf praxisbezogene Fälle beziehen sollen, insbesondere aus folgenden Gebieten in Betracht:

1im Prüfungsfach Technologie120 Minuten,2im Prüfungsfach Technische Mathematik90 Minuten,3im Prüfungsfach Technisches Zeichnen90 Minuten,4im Prüfungsfach Wirtschafts- und Sozialkunde60 Minuten.(5) Für die schriftliche Prüfung ist von folgenden zeitlichen Höchstwerten auszugehen:

(6) Die in Absatz 4 genannte Prüfungsdauer kann insbesondere unterschritten werden, soweit die schriftliche Prüfung in programmierter Form durchgeführt wird.

(7) Die schriftliche Prüfung ist auf Antrag des Prüflings oder nach Ermessen des Prüfungsausschusses in einzelnen Fächern durch eine mündliche Prüfung zu ergänzen, wenn diese für das Bestehen der Prüfung den Ausschlag geben kann. Die schriftliche Prüfung hat gegenüber der mündlichen das doppelte Gewicht.

(8) Innerhalb der schriftlichen Prüfung hat das Prüfungsfach Technologie gegenüber jedem der übrigen Prüfungsfächer das doppelte Gewicht.

(9) Die Prüfung ist bestanden, wenn jeweils in der praktischen und in der schriftlichen Prüfung sowie innerhalb der schriftlichen Prüfung im Prüfungsfach Technologie mindestens ausreichende Leistungen erbracht worden sind.

§ 12Übergangsregelung

Auf Berufsausbildungsverhältnisse, die bei Inkrafttreten dieser Verordnung bestehen, sind die bisherigen Vorschriften weiter anzuwenden, es sei denn, die Vertragsparteien vereinbaren die Anwendung der Vorschriften dieser Verordnung.

§ 13Inkrafttreten, Außerkrafttreten

Diese Verordnung tritt am 1. August 1997 in Kraft.

Anlage 1(zu § 6 Abs. 1)Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Isolierfacharbeiter/zur Isolierfacharbeiterin

(Fundstelle: BGBl. I 1997, 221 - 223)Lfd. Nr.Teil des AusbildungsberufsbildesFertigkeiten und Kenntnisse, die unter Einbeziehung selbständigen Planens, Durchführens und Kontrollierens zu vermitteln sindZeitliche Richtwerte in Wochen im Ausbildungsjahr12312341Berufsbildung (§ 4 Nr. 1)a)Bedeutung des Ausbildungsvertrages , insbesondere Abschluß, Dauer und Beendigung, erklärenwährend der gesamten Ausbildung zu vermittelnb)gegenseitige Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag nennenc)Möglichkeiten der beruflichen Fortbildung nennen2Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes (§ 4 Nr. 2)a)Aufbau und Aufgaben des ausbildenden Betriebes erläuternb)Grundfunktionen des ausbildenden Betriebes, wie Beschaffung, Fertigung, Absatz und Verwaltung, erklärenc)Beziehungen des ausbildenden Betriebes und seiner Belegschaft zu Wirtschaftsorganisationen, Berufsvertretungen und Gewerkschaften nennend)Grundlagen, Aufgaben und Arbeitsweise der betriebsverfassungsrechtlichen Organe des ausbildenden Betriebes beschreiben3Arbeits- und Tarifrecht, Arbeitsschutz (§ 4 Nr. 3)a)wesentliche Teile des Arbeitsvertrages nennenb)wesentliche Bestimmungen der für den ausbildenden Betrieb geltenden Tarifverträge nennenc)Aufgaben des betrieblichen Arbeitsschutzes sowie der zuständigen Berufsgenossenschaft und Gewerbeaufsicht erläuternd)wesentliche Bestimmungen der für den ausbildenden Betrieb geltenden Arbeitsschutzgesetze nennen4Arbeitssicherheit, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung (§ 4 Nr. 4)a)einschlägige Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften beachten und anwendenb)persönliche Schutzausrüstungen zur Vermeidung von Verletzungen und Berufskrankheiten benutzenc)Gefahren, die beim Umgang mit elektrischem Strom entstehen, beachtend)Gefahren, die von Giften, Dämpfen, Gasen und leichtentzündlichen Stoffen sowie von Arbeitsstoffen ausgehen, beachten und Schutzmaßnahmen ergreifene)sich bei berufstypischen Unfallsituationen sachgerecht verhaltenf)Maßnahmen für den vorbeugenden Brand- und Explosionsschutz ergreifen sowie Brandschutzeinrichtungen und Brandbekämpfungsgeräte bedieneng)Maßnahmen der Ersten Hilfe einleitenh)zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im beruflichen Einwirkungsbereich beitragen sowie Möglichkeiten der rationellen und umweltschonenden Materialverwendung, insbesondere durch Wiederverwendung und Entsorgung von Werk- und Hilfsstoffen, nutzeni)die im Ausbildungsbetrieb verwendeten Energiearten nennen und Möglichkeiten rationeller Energieverwendung im beruflichen Einwirkungs- und Beobachtungsbereich nutzen5Lesen und Anfertigen von Skizzen und Zeichnungen (§ 4 Nr. 5)a)Skizzen, Zeichnungen, isometrische Darstellungen und Stücklisten unter Beachtung der Normen anfertigen3b)Pläne, Zeichnungen, isometrische Darstellungen und Stücklisten lesen und anwendenc)Technische Tabellen, Handbücher, Richtlinien und Merkblätter anwenden6Planen und Vorbereiten von Arbeitsabläufen, Einrichten von Baustellen, Kontrollieren der Arbeitsergebnisse (§ 4 Nr. 6)a)Arbeitsauftrag erfassen3b)Arbeitsschritte und Arbeitsmittel festlegenc)Materialbedarf ermittelnd)Werkzeuge festlegene)Arbeitsplatz einrichtenf)Arbeitsplatz zur Abwehr von Unfällen und Gefahren sicherng)Arbeitsergebnisse kontrollieren7Grundfertigkeiten im Trockenbau (§ 4 Nr. 7)a)Dämmstoffe gegen Wärme, Kälte und Schall unterscheiden und verarbeiten, Baustoffklassen beachten5b)Befestigungsmittel auswählenc)Leichtwände und abgehängte Decken montieren8Aufstellen und Prüfen von Arbeitsund Schutzgerüsten (§ 4 Nr. 8)a)Arbeits- und Schutzgerüste aufstellen, unterhalten und abbauen4b)Betriebssicherheit von Arbeitsund Schutzgerüsten prüfen, Herstellen der Betriebssicherheit veranlassen9Arbeiten mit Kunststoffen (§ 4 Nr. 9)a)Kunststoffe klassifizieren, hinsichtlich ihrer Eigenschaften beurteilen und nach Verwendungszweck auswählen4b)Kunststofformteile und -schläuche zuschneiden und bearbeiten sowie durch Kleben und Schweißen verbindenc)Kleber verarbeitend)Arbeits- und Umweltschutz beim Verarbeiten von Kunststoffen beachten und Schutzmaßnahmen anwenden10Bearbeiten von Blechen (§ 4 Nr. 10)a)Stahl und Nichteisenmetalle hinsichtlich ihrer Werkstoffeigenschaften unterscheiden und ihr Korrosionsverhalten beurteilen4b)Bleche aus Stahl und Nichteisenmetallen anreißenc)Bleche bearbeiten, insbesondere schneiden, stanzen, bohren, kanten, sicken und rundend)Werkstücke aus Blech herstellene)Metallteile, insbesondere mit Schrauben, Stiften und Nieten, verbindenf)Bleche bearbeiten, insbesondere bördeln, falzen, schweifen und durchsetzen14g)Formteile aus Blech herstellen11Herstellen von Wärme-, Kälte- und Schalldämmungen (§ 4 Nr. 11)a)Dämmstoffe nach ihren für den Anwendungszweck wichtigen Eigenschaften auswählen und verarbeiten10b)Dämmstoffe nach Herstellerangaben lagernc)messen und prüfen, insbesondere mit Gliedermaßstab, Bandmaß, Winkel, Schmiege, Taster, Wasserwaage und Schlauchwaaged)Meß- und Anreißarbeiten ausführene)Werkzeuge für das Verarbeiten von Dämmstoffen auswählenf)Voraussetzungen zum Dämmen nach einschlägigen Regelwerken prüfen und entsprechende Maßnahmen veranlasseng)Dämmstoffe an Rohrleitungen, Behältern, Decken und Wänden befestigenh)Dämmstoffe an Formstücken, insbesondere an Krümmern, Abzweigen und Übergängen, befestigen10i)Matratzen aus Dämmstoffen mit Gewebeabdeckung herstellen und anbringen12Anbringen von Unterkonstruktionen (§ 4 Nr. 12)a)Stütz- und Tragkonstruktionen, insbesondere Stege, Schienen und Ringe, herstellen2b)Stütz- und Tragkonstruktionen anbringen213Ummanteln von Dämmungen (§ 4 Nr. 13)a)Werkstoffe für Ummantelungen nach ihren Eigenschaften unterscheiden und nach dem Anwendungszweck auswählen und anwenden17b)Befestigungsmittel passend zur Ummantelung auswählenc)Werkstoffe für Ummantelungen sachgerecht lagernd)vorgefertigte Bleche unter Berücksichtigung des Schallschutzes montierene)Folien und Bahnen zuschneiden und anbringenf)Dämmstoffe mit Bandagen umwickelng)Montagestelle vorbereiten24h)Anlagenteile aufmessen, Isometrien leseni)Aufrisse, Abwicklungen und Schablonen herstellenk)vorgefertigte Teile einpassen, ausrichten und befestigenl)Nähte mit Dichtungsmassen und Bändern abdichtenm)Klebebänder und Beschichtungen zur Verhinderung von Kontaktkorrosion anbringenn)plastische Hartmäntel vorbereiten, Bandagen, insbesondere Nessel und Jute, einarbeiten, Mantel auftragen und abglätteno)ausgeführte Arbeiten kontrollieren14Instandhalten von Werkzeugen und Geräten (§ 4 Nr. 14)a)Werkzeuge, Geräte und Maschinen instandhalten, Reparaturen veranlassen2b)Maschinen nach Betriebsanleitung einrichten und bedienen

Anlage 2(zu § 6 Abs. 1)Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Industrie-Isolierer/zur Industrie-Isoliererin

(Fundstelle: BGBl. I 1997, 224 - 225)Lfd. Nr.Teil des AusbildungsberufsbildesFertigkeiten und Kenntnisse, die unter Einbeziehung selbständigen Planens, Durchführens und Kontrollierens zu vermitteln sindZeitliche Richtwerte in Wochen im Ausbildungsjahr12312341Berufsbildung (§ 5 Nr. 1)a)Bedeutung des Ausbildungsvertrages , insbesondere Abschluß, Dauer und Beendigung, erklärenwährend der gesamten Ausbildung zu vermittelnb)gegenseitige Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag nennenc)Möglichkeiten der beruflichen Fortbildung nennen2Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes (§ 5 Nr. 2)a)Aufbau und Aufgaben des ausbildenden Betriebes erläuternb)Grundfunktionen des ausbildenden Betriebes, wie Beschaffung, Fertigung, Absatz und Verwaltung, erklärenc)Beziehungen des ausbildenden Betriebes und seiner Belegschaft zu Wirtschaftsorganisationen, Berufsvertretungen und Gewerkschaften nennend)Grundlagen, Aufgaben und Arbeitsweise der betriebsverfassungsrechtlichen Organe des ausbildenden Betriebes beschreiben3Arbeits- und Tarifrecht, Arbeitsschutz (§ 5 Nr. 3)a)wesentliche Teile des Arbeitsvertrages nennenb)wesentliche Bestimmungen der für den ausbildenden Betrieb geltenden Tarifverträge nennenc)Aufgaben des betrieblichen Arbeitsschutzes sowie der zuständigen Berufsgenossenschaft und Gewerbeaufsicht erläuternd)wesentliche Bestimmungen der für den ausbildenden Betrieb geltenden Arbeitsschutzgesetze nennen4Arbeitssicherheit, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung (§ 5 Nr. 4)a)einschlägige Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften beachten und anwendenb)persönliche Schutzausrüstungen zur Vermeidung von Verletzungen und Berufskrankheiten benutzenc)Gefahren, die beim Umgang mit elektrischem Strom entstehen, beachtend)Gefahren, die von Giften, Dämpfen, Gasen und leichtentzündlichen Stoffen sowie von Arbeitsstoffen ausgehen, beachten und Schutzmaßnahmen ergreifene)sich bei berufstypischen Unfallsituationen sachgerecht verhaltenf)Maßnahmen für den vorbeugenden Brand- und Explosionsschutz ergreifen sowie Brandschutzeinrichtungen und Brandbekämpfungsgeräte bedieneng)Maßnahmen der Ersten Hilfe einleitenh)zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im beruflichen Einwirkungsbereich beitragen sowie Möglichkeiten der rationellen und umweltschonenden Materialverwendung, insbesondere durch Wiederverwendung und Entsorgung von Werk- und Hilfsstoffen, nutzeni)die im Ausbildungsbetrieb verwendeten Energiearten nennen und Möglichkeiten rationeller Energieverwendung im beruflichen Einwirkungs- und Beobachtungsbereich nutzen5Lesen und Anfertigen von Skizzen und Zeichnungen (§ 5 Nr. 5)a)Skizzen, Zeichnungen, isometrische Darstellungen und Stücklisten unter Beachtung der Normen anfertigen3b)Pläne, Zeichnungen, isometrische Darstellungen und Stücklisten lesen und anwendenc)technische Tabellen, Handbücher, Richtlinien und Merkblätter anwenden6Planen und Vorbereiten von Arbeitsabläufen, Einrichten von Baustellen, Kontrollieren der Arbeitsergebnisse (§ 5 Nr. 6)a)Arbeitsumfang unter Berücksichtigung des Zeitaufwandes und der Notwendigkeit personeller Unterstützung abschätzen6b)Arbeitsablauf im Hinblick auf den Arbeitsauftrag sicherstellenc)Arbeitsablauf unter Berücksichtigung der Gegebenheiten auf der Baustelle und in Abstimmung mit anderen Gewerken sicherstellend)Maßnahmen der Qualitätssicherung ergreifen7Herstellen von Wärme-, Kälte- und Schalldämmungen (§ 5 Nr. 7)a)Ausführung von Dämmsystemen prüfen und Wirkung von Dämmsystemen unter Berücksichtigung des Brandschutzes beurteilen10b)Dämmstoffe an Formstücken, insbesondere an Krümmern, Abzweigen und Übergängen, befestigenc)Matratzen aus Dämmstoffen mit Gewebeabdeckung herstellen und anbringend)Dämmsysteme aus Ortschaum herstellene)Brandschutzabschlüsse herstellenf)Endkontrolle durchführen8Beurteilen und Herstellen von Dampfbremsen (§ 5 Nr. 8)a)Dampfbremsen prüfen und Wirkung von Dampfbremsen beurteilen4b)Dampfbremsen durch Aufbringen von Dichtungsbahnen und Beschichtungen herstellen9Anbringen von Unterkonstruktionen (§ 5 Nr. 9)a)Aufgaben von Stütz- und Tragkonstruktionen erläutern2b)Stütz- und Tragkonstruktionen für den Anwendungszweck auswählen, herstellen und anbringen10Aufmessen, Aufreißen, Abwickeln, Zurichten und Montieren von Formstücken (§ 5 Nr. 10)a)Anlagenteile aufmessen, Isometrien aufnehmen und anfertigen25b)Maße für Formstücke an betriebstechnischen Anlagen und in der Haustechnik ermittelnc)Modelle für Formstücke aufreißen und abwickelnd)Formstücke, insbesondere Übergänge, Behälterköpfe, Hosenstücke, Formkappen und Abflachungen, vorfertigene)vorgefertigte Teile einpassen, ausrichten und befestigenf)vorgefertigte Formstücke montieren11Feststellen von Störungen an Maschinen und Geräten, Veranlassen von Reparaturen (§ 5 Nr. 11)a)Schutzeinrichtungen an Maschinen prüfen und anwenden2b)Störungen an Maschinen und Geräten feststellen, Reparaturen veranlassen

16 Paragrafen

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