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Verordnung

Zweite Durchführungsverordnung zur Verordnung über Luftfahrtpersonal (Anwendungsbestimmungen für die Ausbildung und Prüfung für den Erwerb von Lizenzen und Berechtigungen für Luftfahrer gemäß der Verordnung über Luftfahrtpersonal)

Abkürzung
2. DVLuftPersV
Ausfertigungsdatum
24. Januar 2006
Paragrafen
86

Anlagen & Schlussformeln

Eingangsformel

Auf Grund des § 32 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 und 5 des Luftverkehrsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 27. März 1999 (BGBl. I S. 550), der zuletzt durch Artikel 2 Nr. 2 des Gesetzes vom 19. April 2005 (BGBl. I S. 1070) geändert worden ist, in Verbindung mit § 133a der Verordnung über Luftfahrtpersonal in der Fassung der Bekanntmachung vom 13. Februar 1984 (BGBl. I S. 265), der durch Artikel 2 Nr. 64 der Verordnung zur Änderung luftrechtlicher Vorschriften über Anforderungen an Flugbesatzungen vom 10. Februar 2003 (BGBl. I S. 182) neu gefasst worden ist, verordnet das Luftfahrt-Bundesamt:

Inhaltsverzeichnis

Erster AbschnittAllgemeine Vorschriften§§Anwendungsbereich1Zweiter AbschnittAusbildung und PrüfungZweck der Ausbildung2Täuschungsversuch, Rücktritt von der Prüfung3Dritter AbschnittLizenzen und Berechtigungen für LuftfahrerPrivatflugzeugführer4Klassenberechtigung für Reisemotorsegler5Klassenberechtigung für einmotorige Landflugzeuge mit Kolbentriebwerk mit einer Höchstabflugmasse von mehr als 750 Kilogramm6Erwerb der Privatpilotenlizenz (Flugzeuge) nach JAR-FCL 1 deutsch7Segelflugzeugführer8Klassenberechtigung für Reisemotorsegler für Inhaber der Lizenz für Segelflugzeugführer9Freiballonführer10Luftschiffführer11Flugtechniker auf Hubschraubern bei den Polizeien des Bundes und der Länder12Kunstflugberechtigung13Schleppberechtigung14Wolkenflugberechtigung für Segelflugzeugführer15Streu- und Sprühberechtigung16Berechtigung zur praktischen Ausbildung von Privatflugzeugführern nach § 1 LuftPersV17Berechtigung zur praktischen Ausbildung von Segelflugzeugführern18Berechtigung zur praktischen Ausbildung von Freiballonführern19Berechtigung zur praktischen Ausbildung von Luftschiffführern20Unterschiedsschulung, Vertrautmachen21Inkrafttreten22AnlagenAnlage 1ALehrplan für die theoretische Ausbildung zum Erwerb der Lizenz für Privatflugzeugführer,Anlage 1BLehrplan für die praktische Ausbildung zum Erwerb der Lizenz für Privatflugzeugführer,Anlage 1CTheoretische Prüfung zum Erwerb der Lizenz für Privatflugzeugführer,Anlage 1DPraktische Prüfung zum Erwerb der Lizenz für Privatflugzeugführer,Anlage 2ALehrplan für die praktische Einweisung zum Erwerb der Klassenberechtigung für Reisemotorsegler,Anlage 2BPraktische Prüfung zum Erwerb der Klassenberechtigung für Reisemotorsegler,Anlage 3ALehrplan für die praktische Einweisung zum Erwerb der Klassenberechtigung für einmotorige Landflugzeuge mit Kolbentriebwerk mit einer Höchstabflugmasse von mehr als 750 Kilogramm,Anlage 3BPraktische Prüfung zum Erwerb der Klassenberechtigung für einmotorige Landflugzeuge mit Kolbentriebwerk mit einer Höchstabflugmasse von mehr als 750 Kilogramm,Anlage 4ALehrplan für die ergänzende theoretische Ausbildung zum Erwerb der Privatpilotenlizenz (Flugzeuge) nach JAR-FCL 1 deutsch,Anlage 4BLehrplan für die ergänzende praktische Ausbildung zum Erwerb der Privatpilotenlizenz (Flugzeuge) nach JAR-FCL 1 deutsch,Anlage 5ALehrplan für die theoretische Ausbildung zum Erwerb der Lizenz für Segelflugzeugführer,Anlage 5BLehrplan für die praktische Ausbildung zum Erwerb der Lizenz für Segelflugzeugführer,Anlage 5CTheoretische Prüfung zum Erwerb der Lizenz für Segelflugzeugführer,Anlage 5DPraktische Prüfung zum Erwerb der Lizenz für Segelflugzeugführer,Anlage 6ALehrplan für die theoretische Ausbildung zum Erwerb der Klassenberechtigung für Reisemotorsegler für Inhaber der Lizenz für Segelflugzeugführer,Anlage 6BLehrplan für die praktische Ausbildung zum Erwerb der Klassenberechtigung für Reisemotorsegler für Inhaber der Lizenz für Segelflugzeugführer,Anlage 6CTheoretische Prüfung zum Erwerb der Klassenberechtigung für Reisemotorsegler für Inhaber der Lizenz für Segelflugzeugführer,Anlage 7ALehrplan für die theoretische Ausbildung zum Erwerb der Lizenz für Freiballonführer,Anlage 7BLehrplan für die praktische Ausbildung zum Erwerb der Lizenz für Freiballonführer,Anlage 7CTheoretische Prüfung zum Erwerb der Lizenz für Freiballonführer,Anlage 7DPraktische Prüfung zum Erwerb der Lizenz für Freiballonführer,Anlage 8ALehrplan für die theoretische Ausbildung zum Erwerb der Lizenz für Luftschiffführer,Anlage 8BLehrplan für die praktische Ausbildung zum Erwerb der Lizenz für LuftschiffführerAnlage 8CTheoretische Prüfung zum Erwerb der Lizenz für Luftschiffführer,Anlage 8DPraktische Prüfung zum Erwerb der Lizenz für Luftschiffführer,Anlage 9ALehrplan für die theoretische Ausbildung zum Erwerb der Lizenz für Flugtechniker auf Hubschraubern bei den Polizeien des Bundes und der Länder,Anlage 9BLehrplan für die praktische Ausbildung zum Erwerb der Lizenz für Flugtechniker auf Hubschraubern bei den Polizeien des Bundes und der Länder,Anlage 9CTheoretische Prüfung zum Erwerb der Lizenz für Flugtechniker auf Hubschraubern bei den Polizeien des Bundes und der Länder,Anlage 9DPraktische Prüfung zum Erwerb der Lizenz für Flugtechniker auf Hubschraubern bei den Polizeien des Bundes und der Länder,Anlage 10ALehrplan für die praktische Ausbildung zum Erwerb der Kunstflugberechtigung,Anlage 10BPraktische Prüfung zum Erwerb der Kunstflugberechtigung,Anlage 11Lehrplan für die praktische Einweisung zum Erwerb der Schleppberechtigung,Anlage 12ALehrplan für die praktische Ausbildung zum Erwerb der Wolkenflugberechtigung für Segelflugzeugführer,Anlage 12BPraktische Prüfung zum Erwerb der Wolkenflugberechtigung für Segelflugzeugführer,Anlage 13ALehrplan für die theoretische Ausbildung zum Erwerb der Streu- und Sprühberechtigung,Anlage 13BLehrplan für die praktische Ausbildung zum Erwerb der Streu- und Sprühberechtigung,Anlage 13CTheoretische Prüfung zum Erwerb der Streu- und Sprühberechtigung,Anlage 13DPraktische Prüfung zum Erwerb der Streu- und Sprühberechtigung,Anlage 14ATheoretische Auswahlprüfung zum Erwerb der Berechtigung zur praktischen Ausbildung von Privatflugzeugführern,Anlage 14BPraktische Auswahlprüfung zum Erwerb der Berechtigung zur praktischen Ausbildung von Privatflugzeugführern,Anlage 14CLehrplan für die theoretische Ausbildung zum Erwerb der Berechtigung zur praktischen Ausbildung von Privatflugzeugführern,Anlage 14DLehrplan für die praktische Ausbildung zum Erwerb der Berechtigung zur praktischen Ausbildung von Privatflugzeugführern,Anlage 14ETheoretische Prüfung zum Erwerb der Berechtigung zur praktischen Ausbildung von Privatflugzeugführern,Anlage 14FPraktische Prüfung zum Erwerb der Berechtigung zur praktischen Ausbildung von Privatflugzeugführern,Anlage 15ATheoretische Auswahlprüfung zum Erwerb der Berechtigung zur praktischen Ausbildung von Segelflugzeugführern,Anlage 15BPraktische Auswahlprüfung zum Erwerb der Berechtigung zur praktischen Ausbildung von Segelflugzeugführern,Anlage 15CLehrplan für die theoretische Ausbildung zum Erwerb der Berechtigung zur praktischen Ausbildung von Segelflugzeugführern,Anlage 15DLehrplan für die praktische Ausbildung zum Erwerb der Berechtigung zur praktischen Ausbildung von Segelflugzeugführern,Anlage 15ETheoretische Prüfung zum Erwerb der Berechtigung zur praktischen Ausbildung von Segelflugzeugführern,Anlage 15FPraktische Prüfung zum Erwerb der Berechtigung zur praktischen Ausbildung von Segelflugzeugführern,Anlage 16ATheoretische Auswahlprüfung zum Erwerb der Berechtigung zur praktischen Ausbildung von Freiballonführern,Anlage 16BPraktische Auswahlprüfung zum Erwerb der Berechtigung zur praktischen Ausbildung von Freiballonführern,Anlage 16CLehrplan für die theoretische Ausbildung zum Erwerb der Berechtigung zur praktischen Ausbildung von Freiballonführern,Anlage 16DLehrplan für die praktische Ausbildung zum Erwerb der Berechtigung zur praktischen Ausbildung von Freiballonführern,Anlage 16ETheoretische Prüfung zum Erwerb der Berechtigung zur praktischen Ausbildung von Freiballonführern,Anlage 16FPraktische Prüfung zum Erwerb der Berechtigung zur praktischen Ausbildung von Freiballonführern,Anlage 17ATheoretische Auswahlprüfung zum Erwerb der Berechtigung zur praktischen Ausbildung von Luftschiffführern,Anlage 17BPraktische Auswahlprüfung zum Erwerb der Berechtigung zur praktischen Ausbildung von Luftschiffführern,Anlage 17CLehrplan für die theoretische Ausbildung zum Erwerb der Berechtigung zur praktischen Ausbildung von Luftschiffführern,Anlage 17DLehrplan für die praktische Ausbildung zum Erwerb der Berechtigung zur praktischen Ausbildung von Luftschiffführern,Anlage 17ETheoretische Prüfung zum Erwerb der Berechtigung zur praktischen Ausbildung von Luftschiffführern,Anlage 17FPraktische Prüfung zum Erwerb der Berechtigung zur praktischen Ausbildung von Luftschiffführern.

§ 1Anwendungsbereich

Diese Verordnung regelt die Einzelheiten der in der Verordnung über Luftfahrtpersonal (LuftPersV) enthaltenen Anforderungen nach § 32 Abs. 1 Nr. 4 und 5 des Luftverkehrsgesetzes über die Lizenzierung und den Erwerb von Berechtigungen.

§ 2Zweck der Ausbildung

Die Ausbildung dient dem Zweck, dem Luftfahrtpersonal die aus Gründen der Sicherheit des Luftverkehrs und der öffentlichen Sicherheit oder Ordnung notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten zu vermitteln. Eine besondere Form der Ausbildung ist auch die zum Erwerb einer Lizenz oder Berechtigung geforderte Einweisung.

§ 3Täuschungsversuch, Rücktritt von der Prüfung

(1) Unternimmt der Bewerber einen Täuschungsversuch, ist er mit sofortiger Wirkung von der weiteren Teilnahme an der Prüfung auszuschließen, und die Prüfung gilt als nicht bestanden.

(2) Tritt der Bewerber nach Beginn von der Prüfung zurück, gilt die Prüfung als nicht bestanden. Etwas anderes gilt nur, wenn der Bewerber durch eine Erkrankung oder aus sonst nicht durch den Bewerber zu vertretenden Umständen die Prüfung oder einen Teil der Prüfung nicht antritt. Der Bewerber hat die Verhinderung unverzüglich durch Vorlage eines ärztlichen Attestes oder einer Bescheinigung nachzuweisen.

§ 4Privatflugzeugführer(zu § 1 LuftPersV)

(1) In der theoretischen Ausbildung sind die Kenntnisse gemäß Anlage 1A zu vermitteln.

(2) In der Flugausbildung sind die in Anlage 1B festgelegten Übungen durchzuführen.

(3) Die theoretische Prüfung ist gemäß Anlage 1C durchzuführen.

(4) Der Bewerber hat in einer praktischen Prüfung gemäß Anlage 1D nachzuweisen, dass er die zur Führung von Flugzeugen notwendigen Fähigkeiten besitzt.

§ 5Klassenberechtigung für Reisemotorsegler(zu § 3a LuftPersV)

(1) In der Einweisung sind die in Anlage 2A festgelegten Übungen durchzuführen.

(2) Der Bewerber hat in einer praktischen Prüfung gemäß Anlage 2B nachzuweisen, dass er die zur Führung von Reisemotorseglern notwendigen Fähigkeiten besitzt.

§ 6Klassenberechtigung für einmotorige Landflugzeuge mit Kolbentriebwerk mit einer Höchstabflugmasse von mehr als 750 Kilogramm(zu § 3b LuftPersV)

(1) in der Einweisung sind die in Anlage 3A festgelegten Übungen durchzuführen.

(2) Der Bewerber hat in einer praktischen Prüfung gemäß Anlage 3B nachzuweisen, dass er die zur Führung von einmotorigen Landflugzeugen mit Kolbentriebwerk mit einer Höchstabflugmasse von mehr als 750 Kilogramm notwendigen Fähigkeiten besitzt.

§ 7Erwerb der Privatpilotenlizenz (Flugzeuge) nach JAR-FCL 1 deutsch(zu § 5 LuftPersV)

(1) In der theoretischen Ausbildung sind die Kenntnisse gemäß Anlage 4A zu vermitteln.

(2) In der Flugausbildung sind die in Anlage 4B festgelegten Übungen durchzuführen.

(3) Die theoretische Prüfung ist gemäß JAR-FCL 1.130 deutsch durchzuführen.

(4) Der Bewerber hat eine praktische Prüfung gemäß JAR-FCL 1.135 deutsch abzulegen.

§ 8Segelflugzeugführer(zu § 36 LuftPersV)

(1) In der theoretischen Ausbildung sind die Kenntnisse gemäß Anlage 5A zu vermitteln.

(2) In der Flugausbildung sind die in Anlage 5B festgelegten Übungen durchzuführen.

(3) Die theoretische Prüfung ist gemäß Anlage 5C durchzuführen.

(4) Der Bewerber hat in einer praktischen Prüfung gemäß Anlage 5D nachzuweisen, dass er die zur Führung von Segelflugzeugen notwendigen Fähigkeiten besitzt.

§ 9Klassenberechtigung für Reisemotorsegler für Inhaber der Lizenz für Segelflugzeugführer(zu § 40a LuftPersV)

(1) In der theoretischen Ausbildung sind Kenntnisse gemäß Anlage 6A zu vermitteln.

(2) In der Flugausbildung sind die in Anlage 6B festgelegten Übungen durchzuführen.

(3) Die theoretische Prüfung ist gemäß Anlage 6C durchzuführen.

(4) Der Bewerber hat in einer praktischen Prüfung gemäß Anlage 2B nachzuweisen, dass er die zur Führung von Reisemotorseglern notwendigen Fähigkeiten besitzt.

§ 10Freiballonführer(zu § 46 LuftPersV)

(1) In der theoretischen Ausbildung sind die Kenntnisse gemäß Anlage 7A zu vermitteln.

(2) In der praktischen Ausbildung sind die in Anlage 7B festgelegten Übungen durchzuführen.

(3) Die theoretische Prüfung ist gemäß Anlage 7C durchzuführen.

(4) Der Bewerber hat in einer praktischen Prüfung gemäß Anlage 7D nachzuweisen, dass er die zur Führung von Freiballonen notwendigen Fähigkeiten besitzt.

§ 11Luftschiffführer(zu § 50 LuftPersV)

(1) In der theoretischen Ausbildung sind die Kenntnisse gemäß Anlage 8A zu vermitteln.

(2) In der Flugausbildung sind die in Anlage 8B festgelegten Übungen durchzuführen.

(3) Die theoretische Prüfung ist gemäß Anlage 8C durchzuführen.

(4) Der Bewerber hat in einer praktischen Prüfung gemäß Anlage 8D nachzuweisen, dass er die zur Führung von Luftschiffen notwendigen Fähigkeiten besitzt.

(5) Der Erwerb einer Musterberechtigung für Luftschiffführer erfordert den Erwerb zusätzlicher Kenntnisse und eine Schulung auf dem Luftschiffmuster. Die Ausbildung muss mit Zustimmung der zuständigen Stelle die Inhalte der Anlagen 8A und 8B musterspezifisch ergänzen.

§ 12Flugtechniker auf Hubschraubern bei den Polizeien des Bundes und der Länder(zu § 62 LuftPersV)

(1) Die Ausbildung zum Flugtechniker auf Hubschraubern bei den Polizeien des Bundes und der Länder erfolgt bei einem vom Luftfahrt-Bundesamt genehmigten Ausbildungsbetrieb für Flugausbildung, der dafür eine Erlaubnis besitzt.

(2) In der theoretischen Ausbildung sind Kenntnisse gemäß Anlage 9A zu vermitteln.

(3) In der praktischen fliegerischen Einweisung und technischen Ausbildung sind die in Anlage 9B festgelegten Übungen durchzuführen.

(4) Die theoretische Prüfung ist gemäß Anlage 9C durchzuführen.

(5) Der Bewerber hat in einer praktischen Prüfung gemäß Anlage 9D nachzuweisen, dass er die für einen Flugtechniker auf Hubschraubern bei den Polizeien des Bundes und der Länder notwendigen Fähigkeiten besitzt.

§ 13Kunstflugberechtigung(zu § 81 LuftPersV)

(1) In der Flugausbildung sind die in Anlage 10A festgelegten Übungen durchzuführen.

(2) Der Bewerber um eine Kunstflugberechtigung hat in einer praktischen Prüfung gemäß Anlage 10B nachzuweisen, dass er die zur Durchführung von Kunstflügen notwendigen Fähigkeiten besitzt.

§ 14Schleppberechtigung(zu § 84 LuftPersV)

Die gemäß § 84 Abs. 2 und Abs. 3 LuftPersV vorgeschriebenen Flüge sind in Übereinstimmung mit der Anlage 11 durchzuführen.

§ 15Wolkenflugberechtigung für Segelflugzeugführer(zu § 85 LuftPersV)

(1) Für den Erwerb der Wolkenflugberechtigung für Segelflugzeugführer sind die in Anlage 12A enthaltenen Instrumentenflugübungen durchzuführen.

(2) In der praktischen Prüfung hat der Bewerber gemäß Anlage 12B nachzuweisen, dass er die zur Durchführung von Wolkenflügen notwendigen Fähigkeiten besitzt.

§ 16Streu- und Sprühberechtigung(zu § 86 LuftPersV)

(1) In der theoretischen Ausbildung sind die Kenntnisse gemäß Anlage 13A zu vermitteln.

(2) In der Flugausbildung sind die festgelegten Übungen gemäß Anlage 13B durchzuführen.

(3) Der Bewerber für den Erwerb einer Streu- und Sprühberechtigung hat die theoretische Prüfung gemäß Anlage 13C durchzuführen.

(4) Der Bewerber hat in einer praktischen Prüfung gemäß Anlage 13D nachzuweisen, dass er die zur Durchführung von Streu- und Sprühflügen notwendigen Fähigkeiten besitzt.

§ 17Berechtigung zur praktischen Ausbildung von Privatflugzeugführern nach § 1 LuftPersV(zu § 88a LuftPersV)

(1) Die Auswahlprüfung nach § 88a Abs. 1 Nr. 3 LuftPersV besteht aus einer theoretischen Prüfung gemäß Anlage 14A und einer praktischen Prüfung gemäß Anlage 14B.

(2) In dem amtlich anerkannten Ausbildungslehrgang nach § 88a Abs. 1 Nr. 4 LuftPersV sind die theoretischen Kenntnisse gemäß Anlage 14C und die praktischen Fähigkeiten gemäß Anlage 14D zu vermitteln.

(3) Der Bewerber um den Erwerb der Berechtigung zur praktischen Ausbildung von Privatflugzeugführern hat in einer theoretischen Prüfung gemäß Anlage 14E nachzuweisen, dass er die zur Ausbildung von Privatpiloten notwendigen Kenntnisse besitzt.

(4) Der Bewerber hat in einer praktischen Prüfung gemäß Anlage 14F nachzuweisen, dass er die zur Ausbildung von Privatpiloten notwendigen Fähigkeiten besitzt.

§ 18Berechtigung zur praktischen Ausbildung von Segelflugzeugführern(zu § 89 LuftPersV)

(1) Die Auswahlprüfung nach § 89 Abs. 1 Nr. 3 LuftPersV besteht aus einer theoretischen Prüfung gemäß Anlage 15A und einer praktischen Prüfung gemäß Anlage 15B.

(2) In dem amtlich anerkannten Ausbildungslehrgang nach § 89 Abs. 1 Nr. 4 LuftPersV sind die theoretischen Kenntnisse gemäß Anlage 15C und die praktischen Fähigkeiten gemäß Anlage 15D zu vermitteln.

(3) Der Bewerber um den Erwerb der Berechtigung zur praktischen Ausbildung von Segelflugzeugführern hat in einer theoretischen Prüfung gemäß Anlage 15E nachzuweisen, dass er die zur Ausbildung von Segelflugzeugführern notwendigen Kenntnisse besitzt.

(4) Der Bewerber hat in einer praktischen Prüfung gemäß Anlage 15F nachzuweisen, dass er die zur Ausbildung von Segelflugzeugführern notwendigen Fähigkeiten besitzt.

§ 19Berechtigung zur praktischen Ausbildung von Freiballonführern(zu § 94 LuftPersV)

(1) Die Auswahlprüfung nach § 94 Abs. 1 Nr. 3 LuftPersV besteht aus einer theoretischen Prüfung gemäß Anlage 16A und einer praktischen Prüfung gemäß Anlage 16B.

(2) In dem amtlich anerkannten Ausbildungslehrgang nach § 94 Abs. 1 Nr. 4 LuftPersV sind die theoretischen Kenntnisse gemäß Anlage 16C und die praktischen Fähigkeiten gemäß Anlage 16D zu vermitteln.

(3) Der Bewerber um den Erwerb der Berechtigung zur praktischen Ausbildung von Freiballonführern hat in einer theoretischen Prüfung gemäß Anlage 16E nachzuweisen, dass er die zur Ausbildung von Freiballonführern notwendigen Kenntnisse besitzt.

(4) Der Bewerber hat in einer praktischen Prüfung gemäß Anlage 16F nachzuweisen, dass er die zur Ausbildung von Freiballonführern notwendigen Fähigkeiten besitzt.

§ 20Berechtigung zur praktischen Ausbildung von Luftschiffführern(zu § 95 LuftPersV)

(1) Die Auswahlprüfung nach § 95 Abs. 1 Nr. 3 LuftPersV besteht aus einer theoretischen Prüfung gemäß Anlage 17A und einer praktischen Prüfung gemäß Anlage 17B.

(2) In dem amtlich anerkannten Ausbildungslehrgang nach § 95 Abs. 1 Nr. 4 LuftPersV sind die theoretischen Kenntnisse gemäß Anlage 17C und die praktischen Fähigkeiten gemäß Anlage 17D zu vermitteln.

(3) Der Bewerber um den Erwerb der Berechtigung zur praktischen Ausbildung von Luftschiffführern hat in einer theoretischen Prüfung gemäß Anlage 17E nachzuweisen, dass er die zur Ausbildung von Luftschiffführern notwendigen Kenntnisse besitzt.

(4) Der Bewerber hat in einer praktischen Prüfung gemäß Anlage 17F nachzuweisen, dass er die zur Ausbildung von Luftschiffführern notwendigen Fähigkeiten besitzt.

§ 21Unterschiedsschulung, Vertrautmachen

(1) Für den Wechsel auf eine andere Flugzeug- oder Reisemotorseglerbaureihe oder ein anderes Flugzeug- oder Reisemotorseglermuster innerhalb derselben Klassenberechtigung sind die Bestimmungen der Anlage 1M zur 1. DV LuftPersV sinngemäß anzuwenden. Die Unterschiedsschulung ist von einem entsprechend qualifizierten Lehrberechtigten durchzuführen und nach Abschluss durch Unterschrift im Flugbuch zu bestätigen.

(2) Soweit sich ein Flugzeug oder Reisemotorsegler hinsichtlich seiner Bauart, seines höchstzulässigen Abfluggewichtes oder seiner Flugeigenschaften von einem bisher geführten Flugzeug- oder Reisemotorseglermuster unterscheidet, hat sich der Luftfahrzeugführer mit dessen Eigenschaften eigenständig vertraut zu machen.

§ 22Inkrafttreten

Diese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft.

Anlage 1ALehrplan für die theoretische Ausbildung zum Erwerb der Lizenz für Privatflugzeugführer(zu § 4)

Fundstelle des Originaltextes: BAnz. 2006, Nr. 60, Beilage Nr. 60a, 9 - 26

LUFTRECHTGesetzliche GrundlagenNationale und internationale Organisationen der LuftfahrtVeröffentlichungen für LuftfahrerFlugplätzeLuftfahrzeugeLuftfahrtpersonalTeilnahme am LuftverkehrFlugfunkdienstDurchführung des SprechfunkverkehrsHaftung des Luftfahrzeugführers und Versicherungspflicht des LuftfahrzeughaltersStraftaten, OrdnungswidrigkeitenNAVIGATIONGestalt der ErdeKartenkundeKonforme Schnittkegelprojektion (ICAO-Karte 1:500 000)ZeitrechnungBezugsrichtungEntfernungenLuftfahrtkarten in der praktischen NavigationKartensymbolik/Gebrauch der NavigationskartenGrundlagen der NavigationNavigationsrechnerFlugplanungPraktische NavigationMETEOROLOGIEDie AtmosphäreDruck, Dichte und TemperaturLuftfeuchte und NiederschlagLuftdruck und WindWolkenbildungNebel, feuchter Dunst und trockener DunstLuftmassen, Hoch- und TiefdruckgebieteFrontenVereisungGewitterFlüge über gebirgigem GeländeKlimatologieHöhenmessungOrganisation der meteorologischen Sicherung des LuftverkehrsWetteranalyse und VorhersageWetterinformationen für die FlugvorbereitungWetterfunksendungen für die LuftfahrtAERODYNAMIKUmströmung eines Körpers, UnterschallbereichZweidimensionale Umströmung des FlügelprofilsDreidimensionale Umströmung eines TragflügelsKräfteverteilung am LuftfahrzeugSteuerungsanlagenTrimmsteuerungLandeklappen und VorflügelStabilitätStrömungsabrissVermeiden von TrudelnLastvielfaches und AbfangmanöverBelastungen am BodenALLGEMEINE LUFTFAHRZEUGKENNTNISSE, TECHNIKAufbau der ZelleBelastungen der ZelleTriebwerkZündanlagenGemischbildungKraftstoffPropellerTriebwerksbedienungElektrische AnlageUnterdruckanlageBordinstrumenteFahrtmesserHöhenmesserVariometerKreiselinstrumenteWendezeigerFluglageanzeiger (Künstlicher Horizont)Kursanzeiger (Kurskreisel)MagnetkompassTriebwerksüberwachungsinstrumenteSonstige InstrumenteLufttüchtigkeitMasse und SchwerpunktlageFlugleistungStartLandungReiseflugVERHALTEN IN BESONDEREN FÄLLENFlugzeugFlugbetriebMENSCHLICHES LEISTUNGSVERMÖGENGrundlagen der PhysiologieBegriffeAuswirkungen von PartialdruckSehvermögenHörvermögenReisekrankheitFliegerische FitnessVergiftungsgefahrGrundlagen der PsychologieDer InformationsprozessDer zentrale EntscheidungswegStressLagebeurteilung und Entscheidungsfindung----------Luftverkehrsgesetz (LuftVG)Luftsicherheitsgesetz (LuftSiG)Luftverkehrs-Zulassungs-Ordnung (LuftVZO)Luftverkehrs-Ordnung (LuftVO)Verordnung zur Prüfung von Luftfahrtgerät (LuftGerPV)Verordnung über Luftfahrtpersonal (LuftPersV)Durchführungsverordnungen zur LuftPersVBetriebsordnung für Luftfahrtgerät (LuftBO)Durchführungsverordnungen zur LuftBOweitere Gesetze und Verordnungen, soweit sie für den Privatflugzeugführer von Bedeutung sind.---------Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)Luftfahrt-Bundesamt (LBA)Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU)Luftfahrtbehörden der LänderDeutsche Flugsicherung GmbH (DFS)Deutscher Wetterdienst (DWD)−Zuständigkeiten und AufgabenICAO−Zuständigkeiten und AufgabenJAA−Zuständigkeiten und AufgabenEASA------Luftfahrthandbuch AIP-Gliederung und BenutzungAIP VFRVFR-BulletinNachrichten für Luftfahrer Teil I und II (NfL I und NfL II)NOTAMLuftfahrtkarten ICAO-----Arten der FlugplätzeFlugplatzzwangAußenstart und AußenlandungNotlandungSicherheitslandung-----ArtenZulassungenPrüfungenLufttüchtigkeitsanweisungenzulassungspflichtige Ausrüstung---Ausbildung––––––ErteilungErweiterungVerlängerungErneuerungWiderruf, Ruhen und BeschränkungAusübung der RechteLizenzBerechtigungen--------Pflichten der Teilnehmer am LuftverkehrAllgemeine RegelnSichtflugregelnLuftraumklassifizierungFlugsicherungsvorschriftenAusrüstung der Luftfahrzeugeallgemeine FlugbetriebsvorschriftenVermeidung von unnötigem Fluglärm-----Rechtsvorschriften des beweglichen FlugfunkdienstesZulassung und Genehmigung von FunkanlagenFunksprechverfahrenNot- und DringlichkeitsverkehrVerordnung über Flugsicherungsausrüstung von Luftfahrzeugen----FormErdachse, PoleAusmaßeBewegung--------Meridiane, BreitenparalleleGroßkreise, Kleinkreise, KursgleicheHemisphären, Nord/Süd, Ost/Westtopografische LuftfahrtkartenProjektionen und ihre EigenschaftenWinkeltreueFlächentreue (Äquivalenz)Maßstab------HaupteigenschaftenAufbauMeridiankonvergenzDarstellung von Meridianen, Breitenparallelen, Großkreisen und KursgleichenMaßstab, Standardparallelenbildliche Darstellung der Höhe über Grund--Beziehung zwischen koordinierter Weltzeit (UTC) und mittlerer Ortszeit (LMT)Definition von Sonnenaufgangs- und Sonnenuntergangszeiten------rechtweisend Nord (True North)Magnetfeld der Erde, Missweisung – jährliche Veränderungmissweisend Nord (Mag North), Variationvertikale und horizontale KomponentenIsogonen, Null-Isogonen (Agone)−−−−magnetische Einflüsse im FlugzeugKompassablenkung (Deviation)Kurven, BeschleunigungsfehlerVermeidung magnetischer Störungen des KompassesMagnetismus des Flugzeugs--EinheitenEntfernungsmessung in Abhängigkeit der Kartenprojektion-----Einzeichnen von StandortenBreite und LängePeilung und EntfernungBenutzung eines WinkelmessersMessen von Kursen über Grund (Track) und Entfernungen------------KartenauswertungTopographie−−−künstliche Geländemerkmaleunveränderliche Merkmale (z. B. längen- oder punktförmige, einmalige oder besondere Merkmale)veränderliche Merkmale (z. B. Wasser)Geländeform (Relief)KartenvorbereitungFalten der KarteVerfahren für das Lesen der KarteOrientierung anhand der KarteMerkmale von Kontrollpunkten–––mit ständigem Sichtkontaktohne ständigen Sichtkontaktbei unsicherer Position (Auffanglinien)Erwartetes Aussehen von KontrollpunktenLuftfahrtsymboleLuftfahrtinformationenUmrechnung von Einheiten-------angezeigte, berichtigte und wahre Geschwindigkeit (IAS, CAS und TAS)Kurs über Grund, rechtweisender und missweisender KursWind, Einfluss auf Steuerkurs und Geschwindigkeit über GrundWinddreieckBerechnung von Steuerkurs und Geschwindigkeit über Grundvoraussichtliche Ankunftszeit (Estimated Time of Arrival/ETA)Koppelnavigation, Position, festgelegter Standort-−−−−−−−−wahre Fluggeschwindigkeit (TAS), Zeit und EntfernungUmrechnung von Einheitenbenötigte KraftstoffmengeDruck, Dichte und wahre HöheFlugzeit und voraussichtliche AnkunftszeitWinddreiecksaufgabenAbtrift und Luvwinkel, Anwendung von TAS und Windgeschwindigkeit auf den Kurs über GrundSteuerkurs und Geschwindigkeit über GrundAnwendung eines mechanischen oder elektronischen Navigationsrechners sowie gegebenenfalls der Gebrauch von Überschlagsberechnungen für die Bestimmung folgender Größen:--------------------Auswahl von KartenmaterialWettervorhersagen und Berichte für die Flugstrecke und den FlugplatzBeurteilung der WettersituationEinzeichnen des FlugwegesBerücksichtigung von kontrollierten Lufträumen Luftraumbeschränkungen, Gefahrengebieten etc.Verwendung von AIP und NOTAMSVerbindungen zur Flugverkehrskontrollstelle in kontrollierten LufträumenKraftstoffberechnungSicherheitsmindesthöhen für die FlugstreckeAusweichflugplatzFernmeldeverkehr und Funk-/NavigationsfrequenzenUKW-Peilung (VDF-Peiler, QDM, QDR)VOR-Peilung, PositionsbestimmungTransponder und RadarSatellitennavigation (GPS)Erstellung eines FlugdurchführungsplansErstellung eines ATC-FlugplansAuswahl von Meldepunkten, Zeit- und EntfernungsmarkierungenBerechnungen von Masse und SchwerpunktlageBerechnungen von Masse und Flugleistung---------Kompasssteuerkurse, Verwendung der DeviationstabelleOrganisation der während des Fluges anfallenden Arbeitsbelastung–––Eintragungen in den FlugdurchführungsplanHöhenmessereinstellungErmittlung von TAS und Geschwindigkeit über Grund (GS)AbflugverfahrenEinhaltung von Steuerkurs und FlughöheDurchführung der Sichtnavigation–Bestimmung von KontrollpunktenStandortbestimmungKorrekturen von Steuerkurs–Verbindung zur FlugverkehrskontrollstelleAnflugverfahrenEintragungen in den Flugdurchführungsplan und das Flugzeugbordbuch-----Zusammensetzung und AufbauBesonderheiten der TroposphäreICAO-Standardatmosphäreatmosphärischer Druckvertikale Schichtung-------Luftdruck, Luftdruckmessung, IsobarenÄnderung von Druck, Dichte und Temperatur mit der HöheBegriffe aus der HöhenmessungStrahlungsprozesse, TemperaturTagesgang der TemperaturStabilität und LabilitätAuswirkung von Strahlungs- und Advektionsprozessen---------Wasserdampf in der AtmosphäreLuftfeuchteTaupunkt, Spreadrelative, absolute und spezifische FeuchteDampfdruckKondensation, Sublimation, VerdunstungNiederschlagEntstehung von NiederschlagNiederschlagsarten------Hoch- und Tiefdruckgebiete––Druckgradient(Buys-Ballot’sches Gesetz),Corioliskraft, Reibung (Bodenwind und geostrophischer Wind)Luftbewegungvertikale und horizontale Luftbewegung, Konvergenz, Divergenzlokale Windsysteme (Föhn, Berg-/Talwind, Land-/Seewind, geführter Wind)Turbulenz und BöigkeitEinfluss von Wind und Windscherung bei Start und Landung---Abkühlung und Erwärmung durch Advektion, Strahlung und adiabatische Prozesse–––konvektive Wolken (Cumuluswolken)stratiforme Wolken (Schichtwolken)orografisch bedingte WolkenWolkenklassifizierung, WolkenstockwerkeFlugbedingungen in stratiformen und konvektiven Wolken-----Strahlungsnebel, Advektionsnebel, Mischungsnebel, gefrierender NebelEntstehung und Auflösung von Nebelverminderte Sicht durch feuchten Dunst, Regen oder Sprühregen, Schnee, Rauch, Staub und SandBeurteilung der Wahrscheinlichkeit des Eintretens von verminderter SichtGefahren bei Flügen bei geringer Horizontal- und Vertikalsicht------Eigenschaften von Luftmassen und EinflussgrößenEinteilung der Luftmassen, EntstehungsgebieteTransformation (Änderung) von Luftmassen während ihrer VerlagerungEntstehung von Hoch- und TiefdruckgebietenWettergeschehen im Zusammenhang mit Hoch- und TiefdruckgebietenTiefdruckrinne, Höhentrog (Entstehung und Wettergeschehen)-----Bildung von Fronten und Luftmassengrenzen–––Entstehung einer Warmfrontzugehörige Wolken und WettergeschehenWetterbedingungen im WarmsektorWarmfront–––Entstehung einer Kaltfrontzugehörige Wolken und WettergeschehenRückseitenwetterKaltfront––Entstehung einer Okklusionzugehörige Wolken und WettergeschehenOkklusion–zugehörige Wolken und Wettergeschehenstationäre Fronten-----Ursachen und Bedingungen für die VereisungBildung und Auswirkung von Raureif, Raueis, KlareisAuswirkungen von Vereisung auf die FlugleistungVereisung des Antriebssystems, Vergaser-/PropellervereisungFliegerische Maßnahmen zur Vermeidung von Vereisung------Gewitterbildung––VoraussetzungenEntwicklungsprozessLuftmassengewitter, Frontgewitter, orografisch bedingte GewitterErkennen von günstigen Voraussetzungen für die Entstehung von GewitternGefahren für FlugzeugeAuswirkungen von Blitzen, Hagel und schwerer TurbulenzVermeidung von Flügen in der Nähe von Gewittern----Einfluss des Geländes auf atmosphärische ProzesseBildung von Leewellenlokale Windsysteme, Auf- und Abwinde, RotorenGefahren--allgemeine jahreszeitlich bedingte Zirkulation in der Troposphäre über Europajahreszeitlich bedingtes lokales Wettergeschehen und Windbedingungen------Bedeutung der Druckeinstellungen für den LuftverkehrDruckhöhe, DichtehöheHöhe über Grund, Höhe über NN, FlugflächenICAO-StandardatmosphäreQNH, QFE, QFF, QNE (Standardeinstellungen)Übergangshöhe, Übergangsschicht und Übergangsfläche----Flugwettervorhersage und Beratung – LBZ – KonsultationFlugwetterwarten – FWW – Briefing und DokumentationFlugwetterstation (Beobachtung)Verfügbarkeit von periodischen Wettervorhersagen---Wetterkarten, Symbole, ZeichenKarten zur Vorhersage signifikanter Flugwetterbedingungen (Significant weather charts)Vorhersagekarten für die Allgemeine Luftfahrt---Berichte und Vorhersagen für Start, Reiseflug, Ziel und Ausweichflugplätze (TAF, GAFOR und andere), Auswertung von regelmäßigen Flugwettermeldungen (METAR) und Warnungen (SIGMET, AIRMET und andere)Wetterinformationen über SelfbriefingsystemeFlugwetterberatungen-VOLMET, ATIS-----Luftwiderstand und LuftdichteGrenzschichtReibungswiderstandBernoullische Gleichung, Venturi-EffektUmströmung einer ebenen Platte-----Geometrische Kenngrößen des FlügelprofilsUmströmung eines gekrümmten Flügelprofils, Druckverteilung am ProfilLaminare und turbulente Strömung, Umschlag- und AblösepunktEntstehung von Auftrieb und ProfilwiderstandBeziehung zwischen Auftriebsbeiwert, Widerstandsbeiwert und Anstellwinkel------Tragflügelgrundrisse und ProfilformenGesamtwiderstand––Abwindwinkel, Wirbelwiderstand, BodeneffektFlügelstreckunginduzierter Widerstand–Interferenzwiderstand und Restwiderstandschädlicher WiderstandAuftriebsverteilung am TragflügelVerhältnis Auftrieb/Widerstand, (Lilienthalpolare)----Wirkende Kräfte und KräftegleichgewichtAuftriebskraft und FluggewichtSchub und LuftwiderstandStationäre Flugzustände (Horizontal-, Steig-, Gleit- und Kurvenflug)------–––Nicken um die QuerachseRollen um die LängsachseGieren um die Hochachsedie drei HauptachsenWirkung des Höhen-, Seitenruders und der QuerruderSteuerung bei Nick-, Roll- und GierbewegungenGegenseitige Kopplung des Rollens und Gierens (Gierrollmoment, Rollgiermoment)Seitengleitflug und Seitenwindsteuertechnik für die Landungaerodynamischer Ausgleich und Masseausgleich von Steuerflächen---Trimmruder, Ausgleichsruder und GegenausgleichsruderAufgabe und FunktionsprinzipBedienung------Wölbungs-, Spreiz-, Spalt- und Fowler-KlappenAufgabe und Funktionsprinzipbetrieblicher EinsatzVorflügel, Klappen an der FlügelvorderkanteAufgabe und Funktionsprinzipnormaler/automatischer Betrieb-----Begriffsbestimmungen der statischen und dynamischen StabilitätLängsstabilitätEinfluss der Schwerpunktlage auf die Längsstabilität und die LängssteuerbarkeitSeitenstabilität (Quer- und Richtungsstabilität)(Gegenseitige Kopplung der Quer- und Richtungsstabilität über das Schieben, Schieberollmoment)----------kritischer AnstellwinkelStörung der glatten AnströmungVerringerung des Auftriebs, Erhöhung des LuftwiderstandesVerschiebung des DruckpunktesAnzeichen für beginnenden StrömungsabrissVerhalten des Flugzeuges bei StrömungsabrissEinflussgrößen auf die Abreißgeschwindigkeit und das Verhalten des Flugzeugs bei StrömungsabrissStrömungsabriss bei Horizontal-, Steig-, Sink- und KurvenflugMöglichkeiten von Überziehwarnungen und ÜberziehwarnanlagenBeenden des überzogenen Flugzustandes---------Strömungsabriss an den FlügelspitzenEinseitiger Strömungsabriss am FlügelEntstehung einer RollbewegungErkennen von beginnendem Trudelnstationäres TrudelnEinfluss des inneren und äußeren Schiebens–Einfluss der Schwerpunktlage,Steil- und FlachtrudelnStrömungsverhältnisse am Seiten- und Höhenleitwerk, AbschirmungenBeenden des Trudelns------FestigkeitsbetrachtungenV-n-Diagramme für Böen und AbfangbelastungenBelastungsgrenzen, mit und ohne LandeklappenVeränderung des Lastvielfachen im Kurvenflug und beim Abfangenhöchstzulässige Manövergeschwindigkeit für vollen RuderausschlagVorsichtsmaßnahmen während des Fluges---seitliche Belastungen auf das FahrwerkLandungRollen, Vorsichtsmaßnahmen bei Richtungsänderungen---------BauteileRumpf, Tragflügel, LeitwerkHöhen-, Quer- und SeitensteuerungTrimmanlage und Landeklappen/VorflügelFahrwerkSpornrad, einschließlich SteuerungBugrad, einschließlich SteuerungBereifung, Zustand der ReifenBremsanlagen und Besonderheiten bei der Benutzung------statische FestigkeitLastvielfachesSicherheitsfaktorVorflugkontrolleVerriegelung der SteuerorganeVorsichtsmaßnahmen am Boden und während des Fluges-----Grundlagen des 4-Takt-Verbrennungsmotors (Otto- und Dieselmotor)Ursachen für Frühzündung und KlopfenLeistungsabgabe in Abhängigkeit von der Drehzahl (U/min)–––LuftkühlungWasser-/FlüssigkeitskühlungZylinderkopftemperaturanzeigeMotorkühlung-––––––Aufgaben und Arten der SchmierungSchmierstoffsystemeÖlverteilungsverfahrenAnforderungen an Ölpumpe und ÖlfilterÖlsorten und -qualitätenÜberwachung von Öltemperatur und ÖldruckFehlererkennung im SchmierstoffsystemMotorschmierung-----Grundlagen der MagnetzündungAufbau und ArbeitsweiseZweck und Arbeitsweise der Schnappkupplung eines ZündmagnetenÜberprüfungen, Fehlererkennungbetriebliche Verfahren zur Vermeidung von Zündkerzenverschmutzung----------Grundlagen des SchwimmervergasersAufbau und ArbeitsweiseVerfahren zur Beibehaltung des richtigen GemischverhältnissesAuswirkung der Flughöhe–––Beibehaltung des richtigen Gemischverhältnissesbeschränkter Einsatz im VolllastbereichVermeiden von Klopfenmanuelle GemischregelungKraftstoffabsperrventilArbeitsweise und Bedienung der GemischregelanlageAusweich- und AnsaugluftsystemVergaservereisung, Einsatz der VergaservorwärmungEinspritzanlagen, Grundlagen und Arbeitsweise---------––Sorten und FarbkennzeichnungQualitätsanforderungenKraftstoffklassifizierungPrüfung auf VerunreinigungGebrauch von Kraftstofffiltern und -ablässenKraftstoffanlagenKraftstofftanks und -leitungenBelüftungssystemmechanische und elektrische PumpenSchwerkraftförderungTankwahl----------FachausdrückeUmwandlung von Motorleistung in SchubkraftGestaltung und Aufbau von festen PropellernKräfteeinwirkung auf die PropellerblätterAbhängigkeit zwischen Drehzahl und FluggeschwindigkeitWirkungsgrad in Abhängigkeit der GeschwindigkeitGestaltung und Aufbau von Verstellpropellernkonstante Drehzahlregelung (Constant Speed Propeller)Auswirkung von Änderungen des BlatteinstellwinkelsEinfluss der Fluggeschwindigkeit auf die Propellerdrehzahl (Windmilling)---------Anlassverfahren und VorsichtsmaßnahmenFehlererkennungWarmlaufen, Überprüfung der Triebwerke und SystemeBetriebsgrenzen für Öltemperatur und ÖldruckBetriebsgrenzen für die ZylinderkopftemperaturÜberprüfung der Zündanlage und anderer SystemeLeistungsgrenzenVermeidung von schnellen LeistungswechselnBedienung der Gemischregelung--------Einbau und Betrieb von Wechselstrom- und GleichstromgeneratorenGleichstromversorgungBatterien, Speichervermögen und LadevorgangVoltmeter und AmperemeterSicherungsautomaten und Schmelzsicherungenelektrisch betriebene Bordanlagen und InstrumenteFehlererkennungVerfahren bei Fehlfunktionen------BauelementePumpenFilteranlageFehlererkennungPneumatisch betriebene InstrumenteVerfahren bei Fehlfunktionen--------Pitot-Rohr, FunktionsprinzipPitot-Rohr, Grundlagen und AufbauAbnahmestelle für den statischen DruckAlternativabnahmestelle für den statischen DruckEinbaufehlerAblassöffnungen für Feuchtigkeit (Drainöffnungen)Heizung der DrucksondenFehler durch Blockierung oder Undichtigkeit------Arbeitsweise und AufbauVerhältnis zwischen Gesamtdruck und statischem DruckBegriffsbestimmungen der angezeigten, berichtigten und wahren Fluggeschwindigkeit (IAS, CAS, TAS)InstrumentenfehlerFluggeschwindigkeitsangaben, FarbkennzeichnungÜberprüfung der Betriebsbereitschaft durch den Piloten---------Arbeitsweise und AufbauAufgabe der Einstellskala für den LuftdruckDruckhöhewahre HöheInternationale StandardatmosphäreFlugflächeAnzeige (Drei-Zeiger)InstrumentenfehlerÜberprüfung der Betriebsbereitschaft durch den Piloten------Arbeitsweise und AufbauFunktionsprinzipEigenverzögerungverzögerungsfreies VariometerAnzeigeÜberprüfung der Betriebsbereitschaft durch den Piloten---GrundlagenRaumstabilitätPräzession-------Aufgabe und FunktionsprinzipAuswirkung der Drehzahl (RPM) des KreiselsAnzeigeBegrenzung der DrehgeschwindigkeitsanzeigeEnergieversorgungLibelleÜberprüfung der Betriebsbereitschaft durch den Piloten------Aufgabe und FunktionsprinzipAnzeigenInterpretationBetriebsgrenzenEnergieversorgungÜberprüfung der Betriebsbereitschaft durch den Piloten--------Aufgabe und FunktionsprinzipAnzeigeNutzung in Verbindung mit dem MagnetkompassEinstellung/Nachführungscheinbare AuswanderungBetriebsgrenzenEnergieversorgungÜberprüfung der Betriebsbereitschaft durch den Piloten-----Aufbau und FunktionsprinzipVariation und DeviationKurven- und BeschleunigungsfehlerVorsichtsmaßnahmen beim Mitführen von magnetischen GegenständenÜberprüfung der Betriebsbereitschaft durch den Piloten--––––––––ÖltemperaturanzeigeÖldruckanzeigeZylinderkopftemperaturanzeigeAbgastemperaturanzeigeLadedruckanzeigeKraftstoffdruckanzeigeKraftstoffdurchflussanzeigeKraftstoffvorratsanzeige(n)Grundlagen, Anzeige und Betrieb vonDrehzahlmesser---––UnterdruckmesserVoltmeter und AmperemeterGrundlagen, Anzeige und Betrieb vonWarnanzeigensonstige Instrumente bezogen auf das Flugzeugmuster-----gültiges Lufttüchtigkeitszeugnis–––regelmäßige WartungsüberprüfungenEinhaltung der Bestimmungen des Flughandbuchs (oder gleichwertiger Unterlagen)Einhaltung von Anweisungen, Betriebsgrenzen, HinweisschildernEinhaltung der BestimmungenErgänzungen zum Flughandbuch––technische Nachweisführung für Flugzeug, Triebwerk und PropellerAufzeichnung von Mängeln bzw. Ausfällen und technischen DefektenBereitstellung und Aufbewahrung von UnterlagenWartungsarbeiten, die von Piloten durchgeführt werden dürfen----höchstzulässige MasseGrenzen der Schwerpunktlage vorne und hinten, Normal- und NutzbetriebErmittlung von Masse und SchwerpunktlageFlughandbuch und Beladeplan-----verfügbare Startrollstrecke und verfügbare StartstreckeAbheben und SteigflugAuswirkungen von Masse, Wind und DichtehöheAuswirkungen von Pistenbeschaffenheit und -neigungBenutzung der Landeklappen---Auswirkungen von Masse, Wind, Dichtehöhe und AnfluggeschwindigkeitBenutzung der LandeklappenAuswirkungen von Pistenbeschaffenheit und -neigung--------Verhältnis zwischen Leistungsbedarf und verfügbarer LeistungFlugleistungsdiagrammmaximale Steiggeschwindigkeit und maximaler SteigwinkelReichweite und FlugdauerAuswirkungen von Konfiguration, Masse, Temperatur und FlughöheRückgang der Flugleistung bei SteigflugkurvenGleitflug–––Vereisung, RegenZustand der ZelleAuswirkung der Klappenstellungungünstige Einflüsse------Einstellen und Sichern der SitzeSchulter- und Sitzgurte––––––FeuerlöscherMaßnahmen bei einem Feuer am Boden und in der LuftTriebwerksbrand, Brand in der Kabine und in der elektrischen AnlageEisverhütungNoträumung des FlugzeugsSystemausfälleLage und Handhabung der Notausrüstung und NotausstiegeKohlenmonoxidvergiftungVorsichtsmaßnahmen beim Betankenbrennbare Güter/Druckbehälter-------------WirbelschleppenAquaplaning–––StartAnflugLandungWindscherungUnterweisung der FluggästeNoträumung des FlugzeugsNotlandungenLandung mit eingefahrenem FahrwerkNotwasserungAusfall von Bremsen und LenkungStartabbruchTriebwerksausfall nach dem StartAbbruch des Landeanfluges/DurchstartenFehlanflug---Zusammensetzung der AtmosphäreGasgesetzeAtmung und Blutkreislauf------Auswirkung von zunehmender FlughöheGasaustausch––Symptomevorbeugende MaßnahmenHypoxie (Sauerstoffmangel)–––Auswirkungen von schnellem DruckabfallSelbstrettungszeit (Time of Useful Consciousness/TUC)Benutzung der Sauerstoffmasken und NotabstiegKabinendruck––SymptomeVermeidungHyperventilationAuswirkungen von Beschleunigungen----Physiologie des SehensEinschränkungen des SehvermögensSehfehleroptische Täuschungen-----Physiologie des Hörens––räumliche DesorientierungVermeidung von DesorientierungSinneswahrnehmungen des Innenohrs (Vestibularorgan)Auswirkungen von Änderungen der Flughöhe–GehörschutzLärm und Verlust des GehörsinnesWidersprüche zwischen akustischer und optischer Wahrnehmung--Ursachen, Symptomevorbeugende Maßnahmen-----medizinische Anforderungen––––––ErkältungskrankheitenMagenverstimmungenMedikamente und NebenwirkungenAlkohol, DrogenErmüdungSchwangerschaftStörungen des Allgemeinbefindens und deren Behandlungpersönliche FitnessFluggastbetreuungVorsichtsmaßnahmen vor dem Flug nach Tauchgängen--gefährliche GüterKohlenmonoxidabgabe (Heizungsanlagen, Abgase)--Begriffe der Sinneswahrnehmung–––ErwartungAntizipation (gedankliche Vorwegnahme von Handlungsabläufen)Verhaltensweisenkognitive Wahrnehmung----mentale Belastung, Belastungsgrenzen––Reize und Aufmerksamkeitverbale KommunikationInformationsquellenGedächtnis und ErinnerungsvermögenUrsachen für Missdeutungen----Ursachen und AuswirkungenErregungszuständeAuswirkungen auf die LeistungsfähigkeitStress erkennen und vermindern-----Konzepte zur Lagebeurteilung–VerhaltensmusterGemütszustände–Entwicklung von SituationsbewusstseinRisikoeinschätzungtypische EntscheidungsfehlerSerie (Kette) fehlerhafter EntscheidungenBei Flügen nach Sichtflugregeln von und zu einem Flugplatz mit Flugverkehrskontrolle entweder in deutscher Sprache (BZF II) oder in deutscher und englischer Sprache (BZF I) unter Verwendung der festgelegten Redewendungen, Ausdrücke, Verfahren, Abkürzungen einschließlich der Not- und Dringlichkeitsverfahren

Anlage 1BLehrplan für die praktische Ausbildung zum Erwerb der Lizenz für Privatflugzeugführer(zu § 4)

Fundstelle des Originaltextes: BAnz. 2006, Nr. 60, Beilage Nr. 60a, 27 - 33

AllgemeinesFlugausbildung bis zum ersten AlleinflugBodeneinweisungAnlassenRollenKontrollen vor dem StartStartAnmerkung:SteigflugHorizontal- und KurvenflugLangsamflugKurvenflugÜbungen anhand von BodenmarkierungenSinkflugPlatzrundeDurchstarten und LandenBeenden des FlugesBesondere FlugzuständeSeitengleitflugVerhalten bei NotlagenErster AlleinflugErlangen der fliegerischen FertigkeitenStarten und LandenZiellandungenAußenlandeübungen mit Fluglehrer aus verschiedenen HöhenAnmerkung:ÜberlandflugeinweisungEinweisung in den Gebrauch von FunknavigationshilfsmittelnAnmerkung:An- und Abflüge mit Landung auf anderen als dem AusbildungsflugplatzAn- und Abflüge mit Landung auf Flugplätzen mit FlugverkehrskontrolleÜbungen bis zur Prüfungsreife mit und ohne Fluglehrer bis zur sicheren BeherrschungAnmerkung:Anmerkung:----–––BauweiseInstrumentierungSteuerbedienungsorganeErklärung des FlugzeugmustersKlarlistenBetriebshandbuchFlugklarheit des Flugzeugs, Außenkontrolle--Vorflugkontrolle gemäß KlarlisteAnlassen gemäß Klarliste--Beobachtung des übrigen FlugplatzverkehrsFunktionsüberprüfungen (Auswendige Anwendung der Klarliste)---Durchführung der Kontrollen vor dem Start gemäß KlarlisteAbflugbriefingAnsprechen der Notverfahren beim Start-------------Beobachten des Anflugluftraumes–WindberücksichtigungAufstellen des FlugzeugesAusrichten auf der StartbahnKompasskontrolle in StartrichtungSetzen der TriebwerksleistungRuderbetätigung beim StartvorgangHalten der StartrichtungAbheben bei empfohlener GeschwindigkeitSteigflug nach dem Abheben und Übergang zur festgelegten SteigfluggeschwindigkeitEinziehen des Fahrwerks und Einfahren der LandeklappenDrosselung der Triebwerksleistung auf Steigflugleistung unter Einhaltung der festgelegten GeschwindigkeitStartabbruchsimulierter Triebwerksausfall nach dem Start-----Einhalten von Kurs und SteigfluggeschwindigkeitTrimmenTriebwerkseinstellen für die beste Steigrate oder den besten Steigwinkel––15 - 20Grad Querneigung20 - 30Grad QuerneigungSteigflugkurven auf vorgegebenen Kurs mitÜbergang in den Horizontalflug--------Geradeausflug und Horizontalflugkoordinierte Kontrolle der Bewegungen um Quer-, Längs- und HochachseDemonstration der statischen und dynamischen StabilitätVeränderung der Triebwerksleistung im Geradeausflug und HorizontalflugErhöhen und Herabsetzen der Fluggeschwindigkeit unter Beibehalten der Höhe und des KursesEinhalten von Höhe, Kurs und einer vorgegebenen Fluggeschwindigkeit bei Aus- und Einfahren der Landeklappen und des Fahrwerks–GefahrenTrimmenErhöhen und Verringern von Auftrieb und/oder Widerstand---–––im ReiseflugzustandKlappen in StartstellungKlappen in Anflugstellung und bei ausgefahrenem FahrwerkbeiV(tief)s + 5 bis + 10 kt (Überziehgeschwindigkeit des Flugzeuges im jeweiligen Flugzustand + 5 bis + 10 kt Sicherheit)Verringerte Wirksamkeit der Steuerorgane beim LangsamflugEinhalten von Höhe, Fluggeschwindigkeit und Richtung sowie Korrektur der Triebwerksleistung-----Kurven mit 30Grad und 45Grad Querneigung, links und rechts, um 90Grad, 180Grad, 360Grad–––vorgegebener Flughöhesicherer Fluggeschwindigkeit bei Erhöhung der Drehgeschwindigkeit unter Beachtung des Lastvielfachengleich bleibender Querlage und DrehgeschwindigkeitEinhaltenDrehfehler des MagnetkompassesBeenden auf vorgegebenen Kursenunmittelbarer Übergang von Links- zur Rechtskurve und umgekehrt.-----Rechteck über GrundWindvorhaltewinkelEinteilen und Berücksichtigen der WindversetzungEinhalten der vorgegebenen Flughöhe–––Einleiten, Höhen- und Geschwindigkeitskontrolle, BeendenS-Kurven über einer geraden BezugslinieAusgleichen des Windeinflusses.zwei Vollkreise um einen Bezugspunkt-----–––Einhalten von Kurs- und SinkfluggeschwindigkeitTrimmenVergaservorwärmungEinleitenbeste Sinkratebester GleitwinkelSinkflug mit und ohne Motorkraft im Geradeaus- und im KurvenflugÜbergang vom Sink- in den Horizontalflug12345678910111213StartSteigflug auf mindestens 200 ft GND, bevor die erste Richtungsänderung aufgrund örtlicher Vorgaben durchgeführt wirdSteigflugkurve bis 20Grad Querneigung, 90Grad-Richtungsänderung zum Querabflug unter WindberücksichtigungSteigflug bis mindestens 600 ft GNDAm Wendepunkt 90Grad-Kurve bis maximal 30Grad Querneigung zum Gegenanflug parallel zu der Start- und LanderichtungReiseflugbedingungenReduzieren der Geschwindigkeit und Setzen der Landeklappen in die erste Stellung, Vergaservorwärmung bedienenGgf. Fahrwerk ausfahrenAm Wendepunkt: 90Grad-Kurve bis max. 30Grad Querneigung zum Queranflug unter WindberücksichtigungSinkflug einleitenAm Wendepunkt: 90Grad-Kurve bis max. 30Grad Querneigung zum Endanflug. Abweichungen in der Reihenfolge der Übungen 7-11 aufgrund örtlicher Gegebenheiten oder der Besonderheiten des Flugzeugmusters sind zulässig.Landekontrolle laut Klarliste––Bei Heckradflugzeugen: Dreipunktlandungen und RadlandungenBei Bugradflugzeugen: Aufsetzen mit HauptfahrwerkLandung-------Setzen voller TriebwerksleistungKorrektur der FluglageVermindern der Widerstände durch Einfahren von Landeklappen und FahrwerkSteigflugLanden und anschließender WiederstartTrimmung neutralKlappen in Startstellung----Zurückrollen zum AbstellplatzKontrolle nach der Landung (Auswendige Anwendung der Klarliste)Abstellen des Triebwerkes gemäß KlarlisteSichern des Flugzeuges gemäß Klarliste-----––––Flugzeug im ReiseflugzustandFlugzeug mit Landeklappen in AnflugstellungFlugzeug mit Landeklappen in Anflugstellung und ausgefahrenem Fahrwerkrechtzeitiges Erkennen und Beenden des Abkippens und Verhindern einer Weiterentwicklung zum TrudelnÜberziehen und Geradeaushalten mit dem Seitenruder bis zum Abkippen mit und ohne Motorkraft mit einem Minimum an Höhenverlust beiFlugübungen im Bereich des Überziehens in−Beenden der Übung, ohne abzukippen oder Höhe zu verlierenSteigflugkurven mit 10-30Grad Querneigung und Landeklappen in Startstellung (simulierter Start) bis zu den ersten Anzeichen des Strömungsabrisses bzw. der Auslösung der Überziehwarnanlage−−Beenden der Übung, ohne abzukippen oder die Sinkrate zu erhöhenAufrichten aus Querneigungen von mindestens 45Grad und aus Steig/SinkfluglagenSinkflugkurven mit 10-30Grad Querneigung, Landeklappen in Anflugstellung und Fahrwerk ausgefahren (simulierter Anflug) bis zu den ersten Anzeichen des Strömungsabrisses bzw. der Auslösung der Überziehwarnanlage−––Motorleistung reduzieren (Leerlauf)Querlage korrigieren (neutral) und weich abfangenErkennen und Beenden von beginnenden SpiralsturzflügenGrenzflugzustände im oberen Geschwindigkeitsbereich−−−−−EinleitenRichtung haltenSteuerung der SinkrateBeendenGefahren des Seitengleitfluges−−−−−−Verhalten bei Notlagen unter Beachtung des BetriebshandbuchesKontrolle der elektrischen Sicherungen bzw. Einschalten von SicherungsautomatenNotausfahren des Fahrwerks (falls vorhanden)Störungen an Triebwerk und Ausrüstungunerwartete WetterverschlechterungFeuerausbruch------bei Seitenwindmit unterschiedlichen Gewichtszuständen (max. Zuladung)mit Seitengleitflugohne Zuhilfenahme der Landeklappenauf angenommenen begrenztem Raumbei Dämmerung--–Aufsetzen innerhalb von 100 m nach dem LandezeichenZiellandungen aus der Platzrunde mit und ohne Motorhilfe–Aufsetzen innerhalb von 150 m nach dem LandezeichenZiellandung aus mindestens 600 m (2000 ft) über Grund ohne Motorhilfe--–––Auswahl eines geeigneten Geländes aus sicherer HöheÜberflug des Geländes zur Feststellung von Einzelheiten, anschließendPlatzrunde und Endanflugmit Motorhilfeohne MotorhilfeDie Durchführung der Notverfahren (Sofortmaßnahmen, Ursachensuche, Maßnahmen kurz vor der Landung) erfolgen gemäß Flughandbuch. Die Sofortmaßnahmen müssen auswendig beherrscht werden.––––––Geschwindigkeit für bestes Gleiten (Trimmen)Auswahl eines geeigneten Geländes unter Berücksichtigung des WindesEinteilung des AnflugesAnwendung der Notfall-KlarlisteSimuliertes Absetzen eines Not- oder DringlichkeitsrufesVerfahren kurz vor der LandungDie Benutzung der Notfall-Klarliste ist in sinnvoller Weise in den Flugablauf zu integrieren.--------KleinorientierungFlug nach vorgegebenen KursenOrientierung bei ungünstigen Sichtbedingungenvoraussichtliche und tatsächliche AnkunftszeitGeplante Abweichung vom vorgegebenen KursVerwendung von AuffanglinienEinflug in die PlatzrundeMöglichkeiten zur Vermeidung von Fluglärm---Gebrauch von bordeigenen Funknavigationsmitteln, VOR, ADF oder GPSNutzung bodengestützter Dienste wie VHF-Peiler (VDF) und RadarEinsatz des Transponders---------Sprechfunkverkehr entsprechend den vorgeschriebenen VerfahrenOrientierung und AnflugverfahrenHöhenmessereinstellungBeobachten des Luftraums, ggf. rechtzeitiges AusweichenAbstandhalten von anderem LuftverkehrEinordnen in die Platzrundeausgelegte Zeichen und ggf. Lichtsignale–––Orientieren auf dem FlugplatzZeichen und evtl. LichtsignaleAbstellen des FlugzeugesLandung auf dem FlugplatzAbflug unter Beachtung der vorgeschriebenen Verfahren----------Sprechfunkverkehr entsprechend der vorgeschriebenen VerfahrenOrientierung und Anflugverfahren in der KontrollzoneBefolgen von FlugsicherungsanweisungenHöhenmessereinstellungBeobachten des Luftraums, ggf. rechtzeitiges AusweichenAbstandhalten von anderem Luftverkehrausgelegte Zeichen und ggf. Lichtsignale––––Orientieren auf dem FlugplatzZeichen und Flugsicherungsanweisungenevtl. LichtsignaleAbstellen des FlugzeugesLandung auf dem FlugplatzFlugabfertigungsverfahrenAbflug auf der von der Flugsicherung angewiesenen Abflugstrecke-----Flugübungen gemäß § 1 Abs. 4 Nr. 1-9 LuftPersVÜberlandflug gemäß § 1 Abs. 4 Nr. 10 LuftPersVWiederholen der Flugübungen gemäß Anlage 1Bmindestens 10 Alleinstarts und 10 Alleinlandungen auf mindestens drei anderen Flugplätzen als dem AusbildungsflugplatzLandungen auf unterschiedlichen Pistenbelägen (Gras, Beton/Asphalt)Fundstelle: BAnz. 2006, Beilage Nr. 60a, Seite 29)Der nachfolgende Lehrplan ist eine Richtlinie für den Ablauf und die Inhalte der praktischen Ausbildung. Das in der praktischen Ausbildung verwendete Flugzeug muss mit einem Doppelsteuer ausgerüstet und für die Ausbildung geeignet sein. Da nicht alle musterspezifischen Eigenarten verschiedener Flugzeugmuster berücksichtigt werden können, sind alle Übungen gemäß der im Flughandbuch des in der Ausbildung verwendeten Flugzeuges aufgeführten Verfahrensanweisungen durchzuführen.Bei allen Übungen sind Einstellung und Betrieb des Triebwerks zu überwachen.Unnötiger Fluglärm ist zu vermeiden.Alle Kontrollen sind anhand der Klarlisten durchzuführen.Ein simulierter Triebwerksausfall nach dem Start darf nur bei Ausbildungsflügen mit Fluglehrer durchgeführt werden.... (nicht darstellbare Graphik,Die Flughöhe sollte mindestens 3.000 Fuß über Grund betragen.Außenlandeübungen dürfen nur mit Fluglehrer unter strenger Beachtung der Vermeidung einer Gefährdung von Mensch und Tier geübt werden. Sie sind in einem Durchstartverfahren ohne aufzusetzen durchzuführen. Für das Unterschreiten der Sicherheitsmindesthöhe ist eine besondere Genehmigung durch die zuständige Landesluftfahrtbehörde erforderlich.Die Dauer der Einweisung soll mindestens 90 Minuten betragen. Ersatzweise kann die Einweisung auf einem synthetischen Flugübungsgerät durchgeführt werden, § 14 1. DV LuftPersV bleibt unberührt. Die Ausbildungszeit auf einem synthetischen Flugübungsgerät zählt nicht zur erforderlichen Flugausbildungszeit gemäß § 1 (3) LuftPersV.Simulierter Triebwerkausfall nach dem Start und Außenlandeübungen dürfen nur mit Fluglehrer durchgeführt werden.Aufsetzen und Durchstarten des Flugschülers im Alleinflug ist nur zulässig, wenn der Fluglehrer dafür einen Flugauftrag erteilt hat und am Flugplatz anwesend ist.

Anlage 1CTheoretische Prüfung zum Erwerb der Lizenz für Privatflugzeugführer(zu § 4)

Fundstelle des Originaltextes: BAnz. 2006, Nr. 60, Beilage Nr. 60a, 34

12Die Abnahme der theoretischen Prüfung ist durch den Ausbildungsleiter des Ausbildungsbetriebes/der Ausbildungseinrichtung für den Bewerber bei der zuständigen Stelle zu beantragen.Diese Prüfung ist eine schriftliche oder computergestützte Prüfung in den nachfolgend aufgeführten sieben Fächern und kann nach Ermessen der zuständigen Stelle an einem oder mehreren Tagen abgelegt werden. Mehrere Prüfungsfächer können zusammengefasst werden. Eine Prüfung besteht aus mindestens 120 Fragen. Der überwiegende Teil der Prüfung muss aus Auswahlfragen (Multiple Choice) nach dem jeweils gültigen amtlichen Fragenkatalog bestehen. Die folgenden Bearbeitungszeiten dürfen nicht überschritten werden:345Ein Prüfungsfach gilt als bestanden, wenn der Bewerber in diesem Fach mindestens 75% der möglichen Punktzahl erreicht hat. Punkte dürfen nur für richtige Antworten vergeben werden.Eine praktische Sprechfunkprüfung am Boden ist gesondert durchzuführen, wenn der Bewerber nicht bereits Inhaber eines Flugfunkzeugnisses ist.Die Sprechprüfung von etwa 30 Minuten Dauer je Bewerber beinhaltet die praktische Abwicklung des Sprechfunkverkehrs unter der Annahme eines Fluges nach Sichtflugregeln entweder in deutscher Sprache (BZF II) oder in deutscher und englischer Sprache sowie das Lesen eines Textes in englischer Sprache und die Übersetzung ins Deutsche (BZF I). Die Abwicklung des Sprechfunkverkehrs kann für mehrere Bewerber zusammen durchgeführt werden.FachBearbeitungszeit Std. (maximal)Luftrecht, Luftverkehrs- und Flugsicherungsvorschriften einschließlich Rechtsvorschriften des beweglichen Flugfunkdienstes1:15Navigation, Flugleistung und Planung1:30Meteorologie0:30Aerodynamik0:45Allgemeine Luftfahrzeugkenntnisse, Technik1:00Verhalten in besonderen Fällen0:30Menschliches Leistungsvermögen0:30gesamt6:00

Anlage 1DPraktische Prüfung zum Erwerb der Lizenz für Privatflugzeugführer(zu § 4)

Fundstelle des Originaltextes: BAnz. 2006, Nr. 60, Beilage Nr. 60a, 35 - 39

1234567891011Die Abnahme der praktischen Prüfung ist durch den Ausbildungsleiter des Ausbildungsbetriebes/der Ausbildungseinrichtung für den Bewerber bei der zuständigen Stelle zu beantragen.Der Bewerber hat die praktische Prüfung auf einem in der Ausbildung verwendeten Luftfahrzeugmuster aus der in der Ausbildung verwendeten Luftfahrzeugklasse abzulegen. Das in der praktischen Prüfung verwendete Luftfahrzeug muss den Anforderungen für die Durchführung der praktischen Prüfung genügen. Die Dauer des Fluges soll etwa 60 Minuten betragen.Der Prüfer hat vor dem Flug das Prüfungsprogramm in den Grundzügen mit dem Bewerber zu besprechen.Der Bewerber muss das Luftfahrzeug von dem Sitz aus führen, von dem er die Tätigkeit des verantwortlichen Piloten ausführen kann. Der Prüfungsflug ist so durchzuführen, als sei der Bewerber der einzige Pilot an Bord. Die Verantwortung für die Flugdurchführung richtet sich nach § 4 Abs. 4 LuftVG.Der Prüfer soll sich an der Durchführung des Fluges nicht beteiligen, es sei denn, dass ein Eingreifen aus Sicherheitsgründen oder zur Vermeidung von unannehmbaren Verzögerungen für andere Luftverkehrsteilnehmer erforderlich wird.Die Flugstrecke für den Überlandflug wird vom Prüfer ausgewählt. Der Flug kann auf dem Startflugplatz oder einem anderen Flugplatz enden. Der Bewerber ist für die Planung des Fluges verantwortlich und hat sicherzustellen, dass sich alle Ausrüstungsgegenstände und Unterlagen für die Durchführung des Fluges an Bord befinden. Der Überlandflug kann, in Absprache mit dem Bewerber und dem Prüfer, als gesonderter Flug durchgeführt werden.Sollte der Bewerber die praktische Prüfung aus für den Prüfer nicht gerechtfertigten Gründen abbrechen, ist die gesamte Prüfung zu wiederholen. Wird die Prüfung aus für den Prüfer gerechtfertigten Gründen abgebrochen, sind in einem weiteren Flug nur die nicht durchgeführten Abschnitte zu prüfen.Der Bewerber kann jede Übung und jedes Verfahren einmal wiederholen. Der Prüfer kann die Prüfung jederzeit abbrechen, wenn die fliegerischen Fähigkeiten des Bewerbers erkennen lassen, dass die gesamte Prüfung wiederholt werden muss.----Führen des Luftfahrzeuges innerhalb der Betriebsgrenzenruhige und exakte Durchführung sämtlicher Übungengutes Urteilsvermögen und Verhalten als Luftfahrer (airmanship)Anwendung von Kenntnissen aus der Luftfahrt und Kontrolle über das Luftfahrzeug zu jedem Zeitpunkt des Fluges, so dass die erfolgreiche Durchführung eines Verfahrens oder einer Übung zu keiner Zeit ernsthaft gefährdet ist.Der Bewerber hat folgende Fähigkeiten nachzuweisen:Die einzelnen Abschnitte und Übungen der praktischen Prüfung werden mit "bestanden" oder "nicht bestanden" bewertet. Wird in einem Prüfungsabschnitt eine Übung nicht bestanden, so gilt dieser Abschnitt als nicht bestanden. Wird mehr als ein Prüfungsabschnitt nicht bestanden, muss der Bewerber die gesamte Prüfung wiederholen. Ein Bewerber, der nur einen Prüfungsabschnitt nicht besteht, muss nur den nicht bestandenen Abschnitt wiederholen. Wird in der Wiederholungsprüfung ein Abschnitt nicht bestanden, ist die gesamte Prüfung zu wiederholen. Dies gilt auch für Abschnitte, die bei einem vorherigen Versuch bestanden wurden.Die folgenden Toleranzen stellen allgemeine Richtwerte dar. Turbulenzen, Flugeigenschaften und Flugleistungen des verwendeten Flugzeugmusters werden vom beauftragten Prüfer berücksichtigt:PrüfungsnachweisI. PrüfungsflugII. Ergebnis der PrüfungIII. BemerkungenAbschnitt 1 I BewertungFlugvorbereitung und Abflug I B/NBAbschnitt 2 I BewertungAllgemeine Flugübungen I B/NBAbschnitt 3 I BewertungÜberlandflug I B/NBAbschnitt 4 I BewertungAnflug- und Landeverfahren I B/NBAbschnitt 5 I BewertungAußergewöhnliche- und Notverfahrena) Steuerkurs:- normaler Flug+- 10 Gradb) Flughöhe- normaler Flug+- 150 ftc) Geschwindigkeiten:- Start und Anflug + 15 kt/- 5 kt- alle anderen Flugzustände+- 15 ktPraktische Prüfung zum Erwerb der Lizenz für Privatflugzeugführergem. § 1 LuftPersVName und Vorname des Bewerbers: ..............................................Anschrift: ...................................................................Flugzeugmuster: ................................. Kennzeichen: ...............Abflugort: ...................................... Startzeit: .................Zielort: ........................................ Landezeit: .................Flugzeit:................................ Bestanden/Nicht bestanden * .......................................................... ............................Ort und Datum Unterschrift des Prüfers.......................... ............................Prüfer-Nr. Name in Druckbuchstaben* Nichtzutreffendes ist zu streichen------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Gebrauch der Klarliste, Verhalten als Luftfahrer (Führen des IFlugzeuges mit Sicht nach außen, Eisverhütung-/Enteisungs- Iverfahren etc.) gelten für alle Abschnitte I------------------------------------------------------------------------------a I Flugvorbereitung und Flugwetterberatung I------------------------------------------------------------------------------b I Berechnung von Masse, Schwerpunktlage und Flugleistung I------------------------------------------------------------------------------c I Kontrolle und Bereitstellung des Flugzeuges I------------------------------------------------------------------------------d I Anlassen der Triebwerke und Verfahren nach dem Anlassen I------------------------------------------------------------------------------e I Rollen, Flugplatzverfahren, Verfahren vor dem Start I------------------------------------------------------------------------------f I Start und Kontrollen nach dem Start I------------------------------------------------------------------------------g I Abflugverfahren I------------------------------------------------------------------------------I Verbindung zur Flugverkehrskontrollstelle - Einhaltung derh I Flugverkehrsverfahren, II Sprechfunkverfahren I------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------I Verbindung zur Flugverkehrskontrollstelle - Einhaltung dera I Flugverkehrsverfahren, II Sprechfunkverfahren I------------------------------------------------------------------------------b I Geradeaus- und Horizontalflug bei verschiedenen II Geschwindigkeiten I------------------------------------------------------------------------------c I Steigflug: II i. Beste Steiggeschwindigkeit II ii. Steigflugkurven II iii. Übergang zum Horizontalflug I------------------------------------------------------------------------------d I Kurven (mit 30Grad Querneigung) I------------------------------------------------------------------------------e I Steilkurven (mit 45Grad Querneigung) (einschließlich II Erkennen und Beenden eines kritischen Flugzustandes) I------------------------------------------------------------------------------f I Grenzflugzustände im unteren Geschwindigkeitsbereich mit II und ohne Landeklappen I------------------------------------------------------------------------------g I Überzogener Flugzustand: II i. In Reiseflugkonfiguration und Beenden mit Motorhilfe II ii. In Landekonfiguration und Beenden mit Motorhilfe I------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------a I Flugdurchführungsplan, Koppelnavigation, Gebrauch der II Navigationskarten I------------------------------------------------------------------------------b I Einhalten von Flughöhe, Steuerkurs und Fluggeschwindigkeit------------------------------------------------------------------------------I Orientierung, Berechnung und Korrektur von Ic I voraussichtlichen Ankunftszeiten II (Estimated Time of Arrival/ETA), Führen des Flug- II durchführungsplanes I------------------------------------------------------------------------------I Flugmanagement (Kontrollen, Kraftstoffversorgung und II Prüfung auf Vergaservereisung etc.) Verbindung zur Id I Flugverkehrskontrollstelle - Einhaltung der II Flugverkehrsverfahren, II Sprechfunkverfahren I------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------a I Anflugverfahren I------------------------------------------------------------------------------b I * Ziellandung (Landung auf kurzen Pisten), II Seitenwindlandung, wenn entsprechende Bedingungen vorliegen------------------------------------------------------------------------------c I * Landung ohne Landeklappen I------------------------------------------------------------------------------d I * Landeanflug ohne Motorhilfe I------------------------------------------------------------------------------e I Durchstarten aus geringer Höhe I------------------------------------------------------------------------------I Verbindung zur Flugverkehrskontrollstelle - Einhaltung derf I Flugverkehrsverfahren, II Sprechfunkverfahren I------------------------------------------------------------------------------g I Tätigkeiten nach Beendigung des Fluges I------------------------------------------------------------------------------I B/NB------------------------------------------------------------------------------a I * Simulierte Notlandeübung I------------------------------------------------------------------------------b I Simulierte Notfälle I------------------------------------------------------------------------------*) Einige dieser Übungen können nach Ermessen des Flugprüfers kombiniertwerden.

Anlage 2ALehrplan für die praktische Einweisung zum Erwerb der Klassenberechtigung für Reisemotorsegler(zu § 5)

Fundstelle des Originaltextes: BAnz. 2006, Nr. 60, Beilage Nr. 60a, 40 - 45

AllgemeinesFlugausbildung bis zum AlleinflugBodeneinweisungAnlassenRollenKontrollen vor dem StartStartAnmerkung:SteigflugHorizontal- und KurvenflugLangsamflugKurvenflugSinkflugPlatzrundeDurchstarten und LandenBeenden des FlugesBesondere FlugzuständeSeitengleitflugVerhalten bei NotlagenAlleinflugErlangen der fliegerischen FertigkeitenStarten und LandenZiellandungenAnmerkung:Außenlandeübungen mit Fluglehrer aus verschiedenen HöhenAnmerkung:Übungen bis zur Prüfungsreife mit und ohne Fluglehrer bis zur sicheren BeherrschungAnmerkung:Anmerkung:----–––BauweiseInstrumentierungSteuerbedienungsorganeErklärung des ReisemotorseglermustersKlarlistenBetriebshandbuchFlugklarheit des Reisemotorseglers, Außenkontrolle--Vorflugkontrolle gemäß KlarlisteAnlassen gemäß Klarliste--Beobachtung des übrigen FlugplatzverkehrsFunktionsüberprüfungen (auswendige Anwendung der Klarliste)---Durchführung der Kontrollen vor dem Start gemäß KlarlisteAbflugbriefingAnsprechen der Notverfahren beim Start-------------Beobachten des Anflugluftraumes–WindberücksichtigungAufstellen des ReisemotorseglersAusrichten auf der StartbahnKompasskontrolle in StartrichtungSetzen der TriebwerksleistungRuderbetätigung beim StartvorgangHalten der StartrichtungAbheben bei empfohlener GeschwindigkeitSteigflug nach dem Abheben und Übergang zur festgelegten SteigfluggeschwindigkeitEinziehen des Fahrwerks und Einfahren der LandeklappenDrosselung der Triebwerksleistung auf Steigflugleistung unter Einhaltung der festgelegten GeschwindigkeitStartabbruchsimulierter Triebwerksausfall nach dem Start-----Einhalten von Kurs und SteigfluggeschwindigkeitTrimmenTriebwerkseinstellung für die beste Steigrate oder den besten Steigwinkel––15 - 20Grad Querneigung20 - 30Grad QuerneigungSteigflugkurven auf vorgegebene Kurse mitÜbergang in den Horizontalflug--------Geradeaus-Horizontalflugkoordinierte Kontrolle der Bewegungen um Quer-, Längs- und HochachseDemonstration der statischen und dynamischen StabilitätVeränderung der Triebwerksleistung im Geradeaus- und HorizontalflugErhöhen und Herabsetzen der Fluggeschwindigkeit unter Beibehalten der Höhe und des KursesEinhalten von Höhe, Kurs und einer vorgegebenen Fluggeschwindigkeit bei Aus- und Einfahren des Fahrwerks–GefahrenTrimmenErhöhen und Verringern von Auftrieb und/oder Widerstand---––im Reiseflugzustandin Anflugkonfigurationbei V(tief)s + 5 bis + 10 kt (Überziehgeschwindigkeit des Reisemotorseglers im jeweiligen Flugzustand + 5 bis + 10 kt Sicherheit)Verringerte Wirksamkeit der Steuerorgane beim LangsamflugEinhalten von Höhe, Fluggeschwindigkeit und Richtung sowie Korrektur der Triebwerksleistung-----Kurven mit 30Grad und 45Grad Querneigung, links und rechts, um 90Grad, 180Grad, 360Grad–––der vorgegebenen Flughöhesicherer Fluggeschwindigkeit bei Erhöhung der Drehgeschwindigkeit unter Beachtung des Lastvielfachengleich bleibender Querlage und DrehgeschwindigkeitEinhaltenDrehfehler des MagnetkompassesBeenden auf vorgegebenen Kursenunmittelbarer Übergang von Links- zur Rechtskurve und umgekehrt.-----–––Einhalten von Kurs- und SinkfluggeschwindigkeitTrimmenVergaservorwärmungEinleitenbeste Sinkratebester GleitwinkelSinkflug mit und ohne Motorkraft im Geradeaus- und im KurvenflugÜbergang vom Sink- in den Horizontalflug12345678910111213StartSteigflug auf mindestens 200 ft GND bevor die erste Richtungsänderung aufgrund örtlicher Vorgaben durchgeführt wirdSteigflugkurve bis 20Grad Querneigung, 90Grad-Richtungsänderung zum Querabflug unter WindberücksichtigungSteigflug bis mindestens 600 ft GNDAm Wendepunkt; 90Grad-Kurve bis maximal 30Grad Querneigung zum Gegenanflug parallel zu der Start- und LanderichtungReiseflugbedingungenReduzieren der Geschwindigkeit, Vergaservorwärmung bedienenFahrwerk ausfahren (sofern erforderlich)Am Wendepunkt: 90Grad-Kurve bis max. 30Grad Querneigung zum Queranflug unter WindberücksichtigungSinkflug einleitenAm Wendepunkt: 90Grad-Kurve bis max. 30Grad Querneigung zum Endanflug. Abweichungen in der Reihenfolge der Übungen 7-11 aufgrund örtlicher Gegebenheiten oder der Besonderheiten des Reisemotorseglers sind zulässig.Landekontrolle laut KlarlisteLandung--–––––Setzen voller TriebwerksleistungKorrektur der FluglageVermindern der Widerstände durch Einfahren des FahrwerksSteigflugTrimmung neutralDurchstartenLanden und anschließender Wiederstart----Kontrolle nach der Landung (auswendige Anwendung der Klarliste)Zurückrollen zum AbstellplatzAbstellen des Triebwerkes gemäß KlarlisteSichern des Reisemotorseglers gemäß Klarliste-----–––Im Reiseflugzustandmit/ohne Brems-/Störklappen in Anflugstellung und ausgefahrenem Fahrwerkrechtzeitiges Erkennen und Beenden des Abkippens und Verhindern einer Weiterentwicklung zum TrudelnÜberziehen und Geradeaushalten mit dem Seitenruder bis zum Abkippen mit und ohne Motorkraft mit einem Minimum an Höhenverlust beiFlugübung im Bereich des Überziehens–Beenden der Übung, ohne abzukippen oder Höhe zu verlierenSteigflugkurve mit 10-30Grad Querneigung (simulierter Start) bis zu den ersten Anzeichen des Strömungsabrisses bzw. der Auslösung der Überziehwarnanlage––Beenden der Übung, ohne abzukippen oder die Sinkrate zu erhöhenAufrichten aus Querneigungen von mindestens 45Grad und aus Steig/SinkfluglagenSinkflugkurve mit 10-30Grad Querneigung, Fahrwerk ausgefahren (simulierter Anflug) bis zu den ersten Anzeichen des Strömungsabrisses bzw. der Auslösung der Überziehwarnanlage–––Motorleistung reduzieren (Leerlauf)Querlage korrigieren (neutral) und weich abfangenErkennen und Beenden von beginnenden SpiralsturzflügenGrenzflugzustände im oberen Geschwindigkeitsbereich-----EinleitenRichtung haltenSteuerung der SinkrateBeendenGefahren des Seitengleitfluges------Verhalten bei Notlagen unter Beachtung des BetriebshandbuchesKontrolle der elektrischen Sicherungen bzw. Einschalten von SicherungsautomatenNotausfahren des Fahrwerks (falls vorhanden)Störungen an Triebwerk und Ausrüstungunerwartete WetterverschlechterungFeuerausbruch-----bei Seitenwindmit max. Zuladungmit Seitengleitflugauf angenommenen begrenztem Raumbei Dämmerung--–Aufsetzen innerhalb von 100 m nach dem LandezeichenLandungen aus der Platzrunde mit und ohne Motorhilfe sowie abgestelltem Motor mit und ohne Fluglehrer–Aufsetzen innerhalb von 150 m nach dem LandezeichenZiellandung aus mindestens 600 m (2000 ft) über Grund mit abgestelltem Motor oder Motor im Leerlauf mit und ohne Fluglehrer--–––Auswahl eines geeigneten Geländes aus sicherer HöheÜberflug des Geländes zur Feststellung von Einzelheiten, anschließendPlatzrunde und Endanflugmit Motorhilfeohne Motorhilfe––––––Geschwindigkeit für bestes GleitenAuswahl eines geeigneten Geländes unter Berücksichtigung des WindesEinteilung des Anfluges (Trimmen)Anwendung der Notfall-KlarlisteSimuliertes Absetzen eines Not- oder DringlichkeitsrufesVerfahren kurz vor der LandungDie Durchführung der Notverfahren (Sofortmaßnahmen, Ursachensuche, Maßnahmen kurz vor der Landung) erfolgen gemäß Flughandbuch. Die Sofortmaßnahmen müssen auswendig beherrscht werden. Die Benutzung der Notfall-Klarliste ist in sinnvoller Weise in den Flugablauf zu integrieren.Fundstelle: BAnz. 2006, Beilage Nr. 60a, Seite 42)Der nachfolgende Lehrplan ist eine Richtlinie für den Ablauf und die Inhalte der praktischen Einweisung. Der in der praktischen Ausbildung verwendete Reisemotorsegler muss mit einem Doppelsteuer ausgerüstet und für die Ausbildung geeignet sein. Da nicht alle musterspezifischen Eigenarten verschiedener Reisemotorseglermuster berücksichtigt werden können, sind alle Übungen gemäß der im Flughandbuch des in der Ausbildung verwendeten Reisemotorseglers aufgeführten Verfahrensanweisungen durchzuführen. Bei allen Übungen sind Einstellung und Betrieb des Triebwerks zu überwachen. Unnötiger Fluglärm ist zu vermeiden. Alle Kontrollen sind anhand der Klarlisten durchzuführen.Ein simulierter Triebwerksausfall nach dem Start darf nur bei Ausbildungsflügen mit Fluglehrer durchgeführt werden.... (nicht darstellbare Graphik,Alleinflüge in Sichtweite des StartflugplatzesDas Abstellen des Motors ist bei Alleinflügen zu unterlassen, wenn Sicherheitsbedenken dem entgegenstehen. Sicherheitsbedenken sind z.B.: Schlechtes Anspringverhalten des Motors, kritische Hindernisse im Anflugsektor, kritische Lage des Flugplatzes (z.B. Hangkante).Außenlandeübungen dürfen nur mit Fluglehrer unter strenger Beachtung der Vermeidung einer Gefährdung von Mensch und Tier geübt werden. Sie sind in einem Durchstartverfahren ohne aufzusetzen durchzuführen. Für das Unterschreiten der Sicherheitsmindesthöhe ist eine besondere Genehmigung durch die zuständige Landesluftfahrtbehörde erforderlich.Simulierter Triebwerkausfall nach dem Start und Außenlandeübungen dürfen nur mit Fluglehrer durchgeführt werden.Aufsetzen und Durchstarten des Flugschülers im Alleinflug ist nur zulässig, wenn der Fluglehrer dafür einen Flugauftrag erteilt hat und am Flugplatz anwesend ist.

Anlage 2BPraktische Prüfung zum Erwerb der Klassenberechtigung für Reisemotorsegler(zu §§ 5 und 9)

Fundstelle des Originaltextes: BAnz. 2006, Nr. 60, Beilage Nr. 60a, 46 - 50

1234567891011Die Abnahme der praktischen Prüfung ist durch den Ausbildungsleiter/ ausbildenden Fluglehrer für den Bewerber bei der zuständigen Stelle zu beantragen.Der Bewerber hat die praktische Prüfung auf einem Reisemotorsegler des in der Ausbildung verwendeten Reisemotorseglermusters abzulegen. Der in der praktischen Prüfung verwendete Reisemotorsegler muss den Anforderungen für die praktische Prüfung genügen. Die Dauer des Fluges soll für Inhaber einer Lizenz für Privatflugzeugführer etwa 30 bis 45 Minuten, für Inhaber einer Lizenz für Segelflugzeugführer etwa 60 Minuten betragen.Der Prüfer hat vor dem Flug das Prüfungsprogramm in den Grundzügen mit dem Bewerber zu besprechen.Der Bewerber muss den Reisemotorsegler von dem Sitz aus führen, von dem er die Tätigkeit des Verantwortlichen Piloten ausführen kann. Der Prüfungsflug ist so durchzuführen, als sei der Bewerber der einzige Pilot an Bord. Die Verantwortung für die Flugdurchführung richtet sich nach § 4 Abs. 4 LuftVG.Der Prüfer soll sich an der Durchführung des Fluges nicht beteiligen, es sei denn, dass ein Eingreifen aus Sicherheitsgründen oder zur Vermeidung von unannehmbaren Verzögerungen für andere Luftverkehrsteilnehmer erforderlich wird.Der Flug kann auf dem Startflugplatz oder einem anderen Flugplatz enden. Der Bewerber ist für die Planung des Fluges verantwortlich und hat sicherzustellen, dass sich alle Ausrüstungsgegenstände und Unterlagen für die Durchführung des Fluges an Bord befinden.Sollte der Bewerber die praktische Prüfung aus für den Prüfer nicht gerechtfertigten Gründen abbrechen, ist die gesamte Prüfung zu wiederholen. Wird die Prüfung aus für den Prüfer gerechtfertigten Gründen abgebrochen, sind in einem weiteren Flug nur die nicht durchgeführten Abschnitte zu prüfen.Der Bewerber kann jede Übung und jedes Verfahren einmal wiederholen. Der Prüfer kann die Prüfung jederzeit abbrechen, wenn die fliegerischen Fähigkeiten des Bewerbers erkennen lassen, dass die gesamte Prüfung wiederholt werden muss.––––Führen des Reisemotorseglers innerhalb der Betriebsgrenzenruhige und exakte Durchführung sämtlicher Übungengutes Urteilsvermögen und Verhalten als Luftfahrer (airmanship)Anwendung von Kenntnissen aus der Luftfahrt und Kontrolle über den Reisemotorsegler zu jedem Zeitpunkt des Fluges, so dass die erfolgreiche Durchführung eines Verfahrens oder einer Übung zu keiner Zeit ernsthaft gefährdet ist.Der Bewerber hat folgende Fähigkeiten nachzuweisen:Die einzelnen Übungen der praktischen Prüfung werden mit " bestanden " (b) oder " nicht bestanden " (nb) bewertet. Wird in einem Prüfungsabschnitt eine Übung nicht bestanden, so gilt dieser Abschnitt als nicht bestanden. Wird mehr als ein Prüfungsabschnitt nicht bestanden, muss der Bewerber die gesamte Prüfung wiederholen. Ein Bewerber, der nur einen Prüfungsabschnitt nicht besteht, muss nur den nicht bestandenen Abschnitt wiederholen. Wird in der Wiederholungsprüfung ein Abschnitt nicht bestanden, ist die gesamte Prüfung zu wiederholen. Dies gilt auch für Abschnitte, die bei einem vorherigen Versuch bestanden wurden.Die folgenden Toleranzen stellen allgemeine Richtwerte dar. Turbulenzen, Flugeigenschaften und Flugleistungen des verwendeten Reisemotorseglers werden vom beauftragten Prüfer berücksichtigt.PrüfungsnachweisPrüfungsflugErgebnis der PrüfungBemerkungenAbschnitt 1 I BewertungFlugvorbereitung und Abflug I B/NBAbschnitt 2 I BewertungAllgemeine Flugübungen I B/NBAbschnitt 3 I BewertungÜberlandflug I B/NBAbschnitt 4 I BewertungAnflug- und Landeverfahren I B/NBAbschnitt 5 I BewertungAußergewöhnliche- und Notverfahrena) Steuerkurs:- normaler Flug+- 10 Gradb) Flughöhe- normaler Flug+- 150 ftc) Geschwindigkeiten:- Start und Anflug + 15 kt/- 5 kt- alle anderen Flugzustände+- 15 ktPraktische Prüfung zum Erwerb der Klassenberechtigung für Reisemotorseglergem. §§ 3a und 40a LuftPersVName und Vorname des Bewerbers: ..............................................Anschrift: ...................................................................Lizenz für ..................................... Nr...........................Reisemotorseglermuster: ........................ Kennzeichen: ................Abflugort: ..................................... Startzeit: ..................Zielort: ....................................... Landezeit: ..................Flugzeit: ...................................................................... Bestanden/Nicht bestanden * ........................................................... ................................Ort und Datum Unterschrift des Prüfers........................... ................................Prüfer-Nr. Name in Druckbuchstaben* Nichtzutreffendes ist zu streichen------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Gebrauch der Klarliste, Verhalten als Luftfahrer (Führen des IReisemotorseglers mit Sicht nach außen, Eisverhütung-/Enteisungs-verfahren etc.) gelten für alle Abschnitte I------------------------------------------------------------------------------a I Flugvorbereitung und Flugwetterberatung I------------------------------------------------------------------------------b I Berechnung von Masse, Schwerpunktlage und Flugleistung I------------------------------------------------------------------------------c I Kontrolle und Bereitstellung des Flugzeuges I------------------------------------------------------------------------------d I Anlassen des Triebwerks und Verfahren nach dem Anlassen I------------------------------------------------------------------------------e I Rollen, Flugplatzverfahren, Verfahren vor dem Start I------------------------------------------------------------------------------f I Start und Kontrollen nach dem Start I------------------------------------------------------------------------------g I Abflugverfahren I------------------------------------------------------------------------------I Verbindung zur Flugverkehrskontrollstelle - Einhaltung derh I Flugverkehrsverfahren, II Sprechfunkverfahren I------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------I Verbindung zur Flugverkehrskontrollstelle - Einhaltung dera I Flugverkehrsverfahren, II Sprechfunkverfahren I------------------------------------------------------------------------------b I Geradeaus- und Horizontalflug bei verschiedenen II Geschwindigkeiten I------------------------------------------------------------------------------c I Steigflug: II i. Beste Steiggeschwindigkeit II ii. Steigflugkurven II iii. Übergang zum Horizontalflug I------------------------------------------------------------------------------d I Kurven (mit 30Grad Querneigung) I------------------------------------------------------------------------------e I Steilkurven (mit 45Grad Querneigung) (einschließlich II Erkennen und Beenden eines kritischen Flugzustandes) I------------------------------------------------------------------------------f I Grenzflugzustände im unteren Geschwindigkeitsbereich I------------------------------------------------------------------------------g I Überzogener Flugzustand in Reisekonfiguration und II Beenden mit und ohne Motorhilfe I------------------------------------------------------------------------------Nur zu prüfen, bei Erwerb der Klassenberichtigung gemäß I§ 40a LuftPersV. I------------------------------------------------------------------------------a I Flugdurchführungsplan, Koppelnavigation, Gebrauch der II Navigationskarten I------------------------------------------------------------------------------b I Einhalten von Flughöhe, Steuerkurs und Fluggeschwindigkeit------------------------------------------------------------------------------I Orientierung, Berechnung und Korrektur von Ic I voraussichtlichen Ankunftszeiten II (Estimated Time of Arrival/ETA), Führen des Flug- II durchführungsplanes I------------------------------------------------------------------------------I Flugmanagement (Kontrollen, Kraftstoffversorgung und II Prüfung auf Vergaservereisung etc.), Verbindung zur Id I Flugverkehrskontrollstelle - Einhaltung der II Flugverkehrs- und Sprechfunkverfahren I------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------a I Anflugverfahren I------------------------------------------------------------------------------b I * Ziellandung (Landung auf kurzen Pisten), II Seitenwindlandung, wenn entsprechende Bedingungen vorliegen------------------------------------------------------------------------------c I * Landeanflug ohne Motorhilfe I------------------------------------------------------------------------------d I Durchstarten aus geringer Höhe I------------------------------------------------------------------------------I Verbindung zur Flugverkehrskontrollstelle - Einhaltung dere I Flugverkehrsverfahren, II Sprechfunkverfahren I------------------------------------------------------------------------------f I Tätigkeiten nach Beendigung des Fluges I------------------------------------------------------------------------------I B/NB------------------------------------------------------------------------------a I * Simulierte Notlandeübung I------------------------------------------------------------------------------b I Simulierte Notfälle I------------------------------------------------------------------------------*) Einige dieser Übungen können nach Ermessen des Flugprüfers kombiniertwerden.

Anlage 3ALehrplan für die praktische Einweisung zum Erwerb der Klassenberechtigung für einmotorige Landflugzeuge mit Kolbentriebwerk mit einer Höchstabflugmasse von mehr als 750 Kilogramm(zu § 6)

Fundstelle des Originaltextes: BAnz. 2006, Nr. 60, Beilage Nr. 60a, 51 - 56

AllgemeinesFlugausbildung bis zum AlleinflugBodeneinweisungAnlassenRollenKontrollen vor dem StartStartAnmerkung:SteigflugHorizontal- und KurvenflugLangsamflugKurvenflugSinkflugPlatzrundeDurchstarten und LandenBeenden des FlugesBesondere FlugzuständeSeitengleitflugVerhalten bei NotlagenAlleinflugErlangen der fliegerischen FertigkeitenStarten und LandenZiellandungenAußenlandeübungen mit Fluglehrer aus verschiedenen HöhenAnmerkung:Übungen bis zur Prüfungsreife mit und ohne Fluglehrer bis zur sicheren BeherrschungAnmerkung:Anmerkung:----–––BauweiseInstrumentierungSteuerbedienungsorganeErklärung des FlugzeugmustersKlarlistenBetriebshandbuchFlugklarheit des Flugzeugs, Außenkontrolle--Vorflugkontrolle gemäß KlarlisteAnlassen gemäß Klarliste--Beobachtung des übrigen FlugplatzverkehrsFunktionsüberprüfungen (auswendige Anwendung der Klarliste)---Durchführung der Kontrollen vor dem Start gemäß KlarlisteAbflugbriefingAnsprechen der Notverfahren beim Start-------------Beobachten des Anflugluftraumes–WindberücksichtigungAufstellen des FlugzeugesAusrichten auf der StartbahnKompasskontrolle in StartrichtungSetzen der TriebwerksleistungRuderbetätigung beim StartvorgangHalten der StartrichtungAbheben bei empfohlener GeschwindigkeitSteigflug nach dem Abheben und Übergang zur festgelegten SteigfluggeschwindigkeitEinziehen des Fahrwerks und Einfahren der LandeklappenDrosselung der Triebwerksleistung auf Steigflugleistung unter Einhaltung der festgelegten GeschwindigkeitStartabbruchsimulierter Triebwerksausfall nach dem Start---Einhalten von Kurs und Steigfluggeschwindigkeit Trimmen Triebwerkeinstellen für die beste Steigrate oder den besten Steigwinkel (größter Höhengewinn auf kürzester Entfernung)––15 - 20Grad Querneigung20 - 30Grad QuerneigungSteigflugkurven auf vorgegebene KurseÜbergang in den Horizontalflug---------Geradeaus-Horizontalflugkoordinierte Kontrolle der Bewegungen um Quer-, Längs- und HochachseDemonstration der statischen und dynamischen StabilitätVeränderung der Triebwerkleistung im Geradeaus-HorizontalflugErhöhen und Herabsetzen der Fluggeschwindigkeit unter Beibehalten der Höhe und des KursesEinhalten von Höhe, Kurs und einer vorgegebenen Fluggeschwindigkeit bei Aus- und Einfahren der Landeklappen und des FahrwerksTrimmenGefahrenErhöhen und Verringern von Auftrieb und/oder Widerstand------bei V(tief)s + 5 bis + 10 kt (Überziehgeschwindigkeit des Flugzeugs in der jeweiligen Konfiguration + 5 bis + 10 kt Sicherheitszuschlag)im ReiseflugzustandKlappen in StartstellungKlappen in Anflugstellung und bei ausgefahrenem FahrwerkVerringerte Wirksamkeit der Steuerorgane beim LangsamflugEinhalten von Höhe, Fluggeschwindigkeit und Richtung sowie Korrektur der Triebwerksleistung----Kurven mit 30Grad und 45Grad Querneigung, links und rechts, um 90Grad, 180Grad, 360Grad−−−der vorgegebenen Flughöhesicherer Fluggeschwindigkeit bei Erhöhung der Drehgeschwindigkeit unter Beachtung des Lastvielfachengleich bleibender Querlage und DrehgeschwindigkeitEinhalten–Beenden auf vorgegebenen KursDrehfehler des Magnetkompassesunmittelbarer Übergang von Links- zur Rechtskurve und umgekehrt--------EinleitenEinhalten von Kurs- und SinkfluggeschwindigkeitTrimmenVergaservorwärmungbeste Sinkratebester GleitwinkelSinkflug mit und ohne Motorkraft im Geradeaus- und im KurvenflugÜbergang vom Sink- in den Horizontalflug123456789101112StartSteigflug auf mindestens 200 ft GND bevor die erste Richtungsänderung aufgrund örtlicher Vorgaben durchgeführt wirdSteigflugkurve bis 20Grad Querneigung, 90Grad-Richtungsänderung zum Querabflug unter Windberücksichtigung 4 Steigflug bis mindestens 600 ft GNDAm Wendepunkt; 90Grad-Kurve bis maximal 30Grad Querneigung zum Gegenanflug parallel zu der Start- und LanderichtungReiseflugbedingungenReduzieren der Geschwindigkeit und Setzen der Landeklappen in die erste Stellung, Vergaservorwärmung bedienenFahrwerk ausfahren (falls vorhanden)Am Wendepunkt: 90Grad-Kurve bis max. 30Grad Querneigung zum Queranflug unter WindberücksichtigungSinkflug einleitenAm Wendepunkt: 90Grad-Kurve bis max. 30Grad Querneigung zum Endanflug. Abweichungen in der Reihenfolge der Übungen 7-11 aufgrund örtlicher Gegebenheiten oder der Besonderheiten des Flugzeugmusters sind zulässig.Landekontrolle laut Klarliste––Bei Heckrad-Flugzeugen: Dreipunktlandungen und RadlandungenBei Bugrad-Flugzeugen: Aufsetzen mit HauptfahrwerkLandung------Setzen voller TriebwerksleistungKorrektur der FluglageSteigflugLanden und anschließender WiederstartTrimmung neutralKlappen in Startstellung----Zurückrollen zum AbstellplatzKontrolle nach der Landung (auswendige Anwendung der Klarliste)Abstellen des Triebwerkes gemäß KlarlisteSichern des Flugzeugs gemäß Klarliste-----––––Flugzeug im ReiseflugzustandFlugzeug mit Landeklappen in AnflugstellungFlugzeug mit Landeklappen in Anflugstellung und ausgefahrenem Fahrwerkrechtzeitiges Erkennen und Beenden des Abkippens und Verhindern einer Weiterentwicklung zum TrudelnÜberziehen und Geradeaushalten mit dem Seitenruder bis zum Abkippen mit und ohne Motorkraft mit einem Minimum an Höhenverlust bei––Steigflugkurve mit 10-30Grad Querneigung und Landeklappen in Startstellung (simulierter Start) bis zu den ersten Anzeichen des Strömungsabrisses bzw. der Auslösung der ÜberziehwarnanlageBeenden der Übung, ohne abzukippen oder Höhe zu verlierenFlugübung im Bereich des Überziehens–Beenden der Übung, ohne abzukippen oder die Sinkrate zu erhöhenSinkflugkurve mit 10-30Grad Querneigung, Landeklappen in Anflugstellung und Fahrwerk ausgefahren (simulierter Anflug) bis zu den ersten Anzeichen des Strömungsabrisses bzw. der Auslösung der Überziehwarnanlage–––Motorleistung reduzieren (Leerlauf)Querlage korrigieren (neutral) und weich abfangenErkennen und Beenden von beginnenden SpiralsturzflügenGrenzflugzustände im oberen GeschwindigkeitsbereichAufrichten aus Querneigungen von mindestens 45Grad und aus Steig/Sinkfluglagen-----EinleitenRichtunghaltenSteuerung der SinkrateBeendenGefahren des Seitengleitfluges-------Triebwerksstörungen während des Startlaufs und vor Erreichen der SicherheitsmindesthöheVerhalten bei Notlagen unter Beachtung des BetriebshandbuchesKontrolle der elektrischen Sicherungen bzw. Einschalten von SicherungsautomatenNotausfahren des Fahrwerks (falls vorhanden)Störungen an Triebwerk und Ausrüstungunerwartete WetterverschlechterungFeuerausbruch------bei Seitenwindmit max. Zuladungmit Seitengleitflugohne Zuhilfenahme der Landeklappenauf angenommenen begrenztem Raumbei Dämmerung--–Aufsetzen innerhalb von 100 m nach dem LandezeichenZiellandungen aus der Platzrunde mit und ohne Motorhilfe–Aufsetzen innerhalb von 150 m nach dem LandezeichenZiellandung aus mindestens 600 m (2000 ft) über Grund ohne Motorhilfe ohne oder mit Seitengleitflug--–––Auswahl eines geeigneten Geländes aus sicherer HöheÜberflug des Geländes zur Feststellung von Einzelheiten, anschließendPlatzrunde und Endanflugmit Motorhilfeohne Motorhilfe––––––Geschwindigkeit für bestes Gleiten (Trimmen)Auswahl eines geeigneten Geländes unter Berücksichtigung des WindesEinteilung des AnflugesAnwendung der Notfall-KlarlisteSimuliertes Absetzen eines Not- oder DringlichkeitsrufesVerfahren kurz vor der LandungDie Durchführung der Notverfahren (Sofortmaßnahmen, Ursachensuche, Maßnahmen kurz vor der Landung) erfolgen gemäß Flughandbuch. Die Sofortmaßnahmen müssen auswendig beherrscht werden. Die Benutzung der Notfall-Klarliste ist in sinnvoller Weise in den Flugablauf zu integrieren.Fundstelle: BAnz. 2006, Beilage Nr. 60a, Seite 53)Die praktische Einweisung ist auf einem mit einem Doppelsteuer ausgerüsteten und für die Ausbildung geeigneten viersitzigen Flugzeug der Klasse einmotorige Landflugzeuge mit Kolbentriebwerk mit einer Höchstabflugmasse von mehr als 750 kg durchzuführen.Der nachfolgende Lehrplan ist eine Richtlinie für den Ablauf und die Inhalte der praktischen Einweisung. Da nicht alle musterspezifischen Eigenarten verschiedener Flugzeugmuster berücksichtigt werden können, sind alle Übungen gemäß der im Flughandbuch des in der Ausbildung verwendeten Flugzeuges aufgeführten Verfahrensanweisungen durchzuführen. Bei allen Übungen sind Einstellung und Betrieb des Triebwerks zu überwachen. Unnötiger Fluglärm ist zu vermeiden. Alle Kontrollen sind anhand der Klarlisten durchzuführen.Ein simulierter Triebwerksausfall nach dem Start darf nur bei Ausbildungsflügen mit Fluglehrer durchgeführt werden.... (nicht darstellbare Graphik,Außenlandeübungen dürfen nur mit Fluglehrer unter strenger Beachtung der Vermeidung einer Gefährdung von Mensch und Tier geübt werden. Sie sind in einem Durchstartverfahren ohne aufzusetzen durchzuführen. Für das Unterschreiten der Sicherheitsmindesthöhe ist eine besondere Genehmigung durch die zuständige Landesluftfahrtbehörde erforderlich.Simulierter Triebwerkausfall nach dem Start und Außenlandeübungen dürfen nur mit Fluglehrer durchgeführt werden.Aufsetzen und Durchstarten des Flugschülers im Alleinflug ist nur zulässig, wenn der Fluglehrer dafür einen Flugauftrag erteilt hat und am Flugplatz anwesend ist.

Anlage 3BPraktische Prüfung zum Erwerb der Klassenberechtigung für einmotorige Landflugzeuge mit Kolbentriebwerk mit einer Höchstabflugmasse von mehr als 750 Kilogramm(zu § 6)

Fundstelle des Originaltextes: BAnz. 2006, Nr. 60, Beilage Nr. 60a, 57 - 60

1234567891011Die Abnahme der praktischen Prüfung ist durch den Ausbildungsleiter/ ausbildenden Fluglehrer für den Bewerber bei der zuständigen Stelle zu beantragen.Der Bewerber hat die praktische Prüfung auf einem in der Ausbildung verwendeten Luftfahrzeugmuster abzulegen. Das in der praktischen Prüfung verwendete Luftfahrzeug muss den Anforderungen für die Durchführung der praktischen Prüfung genügen. Die Dauer des Fluges soll etwa 30 bis 45 Minuten betragen.Der Prüfer hat vor dem Flug das Prüfungsprogramm in den Grundzügen mit dem Bewerber zu besprechen.Der Bewerber muss das Luftfahrzeug von dem Sitz aus führen, von dem er die Tätigkeit des Verantwortlichen Piloten ausführen kann. Der Prüfungsflug ist so durchzuführen, als sei der Bewerber der einzige Pilot an Bord. Die Verantwortung für die Flugdurchführung richtet sich nach § 4 Abs. 4 LuftVG.Der Prüfer soll sich an der Durchführung des Fluges nicht beteiligen, es sei denn, dass ein Eingreifen aus Sicherheitsgründen oder zur Vermeidung von unannehmbaren Verzögerungen für andere Luftverkehrsteilnehmer erforderlich wird.Der Flug kann auf dem Startflugplatz oder einem anderen Flugplatz enden. Der Bewerber ist für die Planung des Fluges verantwortlich und hat sicherzustellen, dass sich alle Ausrüstungsgegenstände und Unterlagen für die Durchführung des Fluges an Bord befinden.Sollte der Bewerber die praktische Prüfung aus für den Prüfer nicht gerechtfertigten Gründen abbrechen, ist die gesamte Prüfung zu wiederholen. Wird die Prüfung aus für den Prüfer gerechtfertigten Gründen abgebrochen, sind in einem weiteren Flug nur die nicht durchgeführten Abschnitte zu prüfen.Der Bewerber kann jede Übung und jedes Verfahren einmal wiederholen. Der Prüfer kann die Prüfung jederzeit abbrechen, wenn die fliegerischen Fähigkeiten des Bewerbers erkennen lassen, dass die gesamte Prüfung wiederholt werden muss.----Führen des Flugzeuges innerhalb der Betriebsgrenzenruhige und exakte Durchführung sämtlicher Übungengutes Urteilsvermögen und Verhalten als Luftfahrer (airmanship)Anwendung von Kenntnissen aus der Luftfahrt und Kontrolle über das Flugzeug zu jedem Zeitpunkt des Fluges, so dass die erfolgreiche Durchführung eines Verfahrens oder einer Übung zu keiner Zeit ernsthaft gefährdet ist.Der Bewerber hat folgende Fähigkeiten nachzuweisen:Die einzelnen Übungen der praktischen Prüfung werden mit " bestanden " (b) oder " nicht bestanden " (nb) bewertet. Wird in einem Prüfungsabschnitt eine Übung nicht bestanden, so gilt dieser Abschnitt als nicht bestanden. Wird mehr als ein Prüfungsabschnitt nicht bestanden, muss der Bewerber die gesamte Prüfung wiederholen. Ein Bewerber, der nur einen Prüfungsabschnitt nicht besteht, muss nur den nicht bestandenen Abschnitt wiederholen. Wird in der Wiederholungsprüfung ein Abschnitt nicht bestanden, ist die gesamte Prüfung zu wiederholen. Dies gilt auch für Abschnitte, die bei einem vorherigen Versuch bestanden wurden.Die folgenden Toleranzen stellen allgemeine Richtwerte dar. Turbulenzen, Flugeigenschaften und Flugleistungen des verwendeten Flugzeugmusters werden vom beauftragten Prüfer berücksichtigt:Prüfungsnachweis1. PrüfungsflugI. Ergebnis der PrüfungII. BemerkungenAbschnitt 1 I BewertungFlugvorbereitung und Abflug I B/NBAbschnitt 2 I BewertungAllgemeine Flugübungen I B/NBAbschnitt 3 I BewertungAnflug- und Landeverfahren I B/NBAbschnitt 4 I BewertungAußergewöhnliche- und Notverfahrena) Steuerkurs:- normaler Flug+- 10 Gradb) Flughöhe- normaler Flug+- 150 ftc) Geschwindigkeiten:- Start und Anflug + 15 kt/- 5 kt- alle anderen Flugzustände+- 15 ktPraktische Prüfung zum Erwerb der Klassenberechtigung für einmotorigeLandflugzeuge mit Kolbentriebwerk mit einer Höchstabflugmasse von mehr als750 Kilogramm gem. § 3b LuftPersVName und Vorname des Bewerbers: ..............................................Anschrift: ...................................................................Flugzeugmuster: ................................ Kennzeichen: ................Abflugort: ..................................... Startzeit: ..................Zielort: ....................................... Landezeit: ..................Flugzeit: ...................................................................... Bestanden/Nicht bestanden * ........................................................... ................................Ort und Datum Unterschrift des Prüfers........................... ................................Prüfer-Nr. Name in Druckbuchstaben* Nichtzutreffendes ist zu streichen------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Gebrauch der Klarliste, Verhalten als Luftfahrer (Führen des IFlugzeuges mit Sicht nach außen, Eisverhütung-/Enteisungs- Iverfahren etc.) gelten für alle Abschnitte I------------------------------------------------------------------------------a I Flugvorbereitung und Flugwetterberatung I------------------------------------------------------------------------------b I Berechnung von Masse, Schwerpunktlage und Flugleistung I------------------------------------------------------------------------------c I Kontrolle und Bereitstellung des Flugzeuges I------------------------------------------------------------------------------d I Anlassen des Triebwerks und Verfahren nach dem Anlassen I------------------------------------------------------------------------------e I Rollen, Flugplatzverfahren, Verfahren vor dem Start I------------------------------------------------------------------------------f I Start und Kontrollen nach dem Start I------------------------------------------------------------------------------g I Abflugverfahren I------------------------------------------------------------------------------I Verbindung zur Flugverkehrskontrollstelle - Einhaltung derh I Flugverkehrsverfahren, II Sprechfunkverfahren I------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------I Verbindung zur Flugverkehrskontrollstelle - Einhaltung dera I Flugverkehrsverfahren, II Sprechfunkverfahren I------------------------------------------------------------------------------b I Geradeaus- und Horizontalflug bei verschiedenen II Geschwindigkeiten I------------------------------------------------------------------------------c I Steigflug: II i. Beste Steiggeschwindigkeit II ii. Steigflugkurven II iii. Übergang zum Horizontalflug I------------------------------------------------------------------------------d I Kurven (mit 30Grad Querneigung) I------------------------------------------------------------------------------e I Steilkurven (mit 45Grad Querneigung) (einschließlich II Erkennen und Beenden eines kritischen Flugzustandes) I------------------------------------------------------------------------------f I Grenzflugzustände im unteren Geschwindigkeitsbereich II mit und ohne Landesklappen I------------------------------------------------------------------------------g I Überzogener Flugzustand: II i. In Reiseflugkonfiguration und Beenden mit Motorhilfe II ii. In Landekonfiguration und Beenden mit Motorhilfe I------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------a I Anflugverfahren I------------------------------------------------------------------------------b I * Ziellandung (Landung auf kurzen Pisten), II Seitenwindlandung, wenn entsprechende Bedingungen vorliegen------------------------------------------------------------------------------c I * Landung ohne Landeklappen I------------------------------------------------------------------------------d I * Landeanflug ohne Motorhilfe I------------------------------------------------------------------------------e I Durchstarten aus geringer Höhe I------------------------------------------------------------------------------I Verbindung zur Flugverkehrskontrollstelle - Einhaltung derf I Flugverkehrsverfahren, II Sprechfunkverfahren I------------------------------------------------------------------------------g I Tätigkeiten nach Beendigung des Fluges I------------------------------------------------------------------------------I B/NB------------------------------------------------------------------------------a I * Simulierte Notlandeübung I------------------------------------------------------------------------------b I Simulierte Notfälle I------------------------------------------------------------------------------*) Einige dieser Übungen können nach Ermessen des Flugprüfers kombiniertwerden.

Anlage 4ALehrplan für die ergänzende theoretische Ausbildung zum Erwerb der Privatpilotenlizenz (Flugzeuge) nach JAR-FCL 1 Deutsch(zu § 7)

Fundstelle des Originaltextes: BAnz. 2006, Nr. 60, Beilage Nr. 60a, 61 - 63

NAVIGATIONFlugplanungFunknavigationAngewandte FunknavigationTECHNIK, INSTRUMENTEElektrische AnlageUnterdruckanlageKreiselinstrumenteWendezeigerFluglageanzeiger (Künstlicher Horizont)Kursanzeiger (Kurskreisel)Bordinstrumente-------Auswahl von Kartenmaterial unter besonderer Berücksichtigung von Flügen in Lufträumen der Klassen C und D, ins Ausland und bei Nacht, Streckenkarte unterer LuftraumFunknavigationskartenWettervorhersagen und Berichte für die Flugstrecke und den FlugplatzVerwendung von AIP und NOTAMSVerbindungen zur Flugverkehrskontrollstelle in kontrollierten LufträumenPflichtmeldepunkteErstellung eines ATC-Flugplans---------––––FrequenzspektrumModulations- und BetriebsartenWellenausbreitung, Beeinflussung durch Beugung, Brechung, Reflexion, Streuung, Dämpfung, Absorption, InterferenzReichweiten in Abhängigkeit von Frequenzband, Sendeleistung, Ausbreitungsmedium, Flughöhe (AIP)Grundlagen der Funktechnik––Frequenzbereich, Sendearten, StationskennungGenauigkeitUngerichtetes Funkfeuer (NDB)––––Komponenten der ADF-AnlageArbeitsweiseBedienung––Relative Bearing Indicator (Seitenpeilung, recht- und missweisende PeilungRadio Magnetic Indicator (Kompasspeilung, recht- und missweisende Peilung)Deutung der AnzeigenAutomatisches Funkpeilgerät (ADF)––Frequenzbereich, Sendearten, StationskennungGenauigkeitUKW-Drehfunkfeuer (VOR)––––Komponenten der VOR-AnlageArbeitsweiseBedienung––Radio Magnetic Indicator (Radial, missweisende Peilung)TO/FROM-Anzeige, WarnflaggenDeutung der AnzeigenVOR-Bordanlage–––GrundlagenBodenradaranlagenSekundärradaranlagen (SSR)RadaranlagenTransponder––FrequenzbereichGenauigkeitSatellitennavigation (GPS)––––Komponenten der GPS-AnlageArbeitsweiseBedienungDeutung der AnzeigenGPS-Bordanlagen-----Zielkurve (Homing)–––PeilsprungAbtriftwinkelKorrekturwertErfliegen einer stehenden Peilung––––Sollkurslinie (QDM/QDR)PeilungsänderungVersetzungKorrekturwert, korrigierter WindvorhaltewinkelKursflug (Tracking)–Distance Measurement Equipment (DME)Abstandsbestimmungen––Peilwerte QDM, QDRAn- und Abflugverfahren auf eine PeilstelleNavigation mit Fremdpeilung----Voltmeter und AmperemeterSicherungsautomaten und Schmelzsicherungenelektrisch betriebene Bordanlagen und InstrumenteFehlererkennung---BauelementeFehlererkennungPneumatisch betriebene Instrumente---GrundlagenRaumstabilitätPräzession-------Aufgabe und FunktionsprinzipAuswirkung der Drehzahl (RPM) des KreiselsAnzeigeBegrenzung der DrehgeschwindigkeitsanzeigeEnergieversorgungLibelleÜberprüfung der Betriebsbereitschaft durch den Piloten------Aufgabe und FunktionsprinzipAnzeigenInterpretationBetriebsgrenzenEnergieversorgungÜberprüfung der Betriebsbereitschaft durch den Piloten-------Aufgabe und FunktionsprinzipAntriebsartenAnzeigegenauigkeitEinstellung/NachführungStützungKardanfehlerSonstige Fehler und Toleranzen-Vergleich der dargestellten Information mit der anderer Anzeigeinstrumente

Anlage 4BLehrplan für die ergänzende praktische Ausbildung zum Erwerb der Privatpilotenlizenz (Flugzeuge) nach JAR-FCL 1 Deutsch(zu § 7)

Fundstelle des Originaltextes: BAnz. 2006, Nr. 60, Beilage Nr. 60a, 64

AllgemeinesAusbildung in den Gebrauch von Funknavigationshilfsmitteln----------VORADFGPSRadarVDFEinhaltung von Kurs und HöheErfliegen von RadialenPositionsbestimmungDie Ausbildung hat auch den Gebrauch des Transponders zu umfassenFliegen einer 180Grad-Umkehrkurve ohne Sicht nach außenDas in der praktischen Ausbildung verwendete Flugzeug muss mit einem Doppelsteuer ausgerüstet und für die Ausbildung geeignet sein. Bei allen Übungen sind Einstellung und Betrieb des Triebwerks zu überwachen. Unnötiger Fluglärm ist zu vermeiden.Alle Kontrollen sind anhand der Klarlisten durchzuführen.Navigation unter Beachtung der für den jeweiligen Luftraum geltenden Mindestwetterbedingungen bei alleiniger Nutzung eines oder mehrerer der nachfolgenden Funknavigationsgeräte oder bodengestützter DiensteAnmerkung 1: Die Ausbildung soll den Gebrauch von bordeigenen Anzeigen wie ADF, VOR und GPS sowie bodengestützter Dienste wie VHF-Peiler (VDF) und Radar umfassen.Anmerkung 2: Das Fliegen ohne Sicht nach außen ist unter Verwendung einer IFR-Brille oder IFR-Haube (der Flugschüler soll bei normaler Kopfhaltung keine Außensicht haben) zu lehren. Die Abdeckung der Frontscheibe mittels Karten oder anderer Hilfsmittel ist nicht zulässig. Das rechtzeitige Erkennen anderer Luftfahrzeuge und das Anwenden der Ausweichregeln obliegen der Verantwortung des Fluglehrers.

Anlage 5ALehrplan für die theoretische Ausbildung zum Erwerb der Lizenz für Segelflugzeugführer(zu § 8)

Fundstelle des Originaltextes: BAnz. 2006, Nr. 60, Beilage Nr. 60a, 65 - 79

LUFTRECHTGesetzliche GrundlagenNationale und internationale Organisation der LuftfahrtVeröffentlichungen für LuftfahrerFlugplätzeLuftfahrzeugeLuftfahrtpersonalTeilnahme am LuftverkehrFlugfunkdienstDurchführung des SprechfunkverkehrsHaftung des Luftfahrzeugführers und Versicherungspflicht des LuftfahrzeughaltersStraftaten, OrdnungswidrigkeitenNAVIGATIONGestalt der ErdeKartenkundeKonforme Schnittkegelprojektion (ICAO-Karte 1:500 000)ZeitrechnungBezugsrichtungEntfernungenLuftfahrtkarten in der praktischen NavigationKartensymbolik/Gebrauch der NavigationskartenGrundlagen der NavigationNavigationsrechnerFlugplanung und praktische DurchführungPraktische NavigationMETEOROLOGIEDie AtmosphäreDruck, Dichte und TemperaturLuftfeuchte und NiederschlagLuftdruck und WindWolkenbildungNebel, feuchter Dunst und trockener DunstLuftmassen, Hoch- und TiefdruckgebieteFrontenVereisungGewitterFlüge über gebirgigem GeländeKlimatologieHöhenmessungOrganisation der meteorologischen Sicherung des LuftverkehrsWetteranalyse und VorhersageWetterinformationen für die FlugvorbereitungWetterfunksendungen für die LuftfahrtAERODYNAMIKUmströmung eines Körpers, UnterschallbereichZweidimensionale Umströmung des FlügelprofilsDreidimensionale Umströmung eines TragflügelsKräfteverteilung am LuftfahrzeugSteuerungsanlagenTrimmsteuerungAuftriebs- und LandehilfenStabilitätStrömungsabrissVermeiden von TrudelnLastvielfaches und AbfangmanöverBelastungen am BodenALLGEMEINE LUFTFAHRZEUGKENNTNISSE, TECHNIKAufbau der ZelleBelastungen der ZelleTriebwerkElektrische AnlageMessgeber der BordinstrumenteFahrtmesserHöhenmesserVariometerKreiselinstrumenteWendezeigerMagnetkompassSatelliten-NavigationsgeräteLufttüchtigkeitMasse und SchwerpunktVerhalten in besonderen FällenFlugplatzAußenlandungSegelflugzeugFlugbetriebUnfälleMENSCHLICHES LEISTUNGSVERMÖGENGrundlagen der PhysiologieBegriffeAuswirkungen von PartialdruckSehvermögenHörvermögenReisekrankheitFliegerische FitnessVergiftungsgefahrGrundlagen der PsychologieDer InformationsprozessDer zentrale EntscheidungswegStressFliegerische Entscheidungsprozesse---------Luftverkehrsgesetz (LuftVG)Luftverkehrs-Zulassungs-Ordnung (LuftVZO)Luftverkehrs-Ordnung (LuftVO)Verordnung zur Prüfung von Luftfahrtgerät (LuftGerPV)Verordnung über Luftfahrtpersonal (LuftPersV)Durchführungsverordnungen zur LuftPersVBetriebsordnung für Luftfahrtgerät (LuftBO)Durchführungsverordnungen zur LuftBOweitere Gesetze und Verordnungen, soweit sie für den Segelflugzeugführer von Bedeutung sind---------Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)Luftfahrt-Bundesamt (LBA)Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU)Luftfahrtbehörden der LänderDeutsche Flugsicherung GmbH (DFS)Deutscher Wetterdienst (DWD)–Zuständigkeiten und AufgabenICAO–Zuständigkeiten und AufgabenJAA–Zuständigkeiten und AufgabenEASA------Luftfahrthandbuch AIP–Gliederung und BenutzungAIP VFRVFR-BulletinNachrichten für Luftfahrer Teil I und II (NfL I und NfL II)NOTAMLuftfahrtkarten ICAO-----Arten der FlugplätzeFlugplatzzwangAußenstart und AußenlandungNotlandungSicherheitslandung-----ArtenZulassungenPrüfungenLufttüchtigkeitsanweisungenzulassungspflichtige Ausrüstung----Ausbildung––––––ErteilungErweiterungVerlängerungErneuerungWiderruf, Ruhen und BeschränkungAusübung der RechteLizenzBerechtigungenStartarten für Segelflugzeugführer--------Pflichten der Teilnehmer am LuftverkehrAllgemeine RegelnSichtflugregelnLuftraumklassifizierung,FlugsicherungsvorschriftenAusrüstung der Luftfahrzeugeallgemeine FlugbetriebsvorschriftenVermeidung von unnötigem Fluglärm-----Rechtsvorschriften des beweglichen FlugfunkdienstesZulassung und Genehmigung von FunkanlagenFunksprechverfahrenNot- und DringlichkeitsverkehrVerordnung über Flugsicherungsausrüstung von Luftfahrzeugen----FormErdachse, PoleAusmaßeBewegung--------Meridiane, BreitenparalleleGroßkreise, Kleinkreise, KursgleicheHemisphären, Nord/Süd, Ost/Westtopografische LuftfahrtkartenProjektionen und ihre EigenschaftenWinkeltreueFlächentreue (Äquivalenz)Maßstab------HaupteigenschaftenAufbauMeridiankonvergenzDarstellung von Meridianen, Breitenparallelen, Großkreisen und KursgleichenMaßstab, Standardparallelenbildliche Darstellung der Höhe über Grund--Beziehung zwischen koordinierter Weltzeit (UTC) und mittlerer Ortszeit (LMT)Definition von Sonnenaufgangs- und Sonnenuntergangszeiten------rechtweisend Nord (True North)Magnetfeld der Erde, Missweisung – jährliche Veränderungmissweisend Nord (Mag North), Variationvertikale und horizontale KomponentenIsogonen, Null-Isogonen (Agone)––––magnetische Einflüsse im SegelflugzeugKompassablenkung (Deviation)Kurven, BeschleunigungsfehlerVermeidung magnetischer Störungen des KompassesMagnetismus des Segelflugzeugs-EinheitenEntfernungsmessung in Abhängigkeit der Kartenprojektion-----StandortbestimmungBreite und LängeEntfernungsmessung und -bestimmungBenutzung eines WinkelmessersMessen von Kursen über Grund (Track) und Entfernungen------------KartenauswertungTopographie–––künstliche Geländemerkmaleunveränderliche Merkmale (z. B. längen- oder punktförmige, einmalige oder besondere Merkmale)veränderliche Merkmale (z. B. Wasser)Geländeform (Relief)KartenvorbereitungFalten der KarteVerfahren für das Lesen der KarteOrientierung anhand der KarteMerkmale von Kontrollpunkten–––mit ständigem Sichtkontaktohne ständigen Sichtkontaktbei unsicherer Position (Auffanglinien)Erwartetes Aussehen von KontrollpunktenLuftfahrtsymboleLuftfahrtinformationenUmrechnung von Einheiten------angezeigte, berichtigte und wahre Geschwindigkeit (IAS, CAS und TAS)Kurs über Grund, rechtweisender und missweisender KursWind, Einfluss auf Steuerkurs und Geschwindigkeit über GrundWinddreieckBerechnung von Steuerkurs und Geschwindigkeit über GrundKoppelnavigation, Position, festgelegter Standort-––––––wahre Fluggeschwindigkeit (TAS), Zeit und EntfernungUmrechnung von EinheitenDruck, Dichte und wahre HöheWinddreiecksaufgabenAbdrift und Luvwinkel, Anwendung von TAS und Windgeschwindigkeit auf den Kurs über GrundSteuerkurs und Geschwindigkeit über GrundAnwendung eines mechanischen oder elektronischen Navigationsrechners sowie gegebenenfalls der Gebrauch von Überschlagsberechnungen für die Bestimmung folgender Größen:------------------Auswahl von KartenmaterialWettervorhersagen und Berichte für die Flugstrecke und den FlugplatzBeurteilung der WettersituationEinzeichnen der WegelinieBerücksichtigung von kontrollierten Lufträumen, Luftraumbeschränkungen, Gefahrengebieten etc.Verwendung von AIP und NOTAMSVerbindungen zur Flugverkehrskontrollstelle in kontrollierten LufträumenBerechnung der Flugaufgabe (mittlere Reisegeschwindigkeit)Mittleres SteigenZu erwartende WolkenbasisSollfahrtFlugplätze entlang der StreckeFernmeldeverkehr und Funk-/NavigationsfrequenzenUKW-Peilung (VDF-Peiler, QDM)Transponder und RadarSatellitennavigation (GPS)Erstellung eines ATC-FlugplansBerechnungen von Masse und Schwerpunktlage---------Kompasssteuerkurse, Verwendung der DeviationstabelleOrganisation der während des Fluges anfallenden ArbeitsbelastungHöhenmessereinstellungErmittlung von TAS und Geschwindigkeit über Grund (GS)Durchführung der Sichtnavigation unter Berücksichtigung wechselnder FlughöheFestlegen des Flugweges nach thermischen und terrestrischen Gesichtspunkten–Bestimmung von Kontroll- und WendepunktenStandortbestimmung––Berechnung des EndanflugesVerbindung zur FlugverkehrskontrollstelleAnflugverfahrenEintragungen in das Luftfahrzeugbordbuch-----Zusammensetzung und AufbauBesonderheiten der TroposphäreICAO-Standardatmosphäreatmosphärischer Druckvertikale Schichtung-------Luftdruck, Luftdruckmessung, IsobarenÄnderung von Druck, Dichte und Temperatur mit der HöheBegriffe aus der HöhenmessungStrahlungsprozesse, TemperaturTagesgang der TemperaturStabilität und LabilitätAuswirkung von Strahlungs- und Advektionsprozessen---------Wasserdampf in der AtmosphäreLuftfeuchteTaupunkt, Spreadrelative, absolute und spezifische FeuchteDampfdruckKondensation, Sublimation, VerdunstungNiederschlagEntstehung von NiederschlagNiederschlagsarten------Hoch- und Tiefdruckgebiete––Druckgradient (Buys-Ballot’sches Gesetz)Corioliskraft, Reibung (Bodenwind und geostrophischer Wind)Luftbewegungvertikale und horizontale Luftbewegung, Konvergenz, DivergenzLokale Windsysteme (Föhn, Berg-/Talwind, Land-/Seewind, geführter Wind)Turbulenz und BöigkeitEinfluss von Wind und Windscherung bei Start und Landung---Abkühlung und Erwärmung durch Advektion, Strahlung und adiabatische Prozesse–––konvektive Wolken (Cumuluswolken)stratiforme Wolken (Schichtwolken)orografisch bedingte WolkenWolkenklassifizierung, WolkenstockwerkeFlugbedingungen in stratiformen und konvektiven Wolken-----Strahlungsnebel, Advektionsnebel, Mischungsnebel, gefrierender NebelEntstehung und Auflösung von Nebelverminderte Sicht durch feuchten Dunst, Regen oder Sprühregen, Schnee, Rauch, Staub und SandBeurteilung der Wahrscheinlichkeit des Eintretens von verminderter SichtGefahren bei Flügen bei geringer Horizontal- und Vertikalsicht------Eigenschaften von Luftmassen und EinflussgrößenEinteilung der Luftmassen, EntstehungsgebieteTransformation (Änderung) von Luftmassen während ihrer VerlagerungEntstehung von Hoch- und TiefdruckgebietenWettergeschehen im Zusammenhang mit Hoch- und TiefdruckgebietenTiefdruckrinne, Höhentrog (Entstehung und Wettergeschehen)-----Bildung von Fronten und Luftmassengrenzen–––Entstehung einer Warmfrontzugehörige Wolken und WettergeschehenWetterbedingungen im WarmsektorWarmfront–––Entstehung einer Kaltfrontzugehörige Wolken und WettergeschehenRückseitenwetterKaltfront––Entstehung einer Okklusionzugehörige Wolken und WettergeschehenOkklusion–zugehörige Wolken und Wettergeschehenstationäre Fronten----Ursachen und Bedingungen für die VereisungBildung und Auswirkung von Raureif, Raueis, KlareisAuswirkungen von Vereisung auf die FlugleistungFliegerische Maßnahmen zur Vermeidung von Vereisung------Gewitterbildung––VoraussetzungenEntwicklungsprozessLuftmassengewitter, Frontgewitter, orografische GewitterErkennen von günstigen Voraussetzungen für die Entstehung von GewitternGefahren für SegelflugzeugeAuswirkungen von Blitzen, Hagel und schwerer TurbulenzVermeidung von Flügen in der Nähe von Gewittern----Einfluss des Geländes auf atmosphärische ProzesseBildung von Leewellenlokale Windsysteme, Auf- und Abwinde, RotorenGefahren--allgemeine jahreszeitlich bedingte Zirkulation in der Troposphäre über Europajahreszeitlich bedingtes lokales Wettergeschehen und Windbedingungen------Bedeutung der Druckeinstellungen für den LuftverkehrDruckhöhe, DichtehöheHöhe über Grund, Höhe über NN, FlugflächenICAO-StandardatmosphäreQNH, QFE, QFF, QNE (Standardeinstellungen)Übergangshöhe, Übergangsschicht und Übergangsfläche----Flugwettervorhersage und Beratung – LBZ – KonsultationFlugwetterwarten – FWW – Briefing und DokumentationFlugwetterstation (Beobachtung)Verfügbarkeit von periodischen Wettervorhersagen---Wetterkarten, Symbole, ZeichenKarten zur Vorhersage signifikanter Flugwetterbedingungen (Significant weather charts)Vorhersagekarten für die Allgemeine Luftfahrt---Berichte und Vorhersagen (TAF, GAFOR und andere) Auswertung von regelmäßigen Flugwettermeldungen (METAR) und Warnungen (SIGMET, AIRMET und andere)Wetterinformationen über SelfbriefingsystemeFlugwetterberatungen--VOLMET, ATISWettervorhersage für den Segelflug-------Luftwiderstand und LuftdichteGrenzschichtReibungswiderstandlaminare und turbulente StrömungStromlinienBernoullische Gleichung, Venturi-EffektUmströmung einer ebenen Platte------geometrische Kenngrößen des FlügelprofilsUmströmung eines gekrümmten Flügelprofils, Druckverteilung am Profillaminare und turbulente Strömung, Umschlag- und AblösepunktEntstehung von Auftrieb und ProfilwiderstandBeziehung zwischen Auftriebsbeiwert, Widerstandsbeiwert und AnstellwinkelVerhältnis Auftrieb/Widerstand (Lilienthalpolare)-----Tragflügelgrundrisse und ProfilformenGesamtwiderstand–––Abwindwinkel, Wirbelwiderstand, BodeneffektFlügelstreckungReduzierungsmöglichkeiten (Schränkung, Winglets)induzierter Widerstand–Interferenzwiderstand und Restwiderstandschädlicher WiderstandAuftriebsverteilung am Tragflügel----wirkende Kräfte und KräftegleichgewichtAuftriebskraft und FluggewichtSchub und Luftwiderstandstationäre Flugzustände (Horizontal-, Steig-, Gleit- und Kurvenflug), Kräfteparallelogramm------–––Nicken um die QuerachseRollen um die LängsachseGieren um die Hochachsedie drei HauptachsenWirkung des Höhen- und Seitenruders und der QuerruderSteuerung bei Nick-, Roll- und Gierbewegungengegenseitige Kopplung des Rollens und Gierens (Gierrollmoment, Rollgiermoment)Seitengleitflug und Seitenwindsteuertechnik für die Landungaerodynamischer Ausgleich und Masseausgleich von Steuerflächen---Trimmruder, Ausgleichsruder und GegenausgleichsruderAufgabe und FunktionsprinzipBedienung---––Aufgabe und Funktionsprinzipbetrieblicher EinsatzWölbungs-, Spreiz-, Spalt-, und Fowler-Klappen––Aufgabe und FunktionsprinzipNormaler/automatischer BetriebVorflügel, Klappen an der FlügelvorderkanteBremsklappen-----Begriffsbestimmungen der statischen und dynamischen StabilitätLängsstabilitätEinfluss der Schwerpunktlage auf die Längsstabilität und LängssteuerbarkeitSeitenstabilität (Quer- und Richtungsstabilität)gegenseitige Kopplung der Quer- und Richtungsstabilität über das Schieben, Schieberollmoment----------kritischer AnstellwinkelStörung der glatten AnströmungVerringerung des Auftriebs, Erhöhung des LuftwiderstandesVerschiebung des DruckpunktesAnzeichen für beginnenden StrömungsabrissVerhalten des Flugzeuges bei StrömungsabrissEinflussgrößen für die Abreißgeschwindigkeit und das Verhalten des Flugzeugs bei StrömungsabrissStrömungsabriss bei Horizontal-, Steig-, Sink- und KurvenflugMöglichkeiten von ÜberziehwarnungenBeenden des überzogenen Flugzustandes---------Strömungsabriss an den FlügelspitzenEinseitiger Strömungsabriss am FlügelEntstehung einer RollbewegungErkennen von beginnendem Trudelnstationäres TrudelnEinfluss des inneren und äußeren Schiebens–Einfluss der SchwerpunktlageSteil- und FlachtrudelnStrömungsverhältnisse am Seiten- und Höhenleitwerk, AbschirmungenBeenden des Trudelns-------FestigkeitsüberlegungenV-n-Diagramm für Böen und AbfangbelastungenBelastungsgrenzen mit und ohne Lande- Brems- und StörklappenVeränderung des Lastvielfachen im Kurvenflug und beim Abfangenhöchstzulässige Manövergeschwindigkeit für vollen RuderausschlagVorsichtsmaßnahmen während des FlugesKräfte beim Windenstart---seitliche Belastungen auf das FahrwerkLandungRollen, Vorsichtsmaßnahmen bei Richtungsänderungen-------BauteileRumpf, Tragflügel, LeitwerkHöhen-, Quer- und SeitensteuerungTrimmanlage, Wölbklappen, BremsklappenFahrwerkBereifung, Zustand der ReifenBremsanlagen und Besonderheiten bei der Benutzung-----statische FestigkeitLastvielfachesSicherheitsfaktorVorflugkontrolleVorsichtsmaßnahmen am Boden und während des Fluges------------–––2-Takt-Motor4-Takt-Otto- und DieselmotorWankelmotorGrundlagen des Verbrennungsmotorsallgemeine MotorenkundeZwei- und ViertaktmotorMotorkühlungZylinderkopftemperaturZündanlageVergaserKraftstoffeKraftstoffanlageLuftschraubeTriebwerksbedienungMotorschmierung-------GleichstromversorgungBatterien, Speichervermögen und LadevorgangVoltmeter und AmperemeterSicherungsautomaten und SchmelzsicherungenElektrisch betriebene Bordanlagen und InstrumenteFehlererkennungVerfahren bei Fehlfunktion----Pitot-Rohr, Funktionsprinzip, Grundlagen und AufbauDruckabnahme des statischen Druckes, Funktion und BauweisenFehler durch Blockierung oder UndichtigkeitKompensationsdüse----Arbeitsweise und AufbauVerhältnis zwischen Gesamtdruck und statischem DruckBegriffsbestimmungen der angezeigten, berichtigten und wahren Fluggeschwindigkeit (IAS, CAS, TAS)Fluggeschwindigkeitsangaben, Farbkennzeichnung-------Arbeitsweise und AufbauAufgabe der Einstellskala für den LuftdruckDruckhöhewahre HöheInternationale StandardatmosphäreFlugflächeAnzeige (Drei-Zeiger)-------Arbeitsweise und AufbauFunktionsprinzipEigenverzögerungverzögerungsfreies VariometerAnzeigemögliche AnzeigefehlerKompensation---GrundlagenRaumstabilitätPräzession------Aufgabe und FunktionsprinzipAuswirkung der Drehzahl (RPM) des Kreisels, EnergieversorgungBegrenzung der DrehgeschwindigkeitsanzeigeLibelleAnzeigeÜberprüfung der Betriebsbereitschaft durch den Piloten----Aufbau und FunktionsprinzipVariation und DeviationKurven- und DrehfehlerVorsichtsmaßnahmen beim Mitführen von magnetischen Gegenständen----ArbeitsweiseFunktionsprinzipGPSAndere Systeme----Wartungs- und BetriebshandbuchBetriebsaufzeichnungenWartungsaufzeichnungengültiges Lufttüchtigkeitszeugnis----höchstzulässige Masse––TrimmgewichteWasserballastGrenzen der Schwerpunktlage vorn und hintenErmittlung von Masse und SchwerpunktlageFlughandbuch und Beladeplan-----Fälle, in denen der Zustand des Flugplatzes oder des Geländes als unfallverursachender Faktor zu betrachten ist, gilt auch bei Gelände, das entweder für den Normalfall oder Notfall zum Rollen, zum Start oder zur Landung näher bezeichnet ist oder brauchbar erscheintnasse Oberflächeweicher BodenEis, Schnee, Matschrauer / unebener Boden----Durchführung einer sicheren AußenlandungGefahren wie hoher Bewuchs, Hindernisse, HangneigungBesonderheiten wie zu kurzes Gelände, versteckte GefahrenWasserlandung (raue / glatte See)---Einstellen und Sichern der SitzeSchulter- und SitzgurteHandhabung des Rettungsfallschirms oder Gesamtrettungssystems-------Störungen beim Start/StartunterbrechungVerhalten bei Verlust der OrientierungEinfliegen in SchlechtwettergebieteEinbruch der DunkelheitFliegen in gebirgigen GeländeFliegen in großen HöhenVerwirbelung hinter Luftfahrzeugen--Ausbruch von FeuerMaßnahmen nach einem Unfall---Zusammensetzung der AtmosphäreGasgesetzeAtmung und Blutkreislauf------Auswirkung von zunehmender FlughöheGasaustausch-–Symptomevorbeugende MaßnahmenHypoxie (Sauerstoffmangel)–––Auswirkungen von schnellem DruckabfallSelbstrettungszeit (Time of Useful Consciousness/TUC)Benutzung der Sauerstoffmasken und NotabstiegKabinendruck––SymptomeVermeidungHyperventilationAuswirkungen von Beschleunigungen----Physiologie des SehensEinschränkungen des SehvermögensSehfehleroptische Täuschungen------Physiologie des HörensSinneswahrnehmungen des InnenohrsAuswirkungen von Änderungen der Flughöhe–GehörschutzLärm und Verlust des Gehörsinnesräumliche DesorientierungWidersprüche zwischen akustischer und optischer Wahrnehmung--Ursachen, Symptomevorbeugende Maßnahmen-----medizinische Anforderungen––––––ErkältungskrankheitenMagenverstimmungenMedikamente und NebenwirkungenAlkohol, DrogenErmüdungSchwangerschaftStörungen des Allgemeinbefindens und deren Behandlungpersönliche FitnessFluggastbetreuungVorsichtsmaßnahmen vor dem Flug nach Tauchgängen--gefährliche GüterKohlenmonoxidabgabe (Heizungsanlagen, Abgase)--Begriffe der Sinneswahrnehmung–––ErwartungAntizipation (gedankliche Vorwegnahme von Handlungsabläufen)Verhaltensweisenkognitive Wahrnehmung----mentale Belastung, Belastungsgrenzen–––Reize und AufmerksamkeitBedeutung der Aufmerksamkeitsverteilungverbale KommunikationInformationsquellenGedächtnis und Erinnerungsvermögen, GedächtnismodellUrsachen für Missdeutungen, Sinnestäuschungen----Ursachen und AuswirkungenErregungszuständeAuswirkungen auf die LeistungsfähigkeitStress erkennen und vermindern------Mentale Übung von HandlungsabläufenKonzepte zur Lagebeurteilung–VerhaltensmusterGemütszustände–Entwicklung von SituationsbewusstseinRisikoeinschätzungtypische EntscheidungsfehlerSerie (Kette) fehlerhafter EntscheidungenBei Flügen nach Sichtflugregeln von und zu einem Flugplatz mit Flugverkehrskontrolle entweder in deutscher Sprache (BZF II) oder in deutscher und englischer Sprache (BZF I) unter Verwendung der festgelegten Redewendungen, Ausdrücke, Verfahren, Abkürzungen einschließlich der Not- und Dringlichkeitsverfahren(Segelflugzeuge mit Hilfstriebwerk)

Anlage 5BLehrplan für die praktische Ausbildung zum Erwerb der Lizenz für Segelflugzeugführer(zu § 8)

Fundstelle des Originaltextes: BAnz. 2006, Nr. 60, Beilage Nr. 60a, 80 - 84

AllgemeinesFlugausbildung bis zum ersten AlleinflugBodeneinweisungWirkungsweise und Bedienung der RuderRollübungenGeradeausflugKurvenflugLangsamflugÜberziehen des Segelflugzeuges und Demonstration des TrudelnsStartPlatzrundeLandenVorbereitung und Durchführung des ersten AlleinflugesErlangen der fliegerischen FertigkeitenGleichbleibende KreisflügeKurvenwechselSchnellflugKreisflügeFliegen in der ThermikVerhalten beim Thermikfliegen (gemeinsames Kreisfliegen in der Thermik)Längerer ThermikflugThermikflüge im AlleinflugSeitengleitflug (Slip)Erfliegen von KompasskursenEinweisung auf weitere SegelflugzeugmusterAusbildung zum ÜberlandflugZielflüge und DreiecksflügeAußenlandeübungen mit Fluglehrer aus verschiedenen HöhenAnmerkung:Landungen auf fremdem PlatzAlleinüberlandflug----------Voraussetzungen für den FlugbetriebVerhalten auf dem FlugplatzEinweisung in den SchuldoppelsitzerTransport und Montage des SegelflugzeugesÜberprüfen nach Klarliste vor dem ersten StartÜberprüfung vor jedem StartHandhabung des Rettungsfallschirmes / ggf. RettungssystemsEinweisung HaubennotabwurfNotausstiegGewöhnungsflüge-------HöhenruderSeitenruderQuerruderLandehilfenTrimmungErkennen der Fluglage am Horizontbild sowie Geräusch und FahrtmesseranzeigeDurchführen von Fluglageänderungen aus der Normalfluglage durch Höhenruder, Seitenruder und Querruder---Rollübungen bei Querneigungen von 20-30GradKoordination von Quer- und Seitenruder zur Vermeidung des negativen Wendemoments bei verschiedenen GeschwindigkeitenDurchführen von Fluglageänderungen aus der Normalfluglage durch Höhenruder, Seitenruder und Querruder-−−−bei festgelegtem Kursgleich bleibender FahrtFaden/Kugel in der Mitte und Querneigung (parallel zur Horizontlinie) durchführen und wiederherstellenden schiebefreien Geradeausflug---Kurven mit 30Grad QuerneigungKurven und Vollkreise mit konstanter Querneigung von ca. 30Grad, gleich bleibender Geschwindigkeit und Kugel/Haubenfaden in der Mitte fliegenEinleiten und Beenden nach Blickpunkt-Erkennen der Merkmale des Langsamfluges bis zum Sackflug zum Erkennen gefährlicher Fluglagen----Überziehen im Geradeausflug bis zum AbkippenÜberziehen im Kurvenflug bis zum AbkippenMerkmale des Trudelns erkennen, verhindern und beendenMerkmale der Steilspirale erkennen, verhindern und beenden---−−−−−Übergang in den SteigflugSteigflugAusklinkenÜbergang zum HorizontalflugVerhalten bei Startunterbrechungen (u.a. Seilriss)Windenstart−−−−−−−−−−−−AnrollenAbhebenSteigflug geradeausSteigflug in Kurven mit geringer QuerneigungSteigflugkurven bis zu 40Grad QuerneigungKreiswechselHorizontalschleppTiefschleppFlüge in seitlicher, oberer und unterer Position zum Schleppflugzeug, danach Einnehmen der normalen SchlepppositionAbwärtsschleppVerhalten bei SchleppunterbrechungVerhalten bei besonderen FluglagenSchleppstart hinter Luftfahrzeugen−Verhalten bei StartunterbrechungEigenstart von Motorseglern mit einklappbaren Triebwerk oder Propeller---Einteilen des Flugwegs bis zur PositionBerücksichtigung der Faktoren, die den geplanten Flugweg beeinflussenEinteilen des Flugwegs von der Position bis zur Landung unter einbeziehen einer Fahrt- und Höhenreserve12345678StartAusklinken bei Windenstart90Grad-Kurve zum Querabflug90Grad-Kurve zum GegenanflugPosition, normal 150 m über Grund90Grad-Kurve zum Queranflug unter Windberücksichtigung90Grad-Kurve zum EndanflugLandung----–zu hoch oder zu niedrig angesetzten Landeanflug korrigierenbesondere Fälle beim Landeanflug–––SeitenwindRückenwindBöigkeit im Landeanflug ausgleichenLandungen unter besonderen Windverhältnissenaus geradlinigem Anflug landendrei Landungen aus einer Position außerhalb der Platzrunde mit Fluglehrer--gleichbleibende Kreisflüge mit 30Grad - 45Grad QuerneigungKreisflug mit 30Grad - 45Grad Querneigung mit gleichbleibender Geschwindigkeit und Faden/Kugel in der Mitte durchführen-schneller Kurvenwechsel bei 30Grad - 45Grad Querneigung---Schnellflug im zugelassenen Geschwindigkeitsbereich durchführenveränderte Ruderwirkung im GeradeausschnellflugFlugeigenschaften und veränderte Ruderwirkung kennen und beherrschen-Kreisflug mit wechselnder Querneigung von 30Grad - 45Grad mit angepasster Geschwindigkeit--Thermik aufgrund der Wolkenformen, kreisenden Segelflugzeugen und Vögeln, Bodenmerkmalen und festen Thermikquellen anfliegen, nach Körperempfinden und Variometeranzeige zur richtigen Seite mit ca. 40Grad Querneigung einkreisen und dabei den Luftraum beobachten. Die Kreisflugbahn schnellstmöglich in den Bereich des stärksten Steigens verlagern und fortlaufend optimieren.Vorflug zum nächsten Aufwind mit entsprechender Sollfahrt-abgestimmtes Verhalten zu anderen Segelflugzeugen in Aufwinden-in Platznähe mit mehrmaligem Höhengewinn (mindestens 30 Minuten Flugzeit)---Thermikflug in Platznähe mit mehrmaligem Höhengewinn30-minütiger Segelflug im Alleinflugselbstständiges Suchen und Anfliegen und Zentrieren von Thermikquellen-Seitengleitflug zur Gleitwinkelsteuerung bzw. Verkürzung des Landeanflugs-Kurs nach Kompass halten und Kompassfehler berücksichtigen-Weitere Segelflugzeugmuster im Alleinflug sicher beherrschen können-Flüge mit Rückkehr zum Startplatz in verschiedenen Richtungen nach Karte und Kompass mit Fluglehrer (mindestens zwei Flüge)----Auswahl eines geeigneten GeländesEinteilung des AnflugesDurchführung der Kontrollen gemäß ChecklisteAnflug ohne oder mit Seitengleitflug----Drei Landungen mit oder ohne Fluglehrer auf mindestens einem anderen Flugplatz als dem AusbildungsflugplatzKennenlernen von Verkehrsverhältnissen an fremden FlugplätzenEinordnung in den dortigen PlatzrundenbetriebBewältigung von veränderten Anflugbedingungen------Alleinflüge mit Rückkehr zum Flugplatz nach Karte und Kommpass mit schriftlichem Flugauftragselbständiges Vorbereiten und Durchführen eines Überlandfluges im Segelflug-Alleinflug mit schriftlichem Flugauftrag des Fluglehrers über eine Flugstrecke von mindestens 50 kmdie Ausklinkhöhe über dem Startort darf nicht mehr als 750 m (2.500 ft) betragender Streckenflug kann als Zielstreckenflug mit Rückkehr zum Startort um mindestens einen Wendepunkt ohne Zwischenlandung durchgeführt werdenbei der Durchführung des Überlandfluges ist ein Barograph oder Flugdatenschreiber (Logger) mitzuführen (als Nachweis ist ein Höhenschrieb vorzulegen)bei Zielstreckenflügen mit Rückkehr zum Startort ist zusätzlich die ordnungsgemäße Umrundung der Wendepunkte zu belegenFundstelle: BAnz. 2006, Beilage Nr. 60a, Seite 82)Der nachfolgende Lehrplan ist eine Richtlinie für den Ablauf und die Inhalte der praktischen Ausbildung. Das in der praktischen Ausbildung verwendete Segelflugzeug muss mit einem Doppelsteuer ausgerüstet und für die Ausbildung geeignet sein. Da nicht alle musterspezifischen Eigenarten verschiedener Segelflugzeugmuster berücksichtigt werden können, sind alle Übungen gemäß der im Flughandbuch des in der Ausbildung verwendeten Segelflugzeuges aufgeführten Verfahrensanweisungen durchzuführen. Alle Kontrollen sind anhand der Klarlisten durchzuführen.In der Ausbildung muss mindestens eine der aufgeführten Startarten gelehrt werden, die Bestimmungen des § 40 LuftPersV sind einzuhalten.... (nicht darstellbare Graphik,Anfluggeschwindigkeit gemäß Flughandbuch unter Berücksichtigung von Gelände, Windverhältnissen etc. einnehmen. Verflachen der Flugbahn (Abfangen) und Ausschweben sowie in Zweipunktlage mit minimaler Fahrt im vorgegebenen Landefeld aufsetzen und ausrollen geradeaus bis zum StillstandVor dem ersten Alleinflug muss eine Überprüfung durch einen weiteren Fluglehrer erfolgen. Der Alleinflug darf nur in der während der Ausbildung geschulten Startart und auf dem überwiegend bei der Ausbildung verwendeten Doppelsitzer erfolgen. Die letzten vorhergehenden Schulflüge sind unter angenommenen Alleinflugbedingungen (keine Korrekturhinweise des Fluglehrers/gleicher Flugauftrag wie für den Alleinflug) durchzuführen. Der erste Alleinflug darf nicht der erste Start an diesem Flugtag sein.Flüge mit und ohne FluglehrerAußenlandeübungen sollten auf Reisemotorseglern mit laufendem Triebwerk durchgeführt werden, um ein mehrfaches Üben zu ermöglichen.Außenlandeübungen dürfen nur mit Fluglehrer unter strenger Beachtung der Vermeidung einer Gefährdung von Mensch und Tier geübt werden. Sie sind in einem Durchstartverfahren ohne aufzusetzen durchzuführen. Für das Unterschreiten der Sicherheitsmindesthöhe ist eine besondere Genehmigung durch die zuständige Landesluftfahrtbehörde erforderlich.

Anlage 5CTheoretische Prüfung zum Erwerb der Lizenz für Segelflugzeugführer(zu § 8)

Fundstelle des Originaltextes: BAnz. 2006, Nr. 60, Beilage Nr. 60a, 85

12Die Abnahme der theoretischen Prüfung ist durch den Ausbildungsleiter des Ausbildungsbetriebes/der Ausbildungseinrichtung für den Bewerber bei der zuständigen Stelle zu beantragen.Diese Prüfung ist eine schriftliche oder computergestützte Prüfung in den nachfolgend aufgeführten sieben Fächern und kann, nach Ermessen der zuständigen Stelle, an einem oder mehreren Tagen abgelegt werden. Mehrere Prüfungsfächer können zusammengefasst werden. Eine Prüfung besteht aus mindestens 120 Fragen. Der überwiegende Teil der Prüfung muss aus Auswahlfragen (Multiple Choice) nach dem jeweils gültigen amtlichen Fragenkatalog bestehen. Die folgenden Bearbeitungszeiten dürfen nicht überschritten werden:345Ein Prüfungsfach gilt als bestanden, wenn der Bewerber in diesem Fach mindestens 75% der möglichen Punktzahl erreicht hat. Punkte dürfen nur für richtige Antworten vergeben werden.Eine praktische Sprechfunkprüfung am Boden ist gesondert durchzuführen, wenn der Bewerber nicht bereits Inhaber eines Flugfunkzeugnisses ist.Die Sprechprüfung von etwa 30 Minuten Dauer je Bewerber beinhaltet die praktische Abwicklung des Sprechfunkverkehrs unter der Annahme eines Fluges nach Sichtflugregeln entweder in deutscher Sprache (BZF II) oder in deutscher und englischer Sprache sowie das Lesen eines Textes in englischer Sprache und die Übersetzung ins Deutsche (BZF I). Die Abwicklung des Sprechfunkverkehrs kann für mehrere Bewerber zusammen durchgeführt werden.FachBearbeitungszeit Std. (maximal)Luftrecht, Luftverkehrs- und Flugsicherungsvorschriften einschließlich Rechtsvorschriften des beweglichen Flugfunkdienstes1:15Allgemeine Luftfahrzeugkenntnisse, Technik1:00Menschliches Leistungsvermögen0:30Meteorologie0:30Navigation, Flugleistung und Flugplanung1:30Verhalten in besonderen Fällen0:30Aerodynamik0:45gesamt6:00

Anlage 5DPraktische Prüfung zum Erwerb der Lizenz für Segelflugzeugführer(zu § 8)

Fundstelle des Originaltextes: BAnz. 2006, Nr. 60, Beilage Nr. 60a, 86 - 88

123456789Die Abnahme der praktischen Prüfung ist durch den Ausbildungsleiter des Ausbildungsbetriebes/der Ausbildungseinrichtung für den Bewerber bei der zuständigen Stelle zu beantragen.Der Bewerber hat die praktische Prüfung auf einem in der Ausbildung verwendeten Segelflugzeugmuster abzulegen. Das in der praktischen Prüfung verwendete Segelflugzeug muss den Anforderungen für die Durchführung der praktischen Prüfung genügen.Der Prüfer hat vor dem Flug das Prüfungsprogramm in den Grundzügen mit dem Bewerber zu besprechen.Der Bewerber muss das Segelflugzeug von dem Sitz aus führen, von dem er die Tätigkeit des verantwortlichen Piloten ausführen kann. Die Prüfungsflüge sind so durchzuführen, als sei der Bewerber der einzige Pilot an Bord. Die Verantwortung für die Flugdurchführung richtet sich nach § 4 Abs. 4 LuftVG.Der Prüfer soll sich an der Durchführung des Fluges nicht beteiligen, es sei denn, dass ein Eingreifen aus Sicherheitsgründen erforderlich wird.Sollte der Bewerber die praktische Prüfung aus für den Prüfer nicht gerechtfertigten Gründen abbrechen, ist die gesamte Prüfung zu wiederholen. Wird die Prüfung aus für den Prüfer gerechtfertigten Gründen abgebrochen, sind in einem weiteren Flug nur die nicht durchgeführten Abschnitte zu prüfen.Der Bewerber kann jede Übung einmal wiederholen. Der Prüfer kann die Prüfung jederzeit abbrechen, wenn die fliegerischen Fähigkeiten des Bewerbers erkennen lassen, dass die gesamte Prüfung wiederholt werden muss.----Führen des Luftfahrzeuges innerhalb der Betriebsgrenzenruhige und exakte Durchführung sämtlicher Übungengutes Urteilsvermögen und Verhalten als Luftfahrer (airmanship)Anwendung von Kenntnissen aus der Luftfahrt und Kontrolle über das Luftfahrzeug zu jedem Zeitpunkt des Fluges, so dass die erfolgreiche Durchführung einer Übung zu keiner Zeit ernsthaft gefährdet ist.Der Bewerber hat folgende Fähigkeiten nachzuweisen:Die einzelnen Übungen der praktischen Prüfung werden mit "bestanden" oder "nicht bestanden" bewertet. Wird eine Übung nicht bestanden, so gilt diese Übung als nicht bestanden. Werden mehr als drei Übungen nicht bestanden, muss der Bewerber die gesamte Prüfung wiederholen. Ein Bewerber, der nur eine Übung nicht besteht, muss nur die nicht bestandene Übung wiederholen. Wird in der Wiederholungsprüfung eine Übung nicht bestanden, ist die gesamte Prüfung zu wiederholen. Dies gilt auch für Übungen, die bei einem vorherigen Versuch bestanden wurden.PrüfungsnachweisPraktische Prüfung zum Erwerb der Lizenz für Segelflugzeugführergem. § 36 LuftPersVI. PrüfungsflügeII. Ergebnis der PrüfungIII. BemerkungenName und Vorname des Bewerbers: ..............................................Anschrift: ...................................................................Segelflugzeugmuster: .......................Kennzeichen: ...............................Flugplatz: ........................... Flugzeit: ........................Anzahl der Starts und Landungen: ............................................................. Bestanden/Nicht bestanden * .......................................................................... ...................................Ort und Datum Unterschrift des Prüfers......................................... ...................................Prüfer-Nr. Name in Druckbuchstaben* Nichtzutreffendes ist zu streichen------------------------------------------------------------------------------Übungen I BewertungI B/NB------------------------------------------------------------------------------1. Vorbereitung zum Start I------------------------------------------------------------------------------2.* Windenstart I------------------------------------------------------------------------------3.* Schleppstart hinter Luftfahrzeugen I------------------------------------------------------------------------------4.* Eigenstart I------------------------------------------------------------------------------5.++ Flugübungen IRollübungen IGeradeausflug IKreiswechsel ILangsamflug ISchnellflug ISeitengleitflug I------------------------------------------------------------------------------6. Einteilung des Landeanfluges I------------------------------------------------------------------------------7. Ziellandung Aufsetzen innerhalb von 100 m nach dem ILandezeichen I------------------------------------------------------------------------------8. Sprechfunkverkehr I------------------------------------------------------------------------------* Nichtzutreffendes ist zu streichen++ Wahl der Reihenfolge bleibt dem Prüfer vorbehalten

Anlage 6ALehrplan für die theoretische Ausbildung zum Erwerb der Klassenberechtigung für Reisemotorsegler für Inhaber der Lizenz für Segelflugzeugführer(zu § 9)

Fundstelle des Originaltextes: BAnz. 2006, Nr. 60, Beilage Nr. 60a, 89 - 94

LUFTRECHTGesetzliche GrundlagenVeröffentlichungen für LuftfahrerFlugplätzeTeilnahme am LuftverkehrDurchführung des SprechfunkverkehrsHaftung des Luftfahrzeugführers und Versicherungspflicht des LuftfahrzeughaltersStraftaten, OrdnungswidrigkeitenNAVIGATIONGrundlagen der NavigationNavigationsrechnerFlugplanungPraktische NavigationALLGEMEINE LUFTFAHRZEUGKENNTNISSE, TECHNIKTriebwerkZündanlagenGemischbildungKraftstoffPropellerTriebwerksbedienungElektrische AnlageUnterdruckanlageFluglageanzeiger (Künstlicher Horizont)KursanzeigerTriebwerksüberwachungsinstrumenteSonstige InstrumenteMasse und SchwerpunktlageFlugleistungStartLandungReiseflugVERHALTEN IN BESONDEREN FÄLLENFlugbetrieb-Luftsicherheitsgesetz (LuftSiG)------Luftfahrthandbuch AIP−Gliederung und BenutzungAIP VFRVFR-BulletinNachrichten für Luftfahrer Teil I und II (NfL I und NfL II)NOTAMLuftfahrtkarten ICAO-----Arten der FlugplätzeFlugplatzzwangAußenstart und AußenlandungNotlandungSicherheitslandung--------Pflichten der Teilnehmer am LuftverkehrAllgemeine RegelnSichtflugregelnLuftraumklassifizierungFlugsicherungsvorschriftenAusrüstung der Luftfahrzeugeallgemeine FlugbetriebsvorschriftenVermeidung von unnötigem Fluglärm----Berechnung von Steuerkurs und Geschwindigkeit über GrundAbtrift, Luvwinkelvoraussichtliche Ankunftszeit/ETAKoppelnavigation, Position, festgelegter Standort-––––––––Umrechnung von Einheitenbenötigte KraftstoffmengeDruck, Dichte und wahre HöheFlugzeit und voraussichtliche AnkunftszeitWinddreiecksaufgabenAnwendung von TAS und Windgeschwindigkeit auf den Kurs über GrundSteuerkurs und GrundgeschwindigkeitAbtrift und LuvwinkelAnwendung eines mechanischen oder elektronischen Navigationsrechners sowie gegebenenfalls der Gebrauch von Überschlagsberechnungen für die Bestimmung folgender Größen:-------------------Auswahl von KartenmaterialWettervorhersagen und Berichte für die Flugstrecke und den FlugplatzBeurteilung der WettersituationEinzeichnen des FlugwegesBerücksichtigung von kontrollierten Lufträumen, Luftraumbeschränkungen, Gefahrengebieten etc.Verwendung von AIP und NOTAMSVerbindungen zur Flugverkehrskontrollstelle in kontrollierten LufträumenKraftstoffberechnungSicherheitsmindesthöhen für die FlugstreckeAusweichflugplatzFernmeldeverkehr und Funk-/NavigationsfrequenzenUKW-Peilung (VDF-Peiler)VOR-Peilung, PositionsbestimmungTransponderErstellung eines FlugdurchführungsplansErstellung eines ATC-FlugplansAuswahl von Meldepunkten, Zeit- und EntfernungsmarkierungenBerechnungen von Masse und SchwerpunktlageBerechnungen von Masse und Flugleistung----------Kompasssteuerkurse, Verwendung der DeviationstabelleOrganisation der während des Fluges anfallenden ArbeitsbelastungAbflugverfahren, Eintragungen in den FlugdurchführungsplanHöhenmessereinstellungEinhaltung von Steuerkurs und FlughöheDurchführung der SichtnavigationStandortbestimmung, Bestimmung von KontrollpunktenKorrekturen von SteuerkursAnflugverfahren, Verbindung zur FlugverkehrskontrollstelleEintragungen in den Flugdurchführungsplan und das Flugzeugbordbuch-----Grundlagen des 4-Takt-Verbrennungsmotors (Otto- und Dieselmotor)Ursachen für Frühzündung und KlopfenLeistungsabgabe in Abhängigkeit von der Drehzahl (U/min)–––LuftkühlungWasser-/FlüssigkeitskühlungZylinderkopftemperaturanzeigeMotorkühlung–––––––Aufgaben und Arten der SchmierungSchmierstoffsystemeÖlverteilungsverfahrenAnforderungen an Ölpumpe und ÖlfilterÖlsorten und -qualitätenÜberwachung von Öltemperatur und ÖldruckFehlererkennung im SchmierstoffsystemMotorschmierung-----Grundlagen der MagnetzündungAufbau und ArbeitsweiseZweck und Arbeitsweise der Schnappkupplung eines ZündmagnetenÜberprüfungen, Fehlererkennungbetriebliche Verfahren zur Vermeidung von Zündkerzenverschmutzung--------Grundlagen des SchwimmervergasersAufbau und ArbeitsweiseAuswirkung der FlughöheKraftstoffabsperrventilLuftansaugsystemAusweich-, AnsaugluftVergaservereisung, Einsatz der VergaservorwärmungEinspritzanlagen, Grundlagen und Arbeitsweise----------KraftstoffklassifizierungSorten und FarbkennzeichnungQualitätsanforderungen–Gebrauch von Kraftstofffiltern und -ablässenPrüfung auf VerunreinigungKraftstoffanlagenKraftstofftanks und -leitungenBelüftungssystemmechanische und elektrische PumpenSchwerkraftförderungTankwahl----------FachausdrückeUmwandlung von Motorleistung in SchubkraftGestaltung und Aufbau von festen PropellernKräfteeinwirkung auf die PropellerblätterAbhängigkeit zwischen Drehzahl und FluggeschwindigkeitWirkungsgrad in Abhängigkeit der GeschwindigkeitGestaltung und Aufbau von Verstellpropellernkonstante Drehzahlregelung (Constant Speed Propeller)Auswirkung von Änderungen des BlatteinstellwinkelsEinfluss der Fluggeschwindigkeit auf die Propellerdrehzahl--------Anlassverfahren und VorsichtsmaßnahmenFehlererkennungWarmlaufen, Überprüfung der Triebwerke und SystemeBetriebsgrenzen für Öltemperatur und ÖldruckBetriebsgrenzen für die ZylinderkopftemperaturÜberprüfung der Zündanlage und anderer SystemeLeistungsgrenzenVermeidung von schnellen Leistungswechseln--------Einbau und Betrieb von Wechselstrom- und GleichstromgeneratorenGleichstromversorgungBatterien, Speichervermögen und LadevorgangVoltmeter und AmperemeterSicherungsautomaten und Schmelzsicherungenelektrisch betriebene Bordanlagen und InstrumenteFehlererkennungVerfahren bei Fehlfunktionen------BauelementePumpenFilteranlageFehlererkennungVerfahren bei FehlfunktionenÜberprüfung der Betriebsbereitschaft durch den Piloten-------schwerkraftgestützter KreiselAufgabe und FunktionsprinzipAnzeigenInterpretationBetriebsgrenzenEnergieversorgungÜberprüfung der Betriebsbereitschaft durch den Piloten---------KurskreiselAufgabe und FunktionsprinzipAnzeigeNutzung in Verbindung mit dem MagnetkompassEinstellung/Nachführungscheinbare AuswanderungBetriebsgrenzenEnergieversorgungÜberprüfung der Betriebsbereitschaft durch den Piloten--–––––––ÖltemperaturanzeigeÖldruckanzeigeZylinderkopftemperaturanzeigeLadedruckanzeigeKraftstoffdruckanzeigeKraftstoffdurchflussanzeigeKraftstoffvorratsanzeige(n)Grundlagen, Anzeige und Betrieb vonDrehzahlmesser---––UnterdruckmesserVoltmeter und AmperemeterGrundlagen, Anzeige und Betrieb vonWarnanzeigensonstige Instrumente bezogen auf das Flugzeugmuster----höchstzulässige MasseGrenzen der Schwerpunktlage vorne und hinten, Normal- und NutzbetriebErmittlung von Masse und SchwerpunktlageFlughandbuch und Beladeplan---verfügbare Startrollstrecke und verfügbare Startstrecke–Auswirkungen von Masse, Wind und DichtehöheAbheben und SteigflugAuswirkungen von Pistenbeschaffenheit und -neigung---Auswirkungen von Masse, Wind, Dichtehöhe und AnfluggeschwindigkeitBenutzung der Brems-/StörklappenAuswirkungen von Pistenbeschaffenheit und -neigung--------Verhältnis zwischen Leistungsbedarf und verfügbarer LeistungFlugleistungsdiagrammmaximale Steiggeschwindigkeit und maximaler SteigwinkelReichweite und FlugdauerAuswirkungen von Konfiguration, Masse, Temperatur und FlughöheRückgang der Flugleistung bei SteigflugkurvenGleitflug-Vereisung, Regen, Windungünstige Einflüsse------Einstellen und Sichern der SitzeSchulter- und Sitzgurte––––––FeuerlöscherMaßnahmen bei einem Feuer am Boden und in der LuftTriebwerksbrand, Brand in der Kabine und in der elektrischen AnlageEisverhütungVerlassen des Flugzeuges in NotfällenSystemausfälleLage und Handhabung der Notausrüstung und NotausstiegeKohlenmonoxydvergiftungVorsichtsmaßnahmen beim Betankenbrennbare Güter/Druckbehälter---------WirbelschleppenAquaplaning–––StartAnflugLandungWindscherungUnterweisung der Fluggäste––––NotlandungenLandung mit eingefahrenem FahrwerkNotwasserungAusfall von Bremsen und LenkungNotverfahren bei:StartabbruchTriebwerksausfall nach dem StartAbbruch des Landeanfluges/DurchstartenFehlanflugBei Flügen nach Sichtflugregeln von und zu einem Flugplatz mit Flugverkehrskontrolle entweder in deutscher Sprache (BZF II) oder in deutscher und englischer Sprache (BZF I) unter Verwendung der festgelegten Redewendungen, Ausdrücke, Verfahren, Abkürzungen einschließlich der Not- und Dringlichkeitsverfahren

Anlage 6BLehrplan für die praktische Ausbildung zum Erwerb der Klassenberechtigung für Reisemotorsegler für Inhaber der Lizenz für Segelflugzeugführer(zu § 9)

Fundstelle des Originaltextes: BAnz. 2006, Nr. 60, Beilage Nr. 60a, 95 - 100

AllgemeinesFlugausbildung bis zum AlleinflugBodeneinweisungAnlassenRollenKontrollen vor dem StartStartAnmerkung:SteigflugHorizontal- und KurvenflugLangsamflugKurvenflugSinkflugPlatzrundeDurchstarten und LandenBeenden des FlugesBesondere FlugzuständeVerhalten bei NotlagenAlleinflugErlangen der fliegerischen FertigkeitenStarten und LandenZiellandungenAußenlandeübungen mit Fluglehrer aus verschiedenen HöhenAnmerkung:NavigationseinweisungAn- und Abflüge mit Zwischenlandung auf einem Flugplatz mit FlugverkehrskontrolleNavigationsdreiecksflugÜbungen bis zur Prüfungsreife mit und ohne Fluglehrer bis zur sicheren BeherrschungAnmerkung:Anmerkung:----–––BauweiseInstrumentierungSteuerbedienungsorganeErklärung des ReisemotorseglermustersKlarlistenFlug- und BetriebshandbuchFlugklarheit des Reisemotorseglers--Vorflugkontrolle gemäß KlarlisteAnlassen gemäß Klarliste--Beobachtung des übrigen FlugplatzverkehrsFunktionsüberprüfungen (auswendige Anwendung der Klarliste)---Durchführung der Kontrollen vor dem Start gemäß KlarlisteAbflugbriefingAnsprechen der Notverfahren beim Start-------------Beobachten des Anflugluftraums–WindberücksichtigungAufstellen des ReisemotorseglersAusrichten auf der StartbahnKompasskontrolle in StartrichtungSetzen der TriebwerksleistungRuderbetätigung beim StartvorgangHalten der StartrichtungAbheben bei empfohlener GeschwindigkeitSteigflug nach dem Abheben und Übergang zur festgelegten SteigfluggeschwindigkeitGgf. Einziehen des FahrwerksDrosselung der Triebwerksleistung auf Steigflugleistung unter Einhaltung der festgelegten GeschwindigkeitStartabbruchsimulierter Triebwerksausfall nach dem Start-----Einhalten von Kurs und SteigfluggeschwindigkeitTrimmenTriebwerkseinstellen für die beste Steigrate oder den besten Steigwinkel––15 - 20Grad Querneigung20 - 30Grad QuerneigungSteigflugkurven auf vorgegebene Kurse mitÜbergang in den Horizontalflug--------Geradeaus-Horizontalflugkoordinierte Kontrolle der Bewegungen um Quer-, Längs- und HochachseDemonstration der statischen und dynamischen StabilitätVeränderung der Triebwerksleistung im Geradeaus-HorizontalflugErhöhen und Herabsetzen der Fluggeschwindigkeit unter Beibehalten der Höhe und des KursesEinhalten von Höhe, Kurs und einer vorgegebenen Fluggeschwindigkeit–GefahrenTrimmenErhöhen und Verringern von Auftrieb und/oder Widerstand---––im Reiseflugzustandin AnflugkonfigurationbeiV(tief)s + 5 bis + 10 kt (Überziehgeschwindigkeit des Reisemotorseglers im jeweiligen Flugzustand + 5 bis + 10 kt Sicherheit)Verringerte Wirksamkeit der Steuerorgane beim LangsamflugEinhalten von Höhe, Fluggeschwindigkeit und Richtung sowie Korrektur der Triebwerksleistung------Kurven mit 30Grad und 45Grad Querneigung, links und rechts, um 90Grad, 180Grad, 360GradEinhalten von Höhesicherer Fluggeschwindigkeit bei Erhöhung der Drehgeschwindigkeit unter Beachtung des Lastvielfachengleichbleibender Querlage und Drehgeschwindigkeit–Beenden auf vorgegebenen KursenDrehfehler des Magnetkompassesunmittelbarer Übergang von Links- zur Rechtskurve und umgekehrt-----–––Einhalten von Kurs- und SinkfluggeschwindigkeitTrimmenVergaservorwärmungEinleitenbeste Sinkratebester GleitwinkelSinkflug mit und ohne Motorkraft im Geradeaus- und im KurvenflugÜbergang vom Sink- in den Horizontalflug12345678910111213StartSteigflug auf mindestens 200 ft GND bevor die erste Richtungsänderung aufgrund örtlicher Vorgaben durchgeführt wirdSteigflugkurve bis 20Grad Querneigung, 90Grad Richtungsänderung zum Querabflug unter Windberücksichtigung 4 Steigflug bis mindestens 600 ft GNDAm Wendepunkt; 90Grad-Kurve bis maximal 30Grad Querneigung zum Gegenanflug parallel zu der Start- und LanderichtungReiseflugbedingungenVergaservorwärmung bedienenFahrwerk ausfahren (falls vorhanden)Am Wendepunkt: 90Grad-Kurve bis max. 30Grad Querneigung zum Queranflug unter WindberücksichtigungSinkflug einleitenAm Wendepunkt: 90Grad-Kurve bis max. 30Grad Querneigung zum Endanflug Abweichungen in der Reihenfolge der Übungen 7-11 aufgrund örtlicher Gegebenheiten oder der Besonderheiten des Reisemotorseglermusters sind zulässig.Landekontrolle laut KlarlisteLandeanflug: Steuerung des Gleitwinkels mittels Brems-/StörklappenLandung-----Brems-/Störklappen einfahrenSetzen voller TriebwerksleistungKorrektur der FluglageSteigflugTrimmen----Zurückrollen zum AbstellplatzKontrolle nach der Landung (auswendige Anwendung der Klarliste)Abstellen des Triebwerkes gemäß KlarlisteSichern des Reisemotorseglers gemäß Klarliste------–––im Reiseflugzustandmit/ohne Brems-/Störklappen in Anflugstellung und ausgefahrenem Fahrwerkrechtzeitiges Erkennen und Beenden des Abkippens und Verhindern einer Weiterentwicklung zum TrudelnÜberziehen und Geradeaushalten mit dem Seitenruder bis zum Abkippen mit und ohne Motorkraft mit einem Minimum an HöhenverlustFlugübung im Bereich des Überziehens im−Beenden der Übung, ohne abzukippen oder Höhe zu verlierenSteigflugkurve mit 10-30Grad Querneigung (simulierter Start) bis zu den ersten Anzeichen des Strömungsabrisses−Beenden der Übung, ohne abzukippen oder die Sinkrate zu erhöhenSinkflugkurve mit 10-30Grad Querneigung, Brems-/Störklappenklappen und Fahrwerk ausgefahren (simulierter Anflug) bis zu den ersten Anzeichen des StrömungsabrissesAufrichten aus Querneigungen von mindestens 45Grad und aus Steig/Sinkfluglagen−−−Erkennen und Beenden von beginnenden SpiralsturzflügenMotorleistung reduzieren (Leerlauf)Querlage korrigieren (neutral) und weich abfangenGrenzflugzustände im oberen Geschwindigkeitsbereich------Verhalten bei Notlagen unter Beachtung des BetriebshandbuchesKontrolle der elektrischen Sicherungen bzw. Einschalten von SicherungsautomatenNotausfahren des Fahrwerks (falls vorhanden)Störungen an Triebwerk und Ausrüstungunerwartete WetterverschlechterungFeuerausbruch-----bei Seitenwindmit unterschiedlichen Gewichtszuständen (max. Zuladung)mit SeitengleitflugLandeanflug ohne Zuhilfenahme der Brems-/StörklappenLandung auf angenommenen begrenztem Raum--–Aufsetzen innerhalb von 100 m nach dem LandezeichenLandungen aus der Platzrunde mit und ohne Motorhilfe–Aufsetzen innerhalb von 150 m nach dem LandezeichenZiellandung aus mindestens 600 m (2000 ft) über Grund ohne Motorhilfe--–––Auswahl eines geeigneten Geländes aus sicherer HöheÜberflug des Geländes zur Feststellung von Einzelheiten, anschließendPlatzrunde und Endanflugmit Motorhilfeohne Motorhilfe––––––Geschwindigkeit für bestes Gleiten (Trimmen)Auswahl eines geeigneten Geländes unter Berücksichtigung des WindesEinteilung des AnflugesAnwendung der Notfall-KlarlisteSimuliertes Absetzen eines Not- oder DringlichkeitsrufesVerfahren kurz vor der LandungDie Durchführung der Notverfahren (Sofortmaßnahmen, Ursachensuche, Maßnahmen kurz vor der Landung) erfolgen gemäß Flughandbuch. Die Sofortmaßnahmen müssen auswendig beherrscht werden. Die Benutzung der Notfall-Klarliste ist in sinnvoller Weise in den Flugablauf zu integrieren.------KleinorientierungFlug nach vorgegebenen KursenOrientierung bei ungünstigen Sichtbedingungenvoraussichtliche und tatsächliche AnkunftszeitEinflug in die PlatzrundeMöglichkeiten zur Vermeidung von Fluglärm-----------Orientierung und Anflugverfahren in der KontrollzoneBefolgen von FlugsicherungsanweisungenHöhenmessereinstellungBeobachten des Luftraums, ggf. rechtzeitiges AusweichenAbstandhalten von anderem Luftverkehrausgelegte Zeichen und ggf. LichtsignaleSprechfunkverkehr entsprechend der vorgeschriebenen VerfahrenAnflüge mindestens bis zum Einflug in die PlatzrundeAbflüge auf der von der Flugsicherung angewiesenen Abflugstrecke––––Orientieren auf dem FlugplatzZeichen und Flugsicherungsanweisungenevtl. LichtsignaleAbstellen des ReisemotorseglersBei Landung auf einem FlugplatzFlugabfertigungsverfahren-Selbständige Vorbereitung und Durchführung von mindestens zwei Navigationsdreiecksflügen, davon einer in Begleitung eines Fluglehrers und einer als Alleinflug über eine Strecke von jeweils mindestens 270 km, bei dem auf zwei vom Startplatz verschiedenen Flugplätzen Landungen bis zum vollständigen Stillstand durchzuführen sind.Fundstelle: BAnz. 2006, Beilage Nr. 60a, Seite 97)Der nachfolgende Lehrplan ist eine Richtlinie für den Ablauf und die Inhalte der praktischen Ausbildung. Der in der praktischen Ausbildung verwendete Reisemotorsegler muss mit einem Doppelsteuer ausgerüstet und für die Ausbildung geeignet sein. Da nicht alle musterspezifischen Eigenarten verschiedener Reisemotorseglermuster berücksichtigt werden können, sind alle Übungen gemäß der im Flughandbuch des in der Ausbildung verwendeten Reisemotorseglers aufgeführten Verfahrensanweisungen durchzuführen.Bei allen Übungen sind Einstellung und Betrieb des Triebwerks zu überwachen.Unnötiger Fluglärm ist zu vermeiden.Alle Kontrollen sind anhand der Klarlisten durchzuführen.Ein simulierter Triebwerksausfall nach dem Start darf nur bei Ausbildungsflügen mit Fluglehrer durchgeführt werden.... (nicht darstellbare Graphik,Alleinflüge in der Sichtweite des StartflugplatzesAußenlandeübungen dürfen nur mit Fluglehrer unter strenger Beachtung der Vermeidung einer Gefährdung von Mensch und Tier geübt werden. Sie sind in einem Durchstartverfahren ohne aufzusetzen durchzuführen. Für das Unterschreiten der Sicherheitsmindesthöhe ist eine besondere Genehmigung durch die zuständige Landesluftfahrtbehörde erforderlich.Es sind mindestens zwei vollständige An- und Abflüge mit Zwischenlandung durchzuführen.Simulierter Triebwerkausfall nach dem Start und Außenlandeübungen dürfen nur mit Fluglehrer durchgeführt werden.Aufsetzen und Durchstarten des Flugschülers im Alleinflug ist nur zulässig, wenn der Fluglehrer dafür einen Flugauftrag erteilt hat und am Flugplatz anwesend ist.

Anlage 6CTheoretische Prüfung zum Erwerb der Klassenberechtigung für Reisemotorsegler für Inhaber der Lizenz für Segelflugzeugführer(zu § 9)

Fundstelle des Originaltextes: BAnz. 2006, Nr. 60, Beilage Nr. 60a, 101

12Die Abnahme der theoretischen Prüfung ist durch den Ausbildungsleiter/ Fluglehrer für den Bewerber bei der zuständigen Stelle zu beantragen.Diese Prüfung ist eine schriftliche oder computergestützte Prüfung in den nachfolgend aufgeführten vier Fächern und kann nach Ermessen der zuständigen Stelle an einem oder mehreren Tagen abgelegt werden. Mehrere Prüfungsfächer können zusammengefasst werden. Eine Prüfung besteht aus mindestens 50 Fragen. Der überwiegende Teil der Prüfung muss aus Auswahlfragen (Multiple Choice) nach dem jeweils gültigen amtlichen Fragenkatalog bestehen. Die folgenden Bearbeitungszeiten dürfen nicht überschritten werden:3Ein Prüfungsfach gilt als bestanden, wenn der Bewerber in diesem Fach mindestens 75% der möglichen Punktzahl erreicht hat. Punkte dürfen nur für richtige Antworten vergeben werden.FachBearbeitungszeit Std.(maximal)Navigation, Flugleistung und Flugplanung1:30Allgemeine Luftfahrzeugkunde, Technik1:00Verhalten in besonderen Fällen0:30Menschliches Leistungsvermögen *(0:30 *)gesamt3:00 (3:30 *)*Nur Bestandteil der theoretischen Prüfung, wenn dieses Fach in keiner vorangegangenen theoretischen Prüfung zur Erlangung einer Lizenz oder Berechtigung gemäß LuftPersV oder JAR-FCL 1 bzw. 2 geprüft und bestanden wurde.

Anlage 7ALehrplan für die theoretische Ausbildung zum Erwerb der Lizenz für Freiballonführer(zu § 10)

Fundstelle des Originaltextes: BAnz. 2006, Nr. 60, Beilage Nr. 60a, 102 - 116

LUFTRECHTGesetzliche GrundlagenNationale und internationale Organisation der LuftfahrtVeröffentlichungen für LuftfahrerFlugplätzeLuftfahrzeugeLuftfahrtpersonalTeilnahme am LuftverkehrFlugfunkdienstDurchführung des SprechfunkverkehrsHaftung des Ballonführers und Versicherungspflicht des LuftfahrzeughaltersStraftaten, OrdnungswidrigkeitenNAVIGATIONGestalt der ErdeKartenkundeKonforme Schnittkegelprojektion (ICAO-Karte 1:500 000)BezugsrichtungMagnetische Einflüsse im BallonEntfernungenLuftfahrtkarten in der praktischen NavigationKartensymbolik/Gebrauch der NavigationskartenGrundlagen der NavigationBerechnungen in der NavigationZeitrechnungFlugplanungPraktische NavigationMETEOROLOGIEDie AtmosphäreDruck, Dichte und TemperaturLuftfeuchte und NiederschlagLuftdruck, Wind und WindscherungenWolkenbildungNebel, feuchter und trockener DunstLuftmassen, Hoch- und TiefdruckgebieteFrontenVereisungGewitterFahrten über gebirgigem GeländeKlimatologieHöhenmessungOrganisation der meteorologischen Sicherung des LuftverkehrsWetteranalyse und VorhersageWetterinformationen für die FahrtvorbereitungWetterfunksendungen für die LuftfahrtAEROSTATIKBallon allgemeinGasballonHeißluftballonALLGEMEINE LUFTFAHRZEUGKENNTNISSE, TECHNIKGasballonHüllenKörbeTraggaseSicherheitseinrichtungen (am Boden)Fülleinrichtungen für GasballoneBallastZulässige Wartung, Instandhaltung, Prüfung und Reparatur von BallonenHeißluftballonKörbeStartfesselnVentilatorZulässige Wartung, Instandhaltung, Prüfung und Reparatur von BallonenFlüssiggasSicherheitseinrichtungenFlüssiggasbehälter für HeißluftballoneHeizsystemBallon allgemeinBordinstrumenteDokumenteFlughandbuchFahrtklarer FreiballonVERHALTEN IN BESONDEREN FÄLLENStartFahrtLandungBallon und InstrumenteUnfälleMENSCHLICHES LEISTUNGSVERMÖGENGrundlagen der PhysiologieBegriffeAuswirkungen von PartialdruckSehvermögenHörvermögenReisekrankheitFliegerische FitnessVergiftungsgefahrGrundlagen der PsychologieDer InformationsprozessDer zentrale EntscheidungswegStressLagebeurteilung und Entscheidungsfindung---------Luftverkehrsgesetz (LuftVG)Luftverkehrs-Zulassungs-Ordnung (LuftVZO)Luftverkehrs-Ordnung (LuftVO)Verordnung zur Prüfung von Luftfahrtgerät (LuftGerPV)Verordnung über Luftfahrtpersonal (LuftPersV)Durchführungsverordnungen zur LuftPersVBetriebsordnung für Luftfahrtgerät (LuftBO)Durchführungsverordnungen zur LuftBOweitere Gesetze und Verordnungen, soweit sie für den Freiballonführer von Bedeutung sind---------Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)Luftfahrt-Bundesamt (LBA)Luftfahrtbehörden der LänderBundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU)Deutsche Flugsicherung GmbH (DFS)Deutscher Wetterdienst (DWD)-Zuständigkeiten und AufgabenICAO−Zuständigkeiten und AufgabenJAA−Zuständigkeiten und AufgabenEASA------AIP VFRGliederung und BenutzungVFR-BulletinNachrichten für Luftfahrer Teil I und II (NfL I und NfL II)NOTAMLuftfahrtkarten ICAO-----Arten der FlugplätzeFlugplatzzwangAußenstart und AußenlandungNotlandungSicherheitslandung-----zulassungspflichtige AusrüstungArtenZulassungenPrüfungenLufttüchtigkeitsanweisungen------Ausbildung−−−−−ErteilungErweiterungVerlängerungErneuerungEntziehungLizenzAusübung der RechteGültigkeit im AuslandGültigkeit ausländischer LizenzenBerechtigungen--------Pflichten der Teilnehmer am LuftverkehrAllgemeine RegelnSichtflugregelnLuftraumklassifizierungFlugsicherungsvorschriftenAusrüstung der Luftfahrzeugeallgemeine FlugbetriebsvorschriftenFahrten im grenzüberschreitenden Verkehr-----Rechtsvorschriften des beweglichen FlugfunkdienstesZulassung und Genehmigung von FunkanlagenFunksprechverfahrenNot- und DringlichkeitsverkehrVerordnung über Flugsicherungsausrüstung von Luftfahrzeugen-----Erdachse, PoleMeridianeBreitenparalleleGroßkreise, Kleinkreise, KursgleicheHemisphären, Nord/Süd, Ost/West------topografische LuftfahrtkartenProjektionen und ihre EigenschaftenWinkeltreueFlächentreue (Äquivalenz)MaßstabGroßkreise und Kursgleiche------HaupteigenschaftenAufbauMeridiankonvergenzDarstellung von Meridianen, Breitenparallelen, Großkreisen und KursgleichenMaßstab, Standardparallelenbildliche Darstellung der Höhe über Grund-----rechtweisend Nord (True North)Magnetfeld der Erde, Missweisung – jährliche Veränderungmissweisend Nord (Mag North)vertikale und horizontale KomponentenIsogonen, Null-Isogonen (Agone)--Kompassablenkung (Deviation)Vermeidung magnetischer Störungen des Kompasses--EinheitenEntfernungsmessung in Abhängigkeit der Kartenprojektion-----Standortbestimmung auf der KarteBreite und LängePeilung und EntfernungBenutzung eines WinkelmessersMessen von Kursen über Grund (Track) und Entfernungen----------KartenauswertungTopographieGeländeform (Relief)−−unveränderliche Merkmale (z. B. längen- oder punktförmige, einmalige oder besondere Merkmale)veränderliche Merkmale (z. B. Wasser)künstliche GeländemerkmaleKartenvorbereitungOrientierung anhand der KarteMerkmale von KontrollpunktenPositionsbestimmungLuftfahrtsymboleLuftfahrtinformationen----Kurs über Grund, rechtweisender und missweisender KursWindgeschwindigkeit und Geschwindigkeit über Grundvoraussichtliche AnkunftszeitKoppelnavigation, Position, festgelegter Standort-----Umrechnung von EinheitenFahrzeit zum Erreichen vorgegebener Landegeländebenötigter Gas-/Ballast VorratMögliche Fahrzeit mit vorhandenem GasvorratFahrzeit und voraussichtliche Landezeit--Beziehung zwischen koordinierter Weltzeit (UTC) und mittlerer Ortszeit (LMT)Definition von Sonnenaufgangs- und Sonnenuntergangszeiten----------------Auswahl von KartenmaterialWettervorhersagen und Berichte für die Fahrtstrecke und den StartplatzBeurteilung der WettersituationEinzeichnen der voraussichtlichen FahrtrichtungBerücksichtigung von kontrollierten Lufträumen, Luftraumbeschränkungen, Gefahrengebieten, Naturschutz etc.Verwendung von AIP und NOTAMS, VFR-Bulletin mit NachträgenVerbindungen zur Flugverkehrskontrollstelle in kontrollierten LufträumenFahrzeitberechnung für Gas-/Ballast-VorratSicherheitsmindesthöhen entlang der möglichen FahrtstreckenFernmeldeverkehr und Funk-/NavigationsfrequenzenUKW-Peilung (VDF-Peiler)TransponderSatellitennavigation (GPS)Ermittlung der TragfähigkeitErforderliche Steigraten beim Start zur sicheren Überquerung von HindernissenFlugplanaufgabe wenn erforderlich--------HöhenmessereinstellungOrganisation der während des Fluges anfallenden ArbeitsbelastungAufsuchen günstiger LuftströmungenEinhaltung von FahrthöheDurchführung der SichtnavigationStandortbestimmungVerbindung zur FlugverkehrskontrollstelleBordbucheintragungen---Zusammensetzung und Aufbauvertikale SchichtungBesonderheiten der Troposphäre-------Luftdruck, Luftdruckmessung, IsobarenÄnderung von Druck, Dichte und Temperatur mit der HöheBegriffe aus der HöhenmessungStrahlungsprozesse, TemperaturTagesgang der TemperaturStabilität und LabilitätAuswirkung von Strahlungs- und Advektionsprozessen---------Wasserdampf in der AtmosphäreLuftfeuchteTaupunkt, Spreadrelative, absolute und spezifische FeuchteDampfdruckKondensation, Sublimation, VerdunstungNiederschlagEntstehung von NiederschlagNiederschlagsarten--------Hoch- und TiefdruckgebieteLuftbewegungDruckgradient (Buys-Ballot’sches Gesetz),Corioliskraft, Reibung (Bodenwind und geostrophischer Wind)vertikale und horizontale Luftbewegung, Konvergenz, DivergenzLokale Windsysteme (Föhn, Berg-/Talwind, Land-/Seewind, geführter Wind)Turbulenz und BöigkeitEinfluss von Wind und Windscherung bei Start und Landung-----Abkühlung und Erwärmung durch Advektion, Strahlung und adiabatische ProzesseWolkenklassifizierung, Wolkenstockwerkekonvektive Wolken (Cumuluswolken)stratiforme Wolken (Schichtwolken)orografisch bedingte Wolken-----Strahlungsnebel, Advektionsnebel, Mischungsnebel, gefrierender NebelEntstehung und Auflösung von Nebelverminderte Sicht durch feuchten Dunst, Regen oder Sprühregen, Schnee, Rauch, Staub und SandBeurteilung der Wahrscheinlichkeit des Eintretens von verminderter SichtGefahren bei Flügen bei geringer Horizontal- und Vertikalsicht------Eigenschaften von Luftmassen und EinflussgrößenEinteilung der Luftmassen, EntstehungsgebieteTransformation (Änderung) von Luftmassen während ihrer VerlagerungEntstehung von Hoch- und TiefdruckgebietenWettergeschehen im Zusammenhang mit Hoch- und TiefdruckgebietenTiefdruckrinne, Boden- und Höhentrog (Entstehung und Wettergeschehen)--------Bildung von Fronten und Luftmassengrenzen−−Entstehung einer Warmfrontzugehörige Wolken und WettergeschehenWarmfrontWetterbedingungen im Warmsektor−−Entstehung einer Kaltfrontzugehörige Wolken und WettergeschehenKaltfrontRückseitenwetter−−Entstehung einer Okklusionzugehörige Wolken und WettergeschehenOkklusionstationäre Frontenzugehörige Wolken und Wettergeschehen----Ursachen und Bedingungen für die VereisungBildung und Auswirkung von Raureif, Raueis, KlareisAuswirkungen von Vereisung auf eine GasballonfahrtFliegerische Maßnahmen zur Vermeidung von Vereisung--------GewitterbildungLuftmassengewitter, Frontgewitter, orografisch bedingte GewitterVoraussetzungenEntwicklungsprozessErkennen von günstigen Voraussetzungen für die Entstehung von GewitternGefahren für LuftfahrzeugeAuswirkungen von Blitzen, Hagel und schwerer TurbulenzVermeidung von Fahrten in der Nähe von Gewittern----Einfluss des Geländes auf atmosphärische ProzesseBildung von Leewellenlokale Windsysteme, Auf- und Abwinde, RotorenGefahren--allgemeine jahreszeitlich bedingte Zirkulation in der Troposphäre über Europajahreszeitlich bedingtes lokales Wettergeschehen und Windbedingungen-----Bedeutung der Druckeinstellungen für den LuftverkehrDruckhöhe, DichtehöheHöhe über Grund, Höhe über NN, FlugflächenICAO-StandardatmosphäreQNH, QFE, QFF, QNE (Standardeinstellungen)----Flugwettervorhersage und Beratung – LBZ – KonsultationFlugwetterwarten – FWW – Briefing und DokumentationFlugwetterstation (Beobachtung)Verfügbarkeit von periodischen Wettervorhersagen---Wetterkarten, Symbole, ZeichenKarten zur Vorhersage signifikanter Flugwetterbedingungen (Significant Weather Charts)Vorhersagekarten für die Allgemeine Luftfahrt----Berichte und Vorhersagen für eine geplante BallonfahrtAuswertung von regelmäßigen Flugwettermeldungen (METAR) und Warnungen (SIGMET, AIRMET, und andere)Wetterinformationen über Self-briefing-Systeme FlugwetterberatungenPersönliche Flugwetterberatung einholen-VOLMET, ATIS------Normzustand von GasenGasgesetzeAuftrieb, Scheinauf- und ScheinabtriebTrag-, Sink- und SteigkraftWirkung der Windkräfte an Ballonen am Boden, LuftwiderstandBeanspruchung der Ballonhülle durch Windscherungen und Turbulenzen-------Verhalten des prallen und unprallen GasballonsNormalhöhe, PrallhöheAbhängigkeit der Tragkraft von der HöheAbhängigkeit der Tragkraft von der Art des FüllgasesTragkraftänderungen durch äußere EinflüsseWirkung von ManövrierventilenWirkung von Schnellentleerventilen-------Tragfähigkeit und BerechnungenSteigen und SinkenWirkung von ManövrierventilenWirkung von SchnellentleersystemenInnendruck und Kräfte in der BallonhülleWirkung äußerer Einflüsse auf den Heißluftballon, Kräfte an der HülleTragkraftverlust durch Ballonhüllenverformungen-------Bauarten und GrößenVerwendete MaterialienKonfektionManövrierventile und SchnellentleerungssystemeElektrostatische AbleitungLeinenKlebeverbindungen und ihre Belastbarkeit-----BauweiseMaterialKorbringSchleppseilHaltetau--------Traggase und ihre Eigenschaften : Wasserstoff, Helium, Leuchtgas und AmmoniakExplosionsgrenzenGewichtTemperaturverhaltenUnfallgefahr und UnfallverhütungUmgang mit Traggasen bei der Lagerung, beim Tankbetrieb, beim Füllen aus Tankwagen, beim Füllen aus Leitungen und beim Entleeren des BallonsMögliche ZündquellenExplosionsschutz---FeuerlöscherWirkungsweise und richtiger EinsatzMerkblatt Unfallverhütung Gasballon-----Arten der Gasversorgung zum Befüllen von Gasballonen––SchläucheArmaturenAus Niederdruckleitungen (Überdruck kleiner 1 bar):–––SchläucheDruckmindererArmaturenAus Druckleitungen größer 1 bar oder aus Druckbehältern bis 42 bar:-––SchläucheDruckmindererArmaturenAus Hochdruckbehältern (bis 200 bar)–––VerdampferArmaturenSchläuchemit Wasserstoff oder Helium flüssig und tiefkalt ( - 250Grad C)----Sand, EigenschaftenProbleme bei FrostBefestigung der SandsäckeWasser-−−−−−−−−−Bauarten und GrößenVerwendete MaterialienVentilarten einschließlich BedienungsleinenEntleerungs- und Schnellentleerungssysteme einschl. Bedienungsleinen/-gurtenTragseileScoops und SchürzenKronenring, Kronenleine–BauartenBrennerrahmenSeilanschlüsseBallonhüllen----Bauarten und GrößenVerwendete MaterialienKorbseile und StützenAusrüstungen--Verschiedene Bauarten und ihre BesonderheitenBedienung und Vorsichtsmaßnahmen----BauartenArbeitsweise, Luftströmung und Streuung, optimale AufstellungGefahren und VorsichtsmaßnahmenPrüfung und Betriebssicherheit-----------Physikalische und brenntechnische Eigenschaften von Propan und ButanDampfdruck und Druckverhalten in vollen BehälternGas- und Flüssigphase, VolumenänderungVerhalten beim VerdampfenExplosionsgrenzenGewichtTemperaturverhaltenUnfallgefahr und UnfallverhütungUmgang mit Flüssiggas beim Tankbetrieb, bei der Lagerung und beim Betrieb von FlüssiggasanlagenMögliche ZündquellenExplosionsschutz---FeuerlöscherWirkungsweise und richtiger EinsatzUnfallmerkblatt Flüssiggas-------------------Bauarten, Größen und verwendete Materialieninnerer Aufbau und FunktionenTauchrohrGasphasenentnahmePeilrohrÜberdruckventilFüllstandsanzeigeBauarten von äußeren Gasarmaturen, Ventilen und VentilanschlüssenRegler und DruckmindererSchläucheverschiedene Verfahren zur Druckerhöhung in Flüssiggasbehältern, Vor- und NachteileInstandhaltung und Prüfungen auf DichtigkeitBefüllen und Entnahme von FlüssiggasFüllen bzw. Umfüllen von Flüssiggas aus Tankanlagen und FlaschenFüllen nach GewichtFüllen nach VolumenEntnahme aus der FlüssigphaseEntnahme aus der GasphaseBestehende Vorschriften und Sicherheitsmaßnahmen---------------Aufbau und Bauarten von BrennernArbeitsweise der verschiedenen Brenner-KomponentenManometerFahrventilPilotflammenventilDruckminderer bei EinschlauchsystemenPilotflammePiezozünderVerdampferBrennerdüsenFernsteuerung – MagnetventilBedienung, Instandhaltung, PrüfungStörungen und deren Beseitigungam Bodenin der Luft------−−−Aufbau mechanischer und elektronischer GeräteWirkungsweiseEinstellungenHöhenmesserBarograph−−−Aufbau der unterschiedlichen GeräteartenFunktionsprinzip und AnzeigeHilfsmittel bei VariometerausfallVariometer–––Unterschiedliche Gerätearten und ihre BesonderheitenMesswertübertragung zur AnzeigePlazierung des MessfühlersThermometer (nur Heißluftballon)Kompass–––ArbeitsweiseEinstellungenAblesbare InformationenGPS----EintragungsscheinLufttüchtigkeitszeugnisJahresnachprüfungLTA-----MindestausrüstungBetriebsgrenzenBetriebsanweisungenWartung, Instandhaltung, ReparaturenKlarlisten-----Bordpapiere (Vollzähligkeit, Gültigkeit)Ausrüstung (vollzählig, funktionsfähig)Mitfahrer an Bord (Unterweisung)Überprüfungen nach Klarliste durchgeführtBetriebsgrenzen eingehalten-----−−-starker BodenwindBöenWindscherungKritische WindverhältnisseZuschauer am StartplatzHindernisse in StartrichtungBrennerdruck im unzulässigen Bereich (nur Heißluftballon)Nichtöffnen des Füllansatzes (nur Gasballon)-------Fahrten über GebirgeFahrten in großen HöhenFahrten bei NachtFahrten über WasserBelastung durch Regen, Schnee, HagelSichtverschlechterung durch Nebel, Dunst (Verlust der Orientierung)Starke Labilität, Gewitter, Turbulenzen--------−−starker BodenwindBöen, WindscherungKritische WindverhältnisseStark erhitzte BodenschichtenStarke BodeninversionHindernisse und StarkstromleitungenBallast- bzw. GasmangelLandung im WaldLandung auf WasserLandung im Gebirge---Schäden und Funktionsstörungen am BallonAusfall von InstrumentenAusfall von Sprechfunkverbindungen------Maßnahmen am UnfallortUnfall- und StörungsmeldungSachschadenBrandVerhalten bei Unfällen mit StarkstromleitungenVerletzungen---Zusammensetzung der AtmosphäreGasgesetzeAtmung und Blutkreislauf-------------Auswirkung von zunehmender FlughöheGasaustauschHypoxie (Sauerstoffmangel)Symptomevorbeugende MaßnahmenKabinendruckAuswirkungen von schnellem DruckabfallSelbstrettungszeit (Time of Useful Consciousness/TUC)Benutzung der Sauerstoffmasken und NotabstiegHyperventilationSymptomeVermeidungAuswirkungen von Beschleunigungen------Physiologie des SehensEinschränkungen des SehvermögensSehfehleroptische Täuschungenräumliche DesorientierungVermeidung von Desorientierung--------Physiologie des HörensSinneswahrnehmungen des InnenohrsAuswirkungen von Änderungen der FlughöheLärm und Verlust des GehörsinnesGehörschutzräumliche DesorientierungWidersprüche zwischen akustischer und optischer WahrnehmungVermeidung von Desorientierung---UrsachenSymptomevorbeugende Maßnahmen----------medizinische AnforderungenStörungen des Allgemeinbefindens und deren BehandlungErkältungskrankheitenMagenverstimmungenDrogen, Medikamente und NebenwirkungenAlkoholErmüdungpersönliche FitnessFluggastbetreuungVorsichtsmaßnahmen vor dem Flug nach Tauchgängen--gefährliche GüterKohlenmonoxydabgabe durch Heizungsanlagen-----Begriffe der Sinneswahrnehmungkognitive WahrnehmungErwartungAntizipation (gedankliche Vorwegnahme von Handlungsabläufen)Verhaltensweisen------mentale Belastung, BelastungsgrenzenInformationsquellenReize und Aufmerksamkeitverbale KommunikationGedächtnis und ErinnerungsvermögenUrsachen für Missdeutungen----Ursachen und AuswirkungenErregungszuständeAuswirkungen auf die LeistungsfähigkeitStress erkennen und vermindern-------Konzepte zur LagebeurteilungGemütszuständeVerhaltensmusterRisikoeinschätzungEntwicklung von Situationsbewusstseintypische EntscheidungsfehlerSerie (Kette) fehlerhafter EntscheidungenBei Flügen/Fahrten nach Sichtflugregeln von und zu einem Flugplatz mit Flugverkehrskontrolle entweder in deutscher Sprache (BZF II) oder in deutscher und englischer Sprache (BZF I) unter Verwendung der festgelegten Redewendungen, Ausdrücke, Verfahren, Abkürzungen einschließlich der Not- und Dringlichkeitsverfahren

Anlage 7BLehrplan für die praktische Ausbildung zum Erwerb der Lizenz für Freiballonführer(zu § 10)

Fundstelle des Originaltextes: BAnz. 2006, Nr. 60, Beilage Nr. 60a, 117 - 124

AllgemeinesGASBALLONEFahr- und StartvorbereitungAllgemeine VorbereitungenVorbereitung für eine FahrtStartvorbereitung am StartplatzStart, Fahrt, LandungvorInstandhaltung, WartungHEISSLUFTBALLONEFahr- und StartvorbereitungAllgemeine VorbereitungenVorbereitung für eine FahrtStartvorbereitung am StartplatzStart, Fahrt, LandungStartFahrtLandungvorBallon entleerenVerpackenInstandhaltung, Wartung--Vollzähligkeit und Gültigkeit der Bordpapiere prüfenVollzähligkeit und Gültigkeit der persönlichen Papiere prüfen-------Startgenehmigung für beabsichtigten Startplatz auf Gültigkeit prüfenWetterberatung einholen, eigene Wetterbeobachtungen–––Lufträume auf ICAO-Karte feststellenLandegelände in Fahrtrichtung und erreichbarem AbstandSchutzgebiete in Fahrtrichtung auf UmweltkarteFahrtvorbereitung auf KartenFahrtvorbereitung mit AIP, VFR-Bulletin und Nachträgen, AISGgf. Flugplan aufgebenBerechnung des für die notwendige Fahrthöhe ausreichenden BallastsMindestballast sicherstellen---Behördliche Auflagen feststellen und deren Einhaltung sicherstellen–––UntergrundWindstärke und RichtungHindernisfreiheit in StartrichtungStartgelände auf Eignung prüfenStartplatz festlegen und absperren---Bodenmannschaft zum geplanten Ablauf einschließlich Starvorgang und Kommandos einweisenEinzelaufgaben verteilen und dem jeweils Ausführendem näher erläuternSchutzkleidung und Schutzhandschuhe der Mannschaft prüfen----------------Hülle auslegenNetz über die Hülle legenReißgurt einlegen und anknebelnVentilleine einlegen und anknebelnVentil einbauenSandsäcke in das Netz hängenSicheren Abstand der Zuschauer kontrollierenFüllschlauch anbringenBallon füllen und dabei die Sandsäcke entsprechend dem Füllgrad umhängenPrüfen, ob alle Leinen klar sindFüllansatz abbinden und Aufziehleine anbringenKorbring an Korb anknebelnNetzauslaufleinen an Korbring anknebelnBallon hochlassenKlarmachen des Korbes (Leinen, Schlepptau, Ballast)Vor Start Füllansatz öffnen--------Hülle auslegen und mit Korbring und Korb verbindenParachute, -öffnung und –Fixierbänder auf Unversehrtheit prüfen, Verbindung mit der Parachuteleine prüfenPrüfen, ob alle Leinen klar sind und sich beim Hochlassen des Ballons nicht verheddern könnenSicheren Abstand der Zuschauer kontrollierenFüllschlauch anbringenAufrüsthilfe anbringen oder Personen zum Niederhalten der Parachuteseite der Hülle einweisenVor dem Hochlassen der Hülle nochmals prüfen, dass durch den hochschnellenden Ballon niemand gefährdet wird, sich insbesondere niemand im Bereich der Hüllenseile aufhältWenn der Ballon steht, zügig weiterfüllen, bis der gewünschte Füllgrad erreicht ist, anschließend Füllvorrichtung entfernen------------Überprüfung aller Befestigungen von Korb und HüllenseilenPrüfen, ob ausreichend Ballast an Bord und sicher befestigt istStartrichtung frei von Personen und HindernissenSicherungen lösenBallon durch Startleiter abwiegen lassen–––ACHTUNG! – AnkündigungANLÜFTEN! – Halteseil nachlassen, Korb freigebenFESTHALTEN! – Halteleine unter Zug, Ballon am Korbrand festhaltenKommandos beim Abwiegen:Nach Abwiegen nochmals Ballastvorrat prüfenBallast zur schnellen Ballastabgabe bereithaltenBei pendelnder Hülle Ballon beim Rückpendeln der Hülle in dem Moment loslassen, wenn die Hülle sich senkrecht über dem Korb befindetStart durchführenZügig auf Sicherheitsmindesthöhe steigenStartmeldung absetzen, sofern erforderlich----------Einhalten einer gleich bleibenden FahrthöhePlanmäßige Höhenänderungen mit gleichmäßigen Auf- und AbstiegsratenKontrollierter Übergang auf gleichmäßige Fahrthöhe nach Auf- oder AbstiegenVergleichen der Variometerangaben mit der eigenen BeobachtungEinhalten der Fahrthöhe ohne InstrumentenbeobachtungFahrten zum Kennenlernen des Ballonverhaltens unter besonderer Beachtung der Hindernisfreiheit in FahrtrichtungRegelmäßige Überprüfung aller Leinen auf ausreichenden DurchhangRegelmäßige Überprüfung des BallastvorratesKennenlernen des Gasverbrauches bei unterschiedlichen BedingungenRegelmäßiges Wiederholen der Notverfahren bis automatisiertes Handeln vorliegt-----Beobachtung des Wetters und daraus resultierende Entscheidungen über den weiteren FahrtverlaufStandortbestimmungen mit verschieden MethodenBeobachtung der Fahrtrichtung in verschiedenen Höhen zum Erreichen günstiger LandegeländeBerechnung der FahrgeschwindigkeitNotwendige Funkkontakte mit Flugsicherungsstellen und Bodenmannschaft--------Prüfen der Windgeschwindigkeit und Windrichtung am Boden z.B. durch Beobachtung von Rauch, Fahnen, Bäumen, Gräsern usw.Die Wahl des Landegeländes unter Berücksichtigung des Bodenwindes: Ausreichende Größe, Hindernisfreiheit in Landerichtung, Windschatten, TälerErneute Unterweisung der MitfahrerVerstauen aller beweglichen GegenständeBallast auf Schleifseite hängen, sicher verstauenFestlegen eines spätesten Aufsetzpunktes auf dem geplanten LandefeldAbstieg bis in Bodennähe einleiten, langsamere Luftschichten zum Geschwindigkeitsabbau nutzen, dabei nicht mit Bäumen oder Sträuchern bremsenParachuteleine griffbereit halten---Ballon gleichmäßig sinken lassen, bzw. Höhe über Grund haltenBallon an geeigneter Landestelle aufsetzenVor dem Aufsetzen Gas dosiert ablassen, um erneutes Abheben zu vermeiden-----Möglichst noch in Tieffahrt, ggf. am Schlepptau, Geschwindigkeit abbauenReißgurt entsichern. Reißgurt in entsprechender Höhe zügig durchziehen, vor dem Aufsetzen loslassen und sich gut festhaltenBei Parachuteentleerungssystemen in entsprechender Höhe Parachuteleine zügig durchziehen, kurz vor dem Aufsetzen gut festhalten, dabei Parachuteleine nicht loslassenBei kurzen Landestrecken kurz hinter letztem Hindernis mit notwendiger Sinkgeschwindigkeit dem Boden nähernIn Abhängigkeit vom Entleerungssystem zwei bis fünf Sekunden vor dem Aufsetzen Entleerungsventil-Leine zügig durchziehen, gut festhalten und erneutes Abheben verhindern--------Nach der Landung Ballon soweit entleeren, dass die Mitfahrer aussteigen könnenMitfahrer einzeln nacheinander aussteigen lassenZuschauer in notwendigem Abstand halten und auf Rauchverbot hinweisenBallon weiter entleerenBodenmannschaft zieht an den Halteseilen in Richtung der LuftströmungWenn die Hülle am Boden liegt, Parachuteöffnung zur Entleerung hochhalten. Die Hülle sollte ca. einen Meter von der Parachuteöffnung entfernt gehalten werden, um den direkten Kontakt mit dem ausströmenden Gas zu vermeiden. Ausströmendes Gas keinesfalls einatmenPilot verlässt als letzter den KorbSofern erforderlich, Landemeldung an Flugsicherung absetzen------Nach der Landung Ballon soweit entleeren, dass die Mitfahrer aussteigen könnenMitfahrer einzeln aussteigen lassenZuschauer in notwendigem Abstand halten und auf Rauchverbot hinweisenBallon über die Reißbahn entleeren. Dabei ist die Reißbahn zügig und ausreichend zu öffnen.Wenn die Hülle am Boden liegt, Reißbahnöffnung zur Entleerung hochhalten. Die Hülle sollte circa einen Meter von der Parachuteöffnung entfernt gehalten werden, um den direkten Kontakt mit dem ausströmenden Gas zu vermeiden. Ausströmendes Gas keinesfalls einatmen.Pilot verlässt als letzter den Korb---Abrüsten der Hülle und des Korbes entsprechend BallonmusterEintragungen im Bord- und Fahrtenbuch vornehmen, festgestellte Mängel eintragen und meldenEigentümerrechte beim Befahren des Landegeländes beachten---Funkgeräte zum Laden vorbereitenLagerungTrocknen--Vollzähligkeit und Gültigkeit der Bordpapiere prüfenVollzähligkeit und Gültigkeit der persönlichen Papiere prüfen--------Startgenehmigung für beabsichtigten Startplatz auf Gültigkeit prüfenWetterberatung einholen, eigene Wetterbeobachtungen---Lufträume auf ICAO-Karte feststellenLandegelände in Fahrtrichtung und erreichbarem AbstandSchutzgebiete in Fahrtrichtung auf UmweltkarteFahrtvorbereitung auf KartenFahrtvorbereitung mit AIP, VFR-Bulletin und Nachträgen, AISGgf. Flugplan aufgebenTragfähigkeitsermittlung durchführen entsprechend Startmasse, vorgesehener Gipfelhöhe und Temperatur in den verschiedenen HöhenMindestgasvorrat und Mindestlandemasse sicherstellen, maximale Anzahl Gasflaschen/Personen je nach KorbgrößeSicherstellen, dass alle Betriebsgrenzen während der Fahrt eingehalten werden können---Behördliche Auflagen feststellen und deren Einhaltung sicherstellen–––UntergrundWindstärke und RichtungHindernisfreiheit in StartrichtungStartgelände auf Eignung prüfenStartplatz festlegen und absperren---Bodenmannschaft zum geplanten Ablauf einschließlich Starvorgang und Kommandos einweisenEinzelaufgaben verteilen und dem jeweils Ausführendem näher erläuternSchutzkleidung und Schutzhandschuhe der Mannschaft prüfen---------Mindestausrüstung entsprechend FlughandbuchKorb mit Brenneranlage aufrüsten, Schläuche überprüfen, Korbseile selbst anschließen und sichernGaszylinder voll gefüllt in richtiger Stellung sicher befestigenSchläuche ohne greifbare Schlaufen verlegen und zulässige Biegeradien beachtenMit angelegter Schutzkleidung komplettes Gassystem mit allen Flaschen auf Dichtigkeit und Funktionsfähigkeit durch Brennerprobe prüfen, anschließend alle Schläuche leer brennen und alle Ventile schließen, kein unverbranntes Gas freisetzenInstrumente und Funkgerät befestigen, einstellen und Funktionsprüfung durchführenAlle Gegenstände wie Bordpapiere, Karten, Pilotenausrüstung an Bord nehmen, um sofortiges Abheben nach dem Heißfüllen zu ermöglichenAusführliche Einweisung der Mitfahrer für den gesamten FahrtablaufKorb umlegen und Starthilfeseil straff anschließen------------Hüllenseile gemäß Flughandbuch am Brennerrahmen befestigen und Leinen griffbereit verlegen und sichernVentilator Sichtprüfung auf Beschädigungen, Tankinhalt prüfenVor dem Ausziehen der Hülle nochmalige Prüfung der WindrichtungSicheren Abstand der Zuschauer kontrollierenBodenmannschaft mit Schutzbekleidung in Füllposition aufstellen, Hülle kalt füllenSichtkontrolle Kronenring, Parachute fixieren, Leinenlauf prüfen, Sichtkontrolle HülleWenn Hülle fast prall, mit einem Brenner Hüllenluft aufheizen und Ballon aufrichtenWenn Ballon senkrecht steht, Überschwingen durch Kommando an Bediener der Kronenleine verhindernVentil- und Parachuteleinen nachziehen und Hüllenluft weiter aufheizenMitfahrer zusteigen lassen, Ballon durch weiteres Aufheizen immer prall haltenProbe-Ventilzug durchführen und alle Kletten des Parachutes öffnenInstrumente und Funkgerät einschalten-------Überprüfung aller Befestigungen von Korb und Hüllenseilen, BrennerprüfungStartrichtung frei von Personen und HindernissenSicherung an der Starthilfe lösenBodenmannschaft Start ankündigen und zur Seite treten lassenWenn Korb vom Boden abhebt und genügend Steigkraft hat, ggf. auch zum Überwinden von Scheinauftrieb, Starthilfe auslösenZügig auf Sicherheitsmindesthöhe steigenStartmeldung absetzen, sofern erforderlich-----------Einhalten einer gleich bleibenden FahrthöhePlanmäßige Höhenänderungen mit gleichmäßigen Auf- und AbstiegsratenKontrollierter Übergang auf gleichmäßige Fahrthöhe nach Auf- oder AbstiegenVergleichen der Variometerangaben mit der eigenen BeobachtungEinhalten der Fahrthöhe ohne InstrumentenbeobachtungFahrten zum Kennenlernen des Ballonverhaltens unter besonderer Beachtung der Hindernisfreiheit in FahrtrichtungRegelmäßige Überprüfung der Betriebsbereitschaft aller BrennerStändige Kontrolle des GasvorratsWahl eines günstigen Zeitpunktes zum Umschließen von leeren auf volle Gasflaschen mit sofortiger Überprüfung der Dichtheit und Betriebsbereitschaft des Systems. Vor dem Umschließen Schläuche vollständig entleeren, wenn keine Ringleitung verwendet wirdKennenlernen des Gasverbrauches bei unterschiedlichen BedingungenRegelmäßiges Wiederholen der Notverfahren, bis automatisiertes Handeln vorliegt-----Beobachtung des Wetters und daraus resultierende Entscheidungen über den weiteren FahrtverlaufStandortbestimmungen mit verschieden MethodenBeobachtung der Fahrtrichtung in verschiedenen Höhen zum Erreichen günstiger LandegeländeBerechnung der FahrgeschwindigkeitNotwendige Funkkontakte mit Flugsicherungsstellen und Bodenmannschaft---------Prüfen der Windgeschwindigkeit und Windrichtung am Boden z.B. durch Beobachtung von Rauch, Fahnen, Bäumen, Gräsern usw.Die Wahl des Landegeländes unter Berücksichtigung des Bodenwindes: Ausreichende Größe, Hindernisfreiheit in Landerichtung, Windschatten, TälerErneute Unterweisung der MitfahrerVerstauen aller beweglichen GegenständeBrenner und Gasvorrat auf allen Heizsystemen prüfenBallonkorb ausrichten, falls Drehventile vorhandenFestlegen eines spätesten Aufsetzpunktes auf dem geplanten LandefeldAbstieg bis in Bodennähe einleiten, langsamere Luftschichten zum Geschwindigkeitsabbau nutzen, dabei nicht mit Bäumen oder Sträuchern bremsen, mit Tragfähigkeitsverlust durch Einbeulen der Hülle rechnenJe nach geplanter Landeart Parachute- oder Schnellentleerungsleine entsichert in der Hand halten---Mit kurzen Brennerstößen gleichmäßig weiter sinken, bzw. bereits in Bodennähe Höhe über Grund haltenBei Erreichen geeigneter Landestelle Ventile für Pilotflamme schließenVor dem Aufsetzen Ventile dosiert ziehen, um erneutes Abheben zu vermeiden-------Wenn Hindernisfreiheit entsprechend Geschwindigkeit ausreichend, Ballon abfangen und gleichmäßige Höhe je nach Entleerungssystem über Grund haltenVor der geplanten Landung Pilotflammen am Brenner schließen. Bei ausreichender Zeit auch die Flüssiggasventile der Gasflaschen schließenBei Parachuteentleerungssystemen in entsprechender Höhe Parachuteleine zügig durchziehen, kurz vor dem Aufsetzen gut festhalten, dabei Parachuteleine nicht loslassenBei Schnellentleerungssystemen in entsprechend geringerer Höhe Entleerungsleine zügig durchziehen, Sichtkontrolle, dass Top offen ist, und sich gut festhaltenBei kurzen Landestrecken kurz hinter letztem Hindernis mit notwendiger Sinkgeschwindigkeit dem Boden nähernPilotflammen schließenIn Abhängigkeit vom Entleerungssystem zwei bis vier Sekunden vor dem Aufsetzen Entleerungsventil-Leine zügig durchziehen, gut festhalten und erneutes Abheben verhindern--------Zuschauer in sicherem Abstand haltenNach der Landung alle Schläuche leer brennen, Ventile schließen, kein unverbranntes Gas freisetzenMitfahrer aussteigen lassenBodenmannschaft zieht an Kronenleine in Richtung der Luftströmung, dabei Parachute nur leicht öffnenWenn die Hülle Schräglage erreicht hat und nicht mehr über dem Brenner steht, Parachute ganz öffnenPilot verlässt als letzter den KorbParachute-/Schnellöffnungsleinen sofort bis zum Anschlag zur oberen Hüllenöffnung ziehenSofern erforderlich, Landemeldung an Flugsicherung absetzen---Abrüsten der Hülle und des Korbes entsprechend Ballonmuster und Anweisungen im FlughandbuchEintragungen im Bord- und Fahrtenbuch vornehmen, festgestellte Mängel eintragen und meldenEigentümerrechte beim Befahren des Landegeländes beachten---Funkgeräte zum Laden und Gasflaschen zum Füllen vorbereitenLagerungTrocknenDer nachfolgende Lehrplan ist eine Richtlinie für den Ablauf und die Inhalte der praktischen Ausbildung. Der in der praktischen Ausbildung verwendete Freiballon muss für die Ausbildung geeignet sein. Da nicht alle musterspezifischen Eigenarten verschiedener Ballone berücksichtigt werden können, sind alle Übungen gemäß der im Flughandbuch des in der Ausbildung verwendeten Ballons aufgeführten Verfahrensanweisungen durchzuführen.Alle Kontrollen sind anhand der Klarlisten durchzuführen.Gasballone sind bei Vorbereitung einer Fahrt, Start, Fahrt, Landung und Abrüsten nach den Angaben des zum Ballon gehörenden Flughandbuches des Herstellers und den gemäß § 27 LuftBO zu erstellenden Klarlisten zu betreiben.StartgeländeBodenmannschaftHülle (Netzballon)Hülle (netzloser Ballon)StartFahrtFahrübungen während der FahrtAlle Übungen sind bei verschiedenen Wetterbedingungen und unterschiedlichen Temperaturen durchzuführenWeitere Tätigkeiten während der FahrtLandungVorbereitungen zur LandungLandung mit stehendem Ballon bei schwachem bis leichtem BodenwindLandung mit liegendem Ballon bei stärkerem BodenwindBei jeder Landung ist ein erneutes Abheben und damit verbundenes Pendeln des Ballons durch rechtzeitiges Öffnen des Parachutesdem Aufsetzen zu vermeiden. Ist eine Landung bis zum zuvor festgelegten spätesten möglichen Landepunkt nicht erfolgt, durchstarten!Ballon entleeren (netzloser Ballon)Ballon entleeren (Netzballon)VerpackenAnmerkung: Sofern noch Gasballonen alter Bauweise (Reißbahhn, Ventil, Netz) ausgebildet wird, so ist analog zu verfahren, die Anweisungen im Flughandbuch sind zu berücksichtigen.Heißluftballone sind bei Vorbereitung einer Fahrt, Start, Fahrt, Landung und Abrüsten nach den Angaben des zum Ballon gehörenden Flughandbuches des Herstellers und den gemäß § 27 LuftBO zu erstellenden Klarlisten zu betreiben.StartgeländeBodenmannschaftBallonkorb und GassystemHülleBeim Aufrüsten gilt grundsätzlich: Ballon immer prall halten, um die angreifenden Kräfte durch den Wind so gering wie möglich zu halten und so schnell wie möglich zu starten, um den Ballon und seine Starfessel so kurz wie möglich den Windkräften am Boden auszusetzen.Fahrübungen während der FahrtAlle Übungen sind bei verschiedenen Wetterbedingungen und unterschiedlichen Temperaturen durchzuführenWeitere Tätigkeiten während der FahrtVorbereitungen zur LandungLandung mit stehendem Ballon bei schwachem bis leichtem BodenwindSchleiflandung bei stärkerem BodenwindBei jeder Landung ist ein erneutes Abheben und damit verbundenes Pendeln des Ballons durch rechtzeitiges Öffnen des Parachutesdem Aufsetzen zu vermeiden. Ist eine Landung bis zum zuvor festgelegten spätesten möglichen Landepunkt nicht erfolgt, durchstarten!

Anlage 7CTheoretische Prüfung zum Erwerb der Lizenz für Freiballonführer(zu § 10)

Fundstelle des Originaltextes: BAnz. 2006, Nr. 60, Beilage Nr. 60a, 125

12Die Abnahme der theoretischen Prüfung ist durch den Ausbildungsleiter des Ausbildungsbetriebes/der Ausbildungseinrichtung für den Bewerber bei der zuständigen Stelle zu beantragen.Diese Prüfung ist eine schriftliche oder computergestützte Prüfung in den nachfolgend aufgeführten sieben Fächern und kann, nach Ermessen der zuständigen Stelle, an einem oder mehreren Tagen abgelegt werden. Mehrere Prüfungsfächer können zusammengefasst werden. Die Prüfung besteht aus mindestens 120 Fragen. Der überwiegende Teil der Prüfung muss aus Auswahlfragen (Multiple Choice) nach dem jeweils gültigen amtlichen Fragenkatalog bestehen. Die folgenden Bearbeitungszeiten dürfen nicht überschritten werden:345Ein Prüfungsfach gilt als bestanden, wenn der Bewerber in diesem Fach mindestens 75% der möglichen Punkzahl erreicht hat. Punkte dürfen nur für richtige Antworten vergeben werden.Eine praktische Sprechfunkprüfung am Boden ist gesondert durchzuführen, wenn der Bewerber nicht bereits Inhaber eines Flugfunkzeugnisses ist.Die Sprechprüfung von etwa 30 Minuten Dauer je Bewerber beinhaltet die praktische Abwicklung des Sprechfunkverkehrs unter der Annahme eines Fluges nach Sichtflugregeln entweder in deutscher Sprache (BZF II) oder in deutscher und englischer Sprache sowie das Lesen eines Textes in englischer Sprache und die Übersetzung ins Deutsche (BZF I). Die Abwicklung des Sprechfunkverkehrs kann für mehrere Bewerber zusammen durchgeführt werden.FachBearbeitungszeit Std. (maximal)Luftrecht, Luftverkehrs- und Flugsicherungsvorschriften einschließlich Rechtsvorschriften des beweglichen Flugfunkdienstes1:00Navigation1:00Meteorologie1:00Aerostatik0:20Allgemeine Luftfahrzeugkenntnisse, Technik0:40Verhalten in besonderen Fällen0:30Menschliches Leistungsvermögen0:30gesamt5:00

Anlage 7DPraktische Prüfung zum Erwerb der Lizenz für Freiballonführer(zu § 10)

Fundstelle des Originaltextes: BAnz. 2006, Nr. 60, Beilage Nr. 60a, 126 - 127

123456789Die Abnahme der praktischen Prüfung ist durch den Ausbildungsleiter des Ausbildungsbetriebes/der Ausbildungseinrichtung für den Bewerber bei der zuständigen Stelle zu beantragen.Der Bewerber hat die praktische Prüfung auf der in der Ausbildung verwendeten Freiballonart der Größenklasse I abzulegen. Der in der praktischen Prüfung verwendete Freiballon muss den Anforderungen für die Durchführung der praktischen Prüfung genügen. Die Dauer der Fahrt soll etwa 60 Minuten betragen.Der Prüfer hat vor der Fahrt das Prüfungsprogramm in den Grundzügen mit dem Bewerber zu besprechen.Die Prüfungsfahrt ist so durchzuführen, als sei der Bewerber der einzige Freiballonführer an Bord. Die Verantwortung für die Flugdurchführung richtet sich nach § 4 Abs. 4 LuftVG.Der Prüfer soll sich an der Durchführung der Fahrt nicht beteiligen, es sei denn, dass ein Eingreifen aus Sicherheitsgründen oder zur Vermeidung von unannehmbaren Verzögerungen für andere Luftverkehrsteilnehmer erforderlich wird.Sollte der Bewerber die praktische Prüfung aus für den Prüfer nicht gerechtfertigten Gründen abbrechen, ist die gesamte Prüfung zu wiederholen. Wird die Prüfung aus für den Prüfer gerechtfertigten Gründen abgebrochen, sind in einer weiteren Fahrt nur die nicht durchgeführten Übungen zu prüfen.Der Bewerber kann jede Übung und jedes Verfahren einmal wiederholen. Der Prüfer kann die Prüfung jederzeit abbrechen, wenn die fliegerischen Fähigkeiten des Bewerbers erkennen lassen, dass die gesamte Prüfung wiederholt werden muss----Führen des Freiballons innerhalb der Betriebsgrenzenruhige und exakte Durchführung sämtlicher Übungengutes Urteilsvermögen und Verhalten als Luftfahrer (airmanship)Anwendung von Kenntnissen aus der Luftfahrt und Kontrolle über den Freiballon zu jedem Zeitpunkt der Fahrt, so dass die erfolgreiche Durchführung eines Verfahrens oder einer Übung zu keiner Zeit ernsthaft gefährdet ist.Der Bewerber hat folgende Fähigkeiten nachzuweisen:Die einzelnen Übungen der praktischen Prüfung werden mit " bestanden " (b) oder " nicht bestanden " (nb) bewertet. Werden mehr als drei Übungen nicht bestanden, muss der Bewerber die gesamte Prüfung wiederholen. Ein Bewerber, der nur eine Übung nicht besteht, muss nur die nicht bestandene Übung wiederholen. Wird in der Wiederholungsprüfung diese Übung erneut nicht bestanden, ist die gesamte Prüfung zu wiederholen.PrüfungsnachweisPraktische Prüfung zum Erwerb der Lizenz für FreiballonführerI. PrüfungsfahrtÜbungen I BewertungI B/NBII. Ergebnis der Prüfung:---------------------------------I Bestanden / Nicht bestanden * I---------------------------------III. Bemerkungen:Name und Vorname des Bewerbers: .............................................Anschrift: ..................................................................Ballonart: Gasballon / Heißluftballon * Muster: .....................Eintragungszeichen: ................... Größe: ................... m3Startplatz: ................... Startzeit: ..................Landeplatz: ................... Landezeit: ..................Fahrtzeit: ..................------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------1. Fahrtvorbereitung I------------------------------------------------------------------------------2. Aufrüsten des Freiballons I------------------------------------------------------------------------------3. Außen- und Innenkontrolle nach Klarliste I------------------------------------------------------------------------------4. Start und Steigen auf eine vorgegebene Fahrthöhe I------------------------------------------------------------------------------5. Durchführung der Fahrt IDurchführung der notwendigen Maßnahmen und Kontrollen Iwährend der Fahrt INavigation INotverfahren I------------------------------------------------------------------------------6. Sprechfunkverkehr I------------------------------------------------------------------------------7. Einnehmen von Höhen zum Erreichen günstiger IFahrtrichtungen I------------------------------------------------------------------------------8. Auswahl geeigneter Landegelände I------------------------------------------------------------------------------9. Zwischenlandung bzw. bei höheren Windgeschwindigkeiten ILandeanfahrt ohne Bodenberührung aus ISicherheitsmindesthöhe I------------------------------------------------------------------------------10. Endlandung I------------------------------------------------------------------------------11. Entleeren der Hülle I------------------------------------------------------------------------------12. Verpacken des Freiballons nach der Endlandung I------------------------------------------------------------------------------..................................... ...........................Ort und Datum Unterschrift Prüfer..................................... ...........................Prüfer-Nr. Name in Druckbuchstaben* Nichtzutreffendes ist zu streichen

Anlage 8ALehrplan für die theoretische Ausbildung zum Erwerb der Lizenz für Luftschiffführer(zu § 11)

Fundstelle des Originaltextes: BAnz. 2006, Nr. 60, Beilage Nr. 60a, 128 - 141

Luftrecht, Luftverkehrs- u. FlugsicherungsvorschriftenNavigationAllgemeine NavigationFunknavigationFlugplanungMeteorologieAerodynamikAllgemeine Luftfahrzeugkenntnisse, TechnikFlugleistungBeladung und SchwerpunktLuftschiffkundeElektrotechnik und AvionikInstrumenteTriebwerkeBesondere Situationen im FlugbetriebMenschliches LeistungsvermögenPhysiologie für LuftschiffführerGrundlagen Flugpsychologie----Entstehung eines GesetzesGesetze, Rechtsverordnungen, Richtlinien und BekanntmachungenÜbersicht über das LuftrechtVeröffentlichungen---ICAO (International Civil Aviation Organization)World Meteorological OrganizationJAA / EASA---Abkommen über die internationale Zivilluftfahrt (Chicago Convention)Warschauer Abkommen (Änderungen in Den Haag und Guadalajara)Römer Haftungsabkommen--Erlaubnispflichtiges LuftfahrtpersonalErlaubniserteilung an Luftfahrer----Zulassungspflichtiges LuftfahrtgerätMusterzulassung von LuftfahrtgerätVerkehrszulassung von LuftfahrtgerätTechnische Betriebsvorschriften-----Einteilung der FlugplätzeGenehmigungspflichtMarkierung und Befeuerung von FlughäfenMarkierung und Befeuerung von LandeplätzenMilitärflugplätze---------------------Grundregeln für das Verhalten im LuftverkehrVerantwortlicher LuftfahrzeugführerFlugvorbereitungSichtflugregelnMindestabstand zu anderen Luftfahrzeugen und HindernissenAusweichregelnLichterführung für LuftfahrzeugeFlugbetrieb auf einem Flugplatz ohne und mit FlugverkehrskontrollstellePflichten des LuftfahrzeugführersLuftraumordnung der Bundesrepublik DeutschlandFlugplanFlugverkehrskontrollfreigabeFunkverkehrSignale und ZeichenUhrzeit und MaßeinheitenAnzeige von Flugunfällen und sonstigen StörungenGefahrenmeldungAbwerfen von GegenständenReklameflügeAußenstarts und Außenlandungen von LuftschiffenÜbungsflüge unter angenommenen Instrumentenflug-Bedingungen--–––––––FlugverkehrskontrolldienstFluginformationsdienstFlugalarmdienstFlugberatungsdienstFlugfernmeldedienstFlugnavigationsdienstBüro der Nachrichten für LuftfahrerAufbau der Flugsicherung––––Geografischer Bereich des Such- und Rettungsdienstes der BRDSAR-EinrichtungenVerfahrenSignale und ZeichenSuch- und Rettungsdienst (SAR)---––––––Ausrüstung des Luftschiffes, insbesondere FlugsicherungsausrüstungFlughandbuchVerbot der Inbetriebnahme luftuntüchtiger LuftfahrzeugeAusfall von AusrüstungsteilenPflichten des LuftfahrzeugführersErforderliche BetriebsstoffmengenAllgemeines––––––––––––––LuftfahrtunternehmenAusrüstung der LuftschiffeFlugbetriebshandbuch (FBH)Flugbetriebsleiter (FBL)Zusammensetzung der FlugbesatzungFlugdienst- und Ruhezeiten von BesatzungsmitgliedernAufenthalt im FührerraumFlugdurchführungsplanBetriebsstoffmengenMindestausrüstungslisteMindestflughöhen nach FBHFluggästeWettermindestbedingungenBeförderung gefährlicher GüterFlugbetriebsvorschriften für den Betrieb von Luftfahrzeugen in LuftfahrtunternehmenEinsatz von berufsmäßig tätigen Luftschiffführern außerhalb von Luftfahrtunternehmen---HaftpflichtLuftfahrtveranstaltungenEin- und Ausflug deutscher Luftfahrzeuge--Rechtsvorschriften des beweglichen Flugfunkdienstes (national und international)Durchführung des Sprechfunkverkehrs bei Flügen nach Sichtflugregeln in deutscher und englischer Sprache.--------Gestalt der Erde und Standortfestlegung auf der ErdoberflächeNavigatorische Größen und Maßeinheiten in der LuftfahrtNavigationsrechnerZeitrechnungAbweitung und LängendifferenzNavigatorische LinienSphärisches DreieckMeridiankonvergenz-----AllgemeinesErdachsige Merkator-AbbildungBerührkegelkarteLambert'sche Schnittkegel-AbbildungLuftfahrtkarten in der AIP---------BezugsrichtungenKursbegriffePeilbegriffeGeschwindigkeitsbegriffeGrundlagen des WinddreiecksWinddreiecksaufgabenWinddreiecksaufgaben mit dem NavigationsrechnerKoppelnavigation (Standortbestimmung)Kursverbesserungen nach der 1/60-Regel------Ungerichtetes Funkfeuer (Non Directional Radio Beacon/NDB)Automatisches Funkpeilgerät (Automatic Direction Finding Equipment/ADF)UKW-Drehfunkfeuer (VHF Omni-directional Radio Range/VOR)VOR-BordanlageGPS (Grundlagen, Arbeitsprinzip, Fehlverhalten)Radaranlagen (Grundlagen, Arbeitsprinzip, Bordanlagen)-----der Flugleistung des Luftschiffesder Verfügbarkeit/Erreichbarkeit der Bodenmannschaftder meteorologischen Lageder Navigationseinrichtungender Flugsicherungslage--Zusammensetzung der LuftPhysikalischer Aufbau und Eigenschaften-----MaßeinheitenMessungVertikale Druck und DichteverteilungBarometrischen HöhenstufeIsobaren und Isohypsen------Geostrophischer WindGradientwindReibungswindBesondere orografische LuftströmungenTurbulenzBeobachtung und Messung des Windes--Zustandsänderung des WassersAdiabatische Vorgänge---BodeninversionAufgleitinversionAbsinkinversion---WolkenbildungInternationale WolkenklassifikationWolkenbeobachtung---EntstehungMessungNiederschlagsformen--EntstehungFormen----StrahlungsnebelMischungsnebelAdvektionsnebelSeerauch----Arten des EisansatzesEntstehungMaßnahmen zur EisverhütungVorhersage--EntwicklungsstadienGewitterarten--Allgemeine Zirkulation der Erde, planetarisches Windsystem––––ArktikluftPolarluftTropikluftÄquatorluftEinteilung der Luftmassen--------PolarfrontAusbildung einer IdealzykloneWarmfrontWarmsektorKaltfrontOkklusion–––Troglinie, TrogKonvergenzlinienBöenlinie (Squall.Linie)Frontähnliche ErscheinungenKaltlufttropfen--EntstehungHochdruckgebilde------Organisation des Deutschen Wetterdienstes (DWD)Gebrauch des AIP/MET––Planmäßige Meldungen (METAR, TAF, GAFOR, GAMET, Ballonwetter)Bedarfsmeldungen (SPEZI, SIGMET)Wettermeldungen––Aktuelle WX-KartenPrognostische WX-KartenWetterkartenAIRREP/PIREPWettersatelliten------TemperaturDruckDichteErdbeschleunigungZähigkeitKompressibilität----Stromfaden und StromröhreKontinuitätsgleichungGrundgesetz der Dynamik nach NewtonBernoullische Gleichung--Laminare und turbulente GSEigenschaften der GS-------Widerstandsformel/ReibungswiderstandDruckwiderstand (Formwiderstand)ProfilwiderstandInduzierter WiderstandInterferenzwiderstandGesamtwiderstand--Geometrische Parameter des LuftschiffkörpersAerodynamische Bezugssysteme und Winkel----AuftriebsformelEntstehung eines AuftriebsPolardiagrammeLuftschiffpolare, Profilpolare, Gesamtpolare---Begriffe: statische Stabilität und dynamische StabilitätLängsstabilitätRichtungsstabilität---Aerodynamik am LuftschraubenblattStrömungsverhältnisse und Druckverhältnisse im LuftschraubenstrahlWirkungsgrad der Luftschraube---Physikalische/chemische Eigenschaften der Gase (Traggase)Zustandsgleichung der GaseGasgesetze---Wechselwirkung Aerodynamik, Aerostatik, TriebwerksleistungEinfluss der Umweltbedingungen auf die FlugleistungenEinfluss der Traggas-Parameter auf die Flugleistungen---GeschwindigkeitenHöhenbegriffeStart- und Landestrecken, Hindernisfreiräume--------Manöver am BodenStartSteigflugReiseflugSinkflugAnflugLandungDurchstarten--Einflüsse auf FlugleistungFestigkeitsgrenzen--––––––––––LeermasseBetriebsleermasseBetriebsmasseStartmasseLandemasseFlugmasseNullballastmasseNutzlast (payload)statische Schwere (static heaviness)zulässige MassenMasse, Massebegriffe, Gewicht (Schwere)–––-Definition „Schwerpunkt“Moment/ Momentengleichung /statisches GleichgewichtBezugslinien/-ebenenStationen, HebelarmeSchwerpunkt und Schwerpunktsgrenzen----Massen- und Schwerpunktgrenzen anhand des FlughandbuchsLadekapazität und maximal zulässige Bodenbelastung der Fracht- und Passagierräume,gezielte Verschiebung der Schwerpunktlage durch Umladung, Betankung und BallonetfüllungEinfluss des Kraftstoffverbrauchs auf die Schwerpunktlage-----Statische BelastungenDynamische BelastungenMethoden zur Sicherstellung der Betriebsfestigkeit (Safe-life-Methode, Fail-safe-Methode)Besonderheiten bei der Krafteinleitung in dünnwandige KonstruktionenLuftfahrtwerkstoffe, Werkstoffe im Luftschiffbau-----Aufbau des SkelettsAufbau der Hülle, Ballonets, TraggaszellenHüllendrucksysteme und DruckregulierungAufbau des LeitwerksAufbau der Gondel (Führer-, Passagier- und Frachtkabine)----Bedienelemente (Steuerknüppel, Steuerhorn, Pedale, Handräder)Übertragungselemente (Steuerseile, -gestänge, -ketten, Umlenkrollen- und hebel)Steuerelemente (Ruder, Klappen)(Elektrische Übertragungselemente und Stellmotoren - siehe Elektrotechnik und Avionik)---Grundlagen der HydromechanikBauelemente (Pumpen, Ventile, Regler, Druckspeicher, Filter, Anzeigegeräte, Vorratsbehälter, Arbeitszylinder, Hydraulikmotoren)Grundaufbau von Hydrauliksystemen---Auslegungsarten, HauptbaugruppenFederung und DämpfungRadkörper, Reifen (und Bremsen)-----Anforderungen und AuslegungBaugruppen (Behälter, Pumpen, Filter, Ventile, Leitungen)Be- und EntlüftungBe- und EnttankungBedienung und Überwachung-----Brandklassen und LöschmittelBrandwarnanlagenEingebaute FeuerlöschanlageHandfeuerlöscherBedienung und Überwachung--NotausgängeSchwimmwesten, Schlauchboote, Rutschen, Signalmittel, Notaxt---------Physikalische/chemische GrundlagenDefinition der elektrischen Größen und grundlegende ZusammenhängeBerechnung einfacher SchaltkreiseBatterienThermoelementeGleichstromgeneratoren und -motoreStromüberwachungsinstrumenteStromverbraucherAufbau von Gleichstrombordanlagen-----Physikalische Grundlagen, Größen und grundlegende Zusammenhänge der Wechsel- und DrehstromtechnikBerechnung einfacher Wechsel- und DrehstromkreiseTransformatoren, Umformer und GleichrichterWechsel-/ Drehstromgeneratoren und -motoreAufbau von Wechsel-/Drehstrombordanlagen----Definition, Größen und physikalisch Zusammenhänge einer SchwingungModulation und DemodulationBauelementeAntennentechnik---Begriffsbestimmungen: Steuern und RegelnAnaloge und digitale Bauelemente des RegelkreisesAufbau und Verhalten des Regelkreises-----SchaltalgebraAllgemeiner Aufbau eines ComputersAufgaben der CPU, des Motherboards, des BUS und der SchnittstellenDatenspeicherEingabe-/Ausgabeperipherie----HöhenmesserFunkhöhenmesserFahrtmesserVariometer---KreiselKurskreiselKünstlicher Horizont--MagnetkompassFernkompassanlagen-------DrehzahlmesserDruckmesserTemperaturmesserVerbrauchsmessungVorratsmessungDrehmomentmessungVibrationsmessung--------------Allgemeine Begriffe und Grundkenntnisse der Thermodynamik (- mechanisches Wärmeäquivalent, adiabatische-, isochore-, isobare-, isotherme und politrope Zustandsänderung, Kreisprozesse des Otto- und Dieselmotors)Einteilung der Kolbentriebwerke nach Arbeitsprinzip und BauformBaugruppen (Kurbeltrieb, Kurbelgehäuse, Zylinder, Ventilsteuerung, Hilfsgetriebe, Propelleruntersetzungsgetriebe)Wirkungsgrad des MotorsLeistungsabgabe/Leistungskurven/LeistungsverhaltenLeistungssteigerung (Lader)Triebwerksbedienung und -überwachungPropelleranlagenKühlsystemZündanlageKraftstoffanlageKraftstoffe (physikalische und chemische Eigenschaften)Mischungsverhältnis und VerbrennungsprozessSchmierstoffanlage, (Überblickskenntnisse zum Aufbau und Arbeitsweise)-Propellerturbinen und Turbinenluftstrahltriebwerke (Hauptbaugruppen, Arbeitsprinzip und Arbeitsweise)----Allgemeine Regeln bei Not- und SicherheitslandungenNotlandungen auf schwierigem Gelände mit und ohne Unterstützung durch BodenmannschaftNotlandungen auf WasserNotlandungen ohne Triebwerksunterstützung (Free ballooning)-----Verhalten bei sich verschlechternder SichtGewitterNebel und NebelschwadenTurbulenzenRegen, Hagel und Schnee--------VergaserbrandTriebwerksbrandHüllenbrandBrand in der Kabine und im CockpitRauchentwicklung in Cockpit und KabineAuswahl des Löschmittels nach BrandklasseAnwendung eines FeuerlöschersGefahren beim Löschen--Schwimmhilfen und SchwimmwestenUmgang mit und Gebrauch von Schwimmwesten-----Bedeutung für den NotfallVerantwortlichkeiten von Flugbesatzung und FlugbegleiternVorbereitung der Passagiere für den NotfallVerhalten im Augenblick der NotlandungVorbereitung und Durchführung der Evakuierung---Ursache der VerwirbelungEinfluss von Geschwindigkeit und Masse des WirbelverursachersBeharrungsvermögen und Ausbreitung der Wirbel---AtmosphäreAtmungAuswirkungen des reduzierten Gesamtdrucks----Auge und SehvermögenLagesinn des Körpers im RaumOhr, Hörvermögen und GleichgewichtsorganRäumliche Orientierung---Fliegerische FitnessErnährungsphysiologieEinflüsse von Medikamenten, Drogen, Alkohol und Rauchen----Aufmerksamkeit und VigilanzWahrnehmungGedächtnisLernen und Verhalten---Zuverlässigkeit des menschlichen VerhaltensModell über menschliche FehlerFehlerentstehung----SicherheitsbewusstseinKoordination in der Flugbesatzung (Multi-Crew Concepts)KooperationKommunikation---Persönlichkeit, Verhalten, EinstellungIndividuelle PersönlichkeitsunterschiedeErkennen von riskantem Verhalten------Aktivierung/MotivationStressErmüdungFatigueZirkadianischer RhythmusFatigue- und Stressmanagement---Vorteile und Nachteile"Automation complacency"ArbeitskonzepteGesetzgebung in der Bundesrepublik Deutschland auf dem Gebiet der LuftfahrtNationale Organisationen in der LuftfahrtInternationale Organisationen in der LuftfahrtInternationale AbkommenLuftfahrtpersonalLuftfahrtgerätFlugplätzeLuftverkehrsvorschriftenFlugsicherung, Such- und RettungsdienstFlugbetriebSonstigesFlugfunkdienstGrundlagen der NavigationKartenkundeKoppelnavigationGrundlagen der FunktechnikFunknavigationseinrichtungen Boden- und BordanlagenFunknavigationsverfahren (Homing/stehende Peilung/Tracking)Navigation mit FremdpeilungFunknavigationskartenFestlegung des Flugweges unter BerücksichtigungKartenvorbereitungFlugleistungsberechnungKraftstoffbedarfsrechnungErstellung des VFR-FlugdurchführungsplansErstellung des ATC-FlugplansErdatmosphäreWärmehaushalt der AtmosphäreAtmosphärischer DruckTemperaturLuftfeuchtigkeitLuftdichteSichtBarometrische HöhenmessungLuftströmungenThermodynamik der AtmosphäreInversionWolkenNiederschlagDunstNebelVereisungGewitterLuftmassenFrontenBegriff der FrontHochdruckgebiet (Antizyklone)Information und DokumentationMeteorologische FlugvorbereitungAllgemeine GrundbegriffeStrömungsgesetze für inkompressible, reibungsfreie und stationäre FluideGrenzschicht (GS)Aerodynamischer Widerstand / WiderstandsbeiwertAerodynamik des LuftschiffkörpersAuftrieb / AuftriebsbeiwertStabilitätAerodynamik der LuftschraubeGaslehreAerostatik/Aerostatischer AuftriebLufttüchtigkeitsvorschriftenGrundlagen zur FlugleistungDefinitionen und BegriffeFlugleistungsbetrachtungen in den FlugphasenFlugleistungsangaben im FlughandbuchNotwendigkeit der Beladungs- und SchwerpunktsrechnungGrundlagen zu Beladungs- und SchwerpunktsrechnungLade- und Schwerpunktplan (Load and Trim Sheet)Bauweisen und LuftfahrtwerkstoffeBelastungen/FestigkeitAufbau des LuftschiffkörpersLuftschiffsteuerungHydraulikanlageFahrwerkHeizungs- und Klimaanlagen (Allgemeine Grundkenntnisse über Aufbau und Arbeitsweise)KraftstoffanlageFeuerlösch- und BrandwarnanlagenDruckluftanlagen (Allgemeine Grundkenntnisse über Aufbau und Arbeitsweise)Not- und RettungsausrüstungGrundlagen der GleichstromtechnikGrundlagen der Wechselstrom und DrehstromtechnikGrundlagen der Avionik/ElektronikElektronische und funktechnische BaugruppenSprechfunk-Bordanlagen (incl. Notsender)Funknavigationsanlagen und RadaranlagenGrundlagen der Steuerungs- und RegelungstechnikGrundlagen der ComputertechnikDoseninstrumenteKreiselinstrumenteKompassTriebwerks- und AnlagenüberwachungsinstrumenteInstrumente zur Überwachung der Traggas- und BallonetluftparameterFunknavigationsinstrumenteIntegrierte FlugüberwachungssystemeFernübertragungssystemeKolbentriebwerkeTurbinentriebwerke(nur Überblickskenntnisse)NotlandungenMeteorologische GefahrensituationenVerhalten bei offenem und schwelendem BrandSchwimmwestenBergerolleLuftverwirbelungen durch andere Luftfahrzeuge (Großflugzeuges)Atmosphäre und AtmungSinnesorgane und räumlicher OrientierungsverlustFliegerische FitnessMenschliche InformationsverarbeitungMenschliche FehlerEntscheidungsfindung/ KonzepteFehlervermeidung und -bewältigung, Cockpit-ManagementPersönlichkeitMenschliche Überbelastung und UnterforderungFortgeschrittene Automatisierung im Cockpit (Allgemeiner Überblick)

Anlage 8BLehrplan für die praktische Ausbildung zum Erwerb der Lizenz für Luftschiffführer(zu § 11)

Fundstelle des Originaltextes: BAnz. 2006, Nr. 60, Beilage Nr. 60a, 142 - 143

Flugausbildung auf LuftschiffenAnmerkung:Anmerkung:---Außen- und Innenkontrolle nach KlarlisteAnlassen der TriebwerkeÜberprüfung der Triebwerke und Systeme----StartNormales StartverfahrenNotstartverfahrenStart mit simuliertem Triebwerksausfall---Einhaltung der sicheren Steigflugbahn und FlugparameterÜbergang zum HorizontalflugSteigflug bis auf „Prallhöhe“ und Flug in „Prallhöhe“----------Horizontalmanöver und stationärer HorizontalflugKurvenflugKurvenflug mit konstantem Radius um eine feste LandmarkeOrientierung, einschließlich Kleinorientierung, KoppelnavigationWindbestimmungBeobachtung und Beurteilung der Wetterbedingungen und deren EntwicklungEinhaltung vorgegebener Flugbahnparameter nach InstrumentenFliegen auf vorgegebenen Kursen über Grund nach SichtStandortbestimmung mit Hilfe von FunknavigationsinstrumentenFührung des Flugdurchführungsplanes----Bestimmung der Überhitzung („Superheat“)Beurteilung der Massen von Ballast, Kraftstoff, Feuchtigkeit auf der HülleRechnerische Ermittlung der statischen Schwere (Faustformeln)„Erfliegen“ der statischen Schwere--Normaler SinkflugNotsinkflug--Einordnung in den FlugplatzverkehrAnflug mit simuliertem Triebwerkausfall--mit unterschiedlicher statischer Schwere (einschließlich Schwere < 0)mit simuliertem Triebwerkausfall-----Triebwerksbrand/-ausfallRauch/Feuer im Führerraum/Passagierkabine/FrachtraumSystemausfälle (Hüllendrucksystem, Hydrauliksystem, Elektrik, Instrumente, etc)„Free ballooning“ (Ausfall der gesamten Antriebsanlage)Notablassen des Traggases nach Notlandung und Evakuierung der Passagiere/Besatzung (Bergerolle)Flugvorbereitung, Flugplanung, Transport-/Verlegungsplanung für BodenmannschaftAblegen vom Mast und Manöver am BodenSteigflugFlugübungenBestimmung der statischen Schwere im Flug und TrimmungSinkflugAnflugLandungenBodenmanöver/ Anlegen an den Mast/ Sicherung des LuftschiffesSprechfunkverkehrGebrauch der KlarlistenKommunikation und Zusammenwirken mit der BodenmannschaftNotverfahrenAlle Elemente der Flugausbildung sind auch Bestandteil der Nachtflugausbildung.Abweichungen von den oben genannten Ausbildungsinhalten aufgrund bauartbedingter Besonderheiten der in der Ausbildung verwendeten Luftschiffmuster werden mit dem Ausbildungshandbuch genehmigt.

Anlage 8CTheoretische Prüfung zum Erwerb der Lizenz für Luftschiffführer(zu § 11)

Fundstelle des Originaltextes: BAnz. 2006, Nr. 60, Beilage Nr. 60a, 144

1Die Abnahme der theoretischen Prüfung ist durch den Ausbildungsleiter des Ausbildungsbetriebes für den Bewerber bei der zuständigen Stelle zu beantragen.Diese Prüfung ist eine schriftliche oder computergestützte Prüfung. Sie besteht aus den nachfolgend aufgeführten Fächern und ist in einem Gang innerhalb von 2 Tagen abzulegen.Ort und Zeit der Prüfung bestimmt die zuständige Stelle.23456Die Prüfung ist bestanden, wenn alle Prüfungsfächer bestanden sind. Ein Prüfungsfach gilt als bestanden, wenn der Bewerber in diesem Fach mindestens 75% der möglichen Punktzahl erreicht hat.Eine praktische Sprechfunkprüfung am Boden ist gesondert durchzuführen, wenn der Bewerber nicht bereits Inhaber eines Flugfunkzeugnisses ist.Die Sprechprüfung von etwa 30 Minuten Dauer je Bewerber beinhaltet die praktische Abwicklung des Sprechfunkverkehrs unter der Annahme eines Fluges nach Sichtflugregeln in deutscher und englischer Sprache sowie das Lesen eines Textes in englischer Sprache und die Übersetzung ins Deutsche (BZF I). Die Abwicklung des Sprechfunkverkehrs kann für mehrere Bewerber zusammen durchgeführt werden.Eine Wiederholungsprüfung ist durch den Bewerber zu beantragen und umfasst alle bis dahin nicht bestandenen Prüfungsfächer.Ist die theoretische Prüfung nach 2 Wiederholungsprüfungen nicht erfolgreich abgelegt, ist eine erneute Ausbildung nach Maßgabe der zuständigen Stelle erforderlich.Prüfungsfach (Sachgebiet)Prüfungszeit Minuten1Luftrecht, Luftverkehrs- und Flugsicherungsvorschriften602Navigation2.1Allgemeine Navigation452.2Funknavigation452.3Flugplanung603Meteorologie604Aerodynamik (Gaslehre, Aerostatik und Aerodynamik)605allgemeine Luftfahrzeugkenntnisse, Technik5.1Flugleistung305.2Beladung und Schwerpunkt305.3Luftschiffkunde305.4Elektrotechnik und Avionik305.5Instrumente305.6Triebwerke306Verhalten in besonderen Fällen307menschliches Leistungsvermögen30Gesamt:570

Anlage 8DPraktische Prüfung zum Erwerb der Lizenz für Luftschiffführer(zu § 11)

Fundstelle des Originaltextes: BAnz. 2006, Nr. 60, Beilage Nr. 60a, 145 - 149

123456789101112Die Abnahme der praktischen Prüfung ist durch den Ausbildungsleiter des Ausbildungsbetriebes für den Bewerber bei der zuständigen Stelle zu beantragen.Der Bewerber hat die praktische Prüfung auf einem in der Ausbildung verwendeten Luftschiff abzulegen. Das in der praktischen Prüfung verwendete Luftschiff muss den Anforderungen für die Durchführung der praktischen Prüfung genügen. Die Dauer des Fluges muss mindestens 90 Minuten betragen.Der Prüfer hat vor dem Flug das Prüfungsprogramm in den Grundzügen mit dem Bewerber zu besprechen.Der Bewerber muss das Luftschiff von dem Sitz aus führen, von dem er die Tätigkeit des verantwortlichen Piloten ausführen kann. Der Prüfungsflug ist so durchzuführen, als sei der Bewerber der einzige Pilot an Bord. Die Verantwortung für die Flugdurchführung richtet sich nach § 4 Abs. 4 LuftVG.Der Prüfer soll sich an der Durchführung des Fluges nicht beteiligen, es sei denn, dass ein Eingreifen aus Sicherheitsgründen oder zur Vermeidung von unannehmbaren Verzögerungen für andere Luftverkehrsteilnehmer erforderlich wird.Die Flugstrecke für wird vom Prüfer ausgewählt. Der Flug kann auf dem Startflugplatz oder einem anderen Flugplatz enden. Sofern möglich ist für die Planung der An- und Abflug eines Flugplatzes mit Flugverkehrskontrollstelle oder der Durchflug durch eine Kontrollzone vorzusehen. Der Bewerber ist für die Planung des Fluges verantwortlich und hat sicherzustellen, dass sich alle Ausrüstungsgegenstände und Unterlagen für die Durchführung des Fluges an Bord befinden.Sollte der Bewerber die praktische Prüfung aus für den Prüfer nicht gerechtfertigten Gründen abbrechen, ist die gesamte Prüfung zu wiederholen. Wird die Prüfung aus für den Prüfer gerechtfertigten Gründen abgebrochen, sind in einem weiteren Flug nur die nicht durchgeführten Abschnitte zu prüfen.Der Bewerber kann jede Übung und jedes Verfahren einmal wiederholen. Der Prüfer kann die Prüfung jederzeit abbrechen, wenn die fliegerischen Fähigkeiten des Bewerbers erkennen lassen, dass die gesamte Prüfung wiederholt werden muss.----Führen des Luftschiffes innerhalb der Betriebsgrenzenruhige und exakte Durchführung sämtlicher Übungengutes Urteilsvermögen und Verhalten als Luftfahrer (airmanship)Anwendung von Kenntnissen aus der Luftfahrt und Kontrolle über das Luftschiff zu jedem Zeitpunkt des Fluges, so dass die sichere Durchführung eines Verfahrens oder einer Übung zu keiner Zeit ernsthaft gefährdet ist.Der Bewerber hat folgende Fähigkeiten nachzuweisen:Die einzelnen Übungen der praktischen Prüfung werden mit "bestanden" oder "nicht bestanden" bewertet. Wird in einem Prüfungsabschnitt eine Übung nicht bestanden, so gilt dieser Abschnitt als nicht bestanden. Wird mehr als ein Prüfungsabschnitt nicht bestanden, muss der Bewerber die gesamte Prüfung wiederholen. Ein Bewerber, der nur einen Prüfungsabschnitt nicht besteht, muss nur den nicht bestandenen Abschnitt wiederholen. Wird in der Wiederholungsprüfung ein Abschnitt nicht bestanden, ist die gesamte Prüfung zu wiederholen. Dies gilt auch für Abschnitte, die bei einem vorherigen Versuch bestanden wurden. Die gesamte Prüfung ist innerhalb von 24 Monaten nach Bestehen der theoretischen Prüfung abzulegen.Nach einer nicht bestandenen praktischen Prüfung kann eine weitere Ausbildung erforderlich sein. Werden auch im zweiten Versuch nicht alle Abschnitte bestanden, ist die weitere Ausbildung von der zuständigen Stelle festzulegen. Die praktische Prüfung kann beliebig oft wiederholt werden.Die folgenden Toleranzen stellen allgemeine Richtwerte dar. Turbulenzen, Flugeigenschaften und Flugleistungen des verwendeten Luftschiffmusters werden vom beauftragten Prüfer berücksichtigt:PrüfungsnachweisPraktische Prüfung zum Erwerb derLizenz für LuftschiffführerI. Durchführung der Prüfung:II. Ergebnis der PrüfungIII. BemerkungenBewertung der einzelnen Flugübungen------------------------------------------------------------------------------Prüfungsabschnitt/Übung I B/NB------------------------------------------------------------------------------1. Flugvorbereitung------------------------------------------------------------------------------2. Außen- und Innenkontrolle nach Klarliste------------------------------------------------------------------------------3. Anlassen der Triebwerke------------------------------------------------------------------------------4. Überprüfung der Triebwerke, Systeme und Anlagen------------------------------------------------------------------------------5. Ablegen vom Mast------------------------------------------------------------------------------6. Start7. Steigflug8. Flugübungen9. Bestimmung der statischen Schwere im Flug------------------------------------------------------------------------------10. Sinkflug11. Anflug12. Landungen13. Bodenmanöver/ Anlegen an den Mast------------------------------------------------------------------------------14. Sprechfunkverkehr------------------------------------------------------------------------------15. Gebrauch der Klarlisten------------------------------------------------------------------------------16. Prüfung am Bodena) Steuerkurs:- normaler Flug+- 10 Grad- bei Beendigung von Kurven+- 15 Gradb) Einhalten einer Funkstandlinie+- 5 Gradc) Flughöhe+- 150 ftName und Vorname des Bewerbers: ..............................................Anschrift: ...................................................................Luftschiffmuster: ................. Kennzeichen: .............................Abflugort: ........................ Startzeit: ...............................Zielort: .......................... Landezeit. ...............................Blockzeit (ab Mast/an Mast): ......---------------------------------I Bestanden/Nicht bestanden * I---------------------------------...................................... ....................................Ort und Datum Unterschrift des Prüfers...................................... ....................................Prüfer-Nr. Name in Druckbuchstaben* Nichtzutreffendes ist zu streichenWetterbedingungen:------------------------------------------------------------------------------Am Abflugort I Auf der Strecke I Am Zielort------------------------------------------------------------------------------I II II I-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Sitz des Prüfers: I Rechts I Links I Mitte I hinten I-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------6.1 Normales Startverfahren------------------------------------------------------------------------------6.2 Notstartverfahren------------------------------------------------------------------------------6.3 Durchstarten------------------------------------------------------------------------------6.4 Start mit simuliertem Triebwerksausfall------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------7.1 Einhaltung der sicheren Steigflugbahn und Flugparameter------------------------------------------------------------------------------7.2 Übergang zum Horizontalflug------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------8.1 Horizontalflug------------------------------------------------------------------------------8.2 Kurvenflug------------------------------------------------------------------------------8.3 Kurvenflug mit konstantem Radius um eine feste Landmarke------------------------------------------------------------------------------8.4 Orientierung, einschließlich Kleinorientierung------------------------------------------------------------------------------8.5 Windbestimmung------------------------------------------------------------------------------8.6 Beobachtung und Beurteilung der Wetterbedingungen und derenEntwicklung------------------------------------------------------------------------------8.7 Einhaltung vorgegebener Flugbahnparameter nach Instrumenten------------------------------------------------------------------------------8.8 Tracking mit Hilfe von Flugnavigationsinstrumenten------------------------------------------------------------------------------8.9 Standortbestimmung mit Hilfe von Flugnavigationsinstrumenten------------------------------------------------------------------------------8.10 Führung des Flugdurchführungsplanes------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------10.1 Normaler Sinkflug------------------------------------------------------------------------------10.2 Notsinkflug------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------11.1 Einordnung in den Flugplatzverkehr------------------------------------------------------------------------------11.2 Anflug mit simuliertem Triebwerkausfall------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------12.1 - mit unterschiedlicher statischer Schwere------------------------------------------------------------------------------12.2 - mit simuliertem Triebwerkausfall------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------16.1 Verhalten bei Triebwerksbrand------------------------------------------------------------------------------16.2 Verhalten bei Rauch/Feuer------------------------------------------------------------------------------16.3 Verhalten bei Systemausfällen------------------------------------------------------------------------------

Anlage 9ALehrplan für die theoretische Ausbildung zum Erwerb der Lizenz für Flugtechniker auf Hubschraubern bei den Polizeien des Bundes und der Länder(zu § 12)

Fundstelle des Originaltextes: BAnz. 2006, Nr. 60, Beilage Nr. 60a, 150 - 152

LuftrechtAllgemeine LuftfahrzeugkenntnisseFlugleistung und FlugplanungMeteorologieNavigationFlugbetriebliche VerfahrenAerodynamikSprechfunkverkehrAllgemeine Flugsicherheit-------------Internationale Abkommen und OrganisationenLufttüchtigkeit von LuftfahrzeugenNationalitäts- und EintragungszeichenLizenzierung von LuftfahrtpersonalLuftverkehrsregelnNavigationsverfahrenFlugverkehrskontroll und –beratungsdiensteFlugplätze und EinrichtungenSuch- und RettungsdienstSicherheitUntersuchung von FlugunfällenJAR-FCLNationale Gesetzgebung--––––ElektrotechnikTriebwerktechnikNotausrüstungFlugwerk und AusrüstungZelle und Systeme, Elektrik, Triebwerk, Notsysteme––––FluginstrumenteAutomatisches FlugregelsystemWarn- und AufzeichnungsausrüstungTriebwerks- und SystemüberwachungsinstrumenteInstrumente; Luftfahrzeuge; Hubschrauber------Dynamische Faktoren und BegrenzungenLastvielfachesBerechnung der SchwerpunktlageBeladung und Schwerpunkt––––Flugplanung ÜberlandflugICAO ATC FlugplanBearbeitung von FlugplanungsunterlagenFlüge über See und zu weit entfernten PlätzenFlugplanung und –überwachung––––LufttüchtigkeitsanforderungenStart-, Strecken- und LandeflugleistungenFlugleistungsklassenDefinition der Geschwindigkeit(V(tief)X, V(tief)Y, V(tief)LE, V(tief)LO, V(tief)TOSS, V(tief)NO, V(tief)MIN, V(tief)MAX)Flugleistungen---Grundlagen Menschliche FaktorenGrundlagen der Flugphysiologie und Erhaltung der GesundheitGrundlagen der Flugpsychologie----------AtmosphäreWindThermodynamikWolken und NebelNiederschlagLuftmassen und FrontenDrucksystemeKlimalehreFluggefahrenMeteorologische Informationen--––––GrundlagenMagnetismus und KompassKartenkundeKoppelnavigationAllgemeine Navigation––––FunknavigationseinrichtungenGrundlagen RadarFlächennavigationssystemeBodenunabhängige Navigationssysteme und Navigationssysteme mit äußerer ReferenzFunknavigation---AllgemeinesBesondere Verfahren und GefahrenNotverfahren---------Unterschall Aerodynamik––Laminare und turbulente StrömungGrenzschichtStrömungsgesetzeBernoullische Gleichung, Venturi-Effekt–––AuftriebstheorienAuftriebsbeiwertAuftriebsberechnungenAuftrieb––––Induzierter WiderstandStirnflächenwiderstandReibungswiderstand und InterferenzwiderstandWiderstandsbeiwertWiderstandBodeneffektTragflügelprofile und FlügelformenAnstellwinkel, Einstellwinkel––––––––––DrehmomentausgleichBewegung der Rotorblätter (Schlagen, Schwenken)Kräfte am RotorblattAuftriebsverteilungAutorotationStabilitätBodenresonanzEntstehung des WirbelringsSteuerungssystematik (Nicken, Rollen, Gieren)Schlagen der Rotorblattgriffe gegen den Rotormast (mast bumping)Hubschrauber Aerodynamik------DefinitionenGrundsätze der WellenausbreitungAllgemeine VerfahrenVerfahren bei Ausfall der FunkverbindungNot- und DringlichkeitsverkehrFrequenzverwaltung--------––FeuerlöscherTriebwerksbrand, Feuer in der KabineEnteisungsanlagen, EisverhütungNotausrüstung und deren GebrauchVorsichtsmaßnahmen beim BetankenGefahrgutWirbelschleppenHindernisse, LeitungenWindscherung, Start, Anflug und Landung––NotlandungNotwasserungNoträumung des HubschraubersMenschliches Leistungsvermögen

86 Paragrafen

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Zweite Durchführungsverordnung zur Verordnung über Luftfahrtpersonal (Anwendungsbestimmungen für die Ausbildung und Prüfung für den Erwerb von Lizenzen und Berechtigungen für Luftfahrer gemäß der Verordnung über Luftfahrtpersonal) (gesetze-im-internet.de). Abgerufen über LawPlayer, https://lawplayer.com/de/act/gii-luftpersvdv_2

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